Wir sind dann wieder weg…

Kindergeburtstage hatten wir ja schon so einige, aber abgeben und wieder fahren, das war neu … und toll.

Kind rein – Eltern raus.

Etwas seltsam war das nun schon, hat aber ganz hervorragend geklappt. Unser Kind wird halt immer selbstständiger, da muss man sich auch erst dran gewöhnen. Seinen eigenen Geburtstag planen wir daher nun auch ohne Eltern, die freuen sich dann hoffentlich auch genauso wie wir über zwei freie Stunden.

Der Kindergarten hat wieder begonnen und ich freue mich auf den Sport am Montag, endlich wieder. Das Wetter könnte etwas besser sein, denn ich würde gerne etwas im Garten machen. Davon abgesehen muss ich mich dringend um mein Fahrrad kümmern, das habe ich den Winter durch gefahren und so sieht das nun auch aus. Auch der Chariot hat es mal wieder nötig.

Am Montag zeigen wir unserem Kind einen neuen Sport, da bin ich ja mal gespannt. Das Turnen ist so langsam nichts mehr für ihn, er braucht ein wenig mehr Action.

In Neuss gab es ab vier Jahren Kinder-Karate, hier in Mönchengladbach habe ich dafür Judo ab 4 gefunden. Für mich bietet Judo im Verein noch den Vorteil, dass ich selbst für einen Familienbeitrag wieder trainieren könnte. Ich musste das Judo vor vielen Jahren wegen der Fibromyalgie-Erkrankung aufgeben und hatte immer wieder an neu anfangen gedacht. Aber vorher muss es unserem Sohn gefallen, der möchte gerne Reiten lernen, aber das wird hier erst ab 6 Jahren angeboten, vermutlich ginge Ballet auch in Ordnung, haben wir aber nicht in Nähe.

Schwimmen und Handball stehen auch noch zur Auswahl, aber ebenfalls erst ab 6 Jahren. Ich finde, seine enorme Beweglichkeit sollte möglichst nicht verloren gehen und schnell ist er auch, daher ist ein Versuch mit dem Judo nahe liegend, darüber hinaus ist er leicht wie eine Feder, was auch eine gute Voraussetzung ist.

Nur gefallen muss es ihm noch, ich werde ganz sicher nicht den gleichen Fehler machen wie mein Vater, der mich zu seinem Sport gezwungen hat. Ich durfte den Verein erst wieder verlassen, als ich dem Trainer den Tennisschläger an den Kopf geworfen hatte, das war ihm dann wohl doch zu peinlich. Hat aber lange gedauert und mich arg frustriert.
Danach habe ich mir meine Sportarten immer selbst ausgesucht, man sollte eben doch nach seinen eigenen Neigungen gehen.

Für den Fall, dass unser Sohn doch lieber Ballet lernen möchte, geht das auch in Ordnung. 🙂

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