Warum?

Es ist soweit, ich hatte mich schon gefragt, wann es richtig los geht. Unser Sohn kontert nun jede Aufforderung unsererseits mit einer Warum-Frage.

„Dabei zielen die Fragen Ihres Kindes nicht auf wissenschaftliche Erklärungen. Oft beziehen sich diese Fragen nicht auf den ursächlichen Grund, sondern auf das Ziel: Der Regen fällt, damit die Blumen Wasser bekommen und nicht verdursten. Versuchen Sie die Fragen Ihres Kindes einfach und klar zu beantworten.“ kinder.de

Gegen „echte“ Warum-Fragen habe ich ja nichts, ich erkläre gerne, wirklich gerne meinem Sohn die Welt, aber einige Dinge machen mich irre und da kürze ich die Satzschleife gerne mal ab:

„Sohn, nicht mit dem Bobbycar gegen die Blumentöpfe fahren“
„Warum?“

„Weil ich sonst dein Bobbycar in den Müll werfe.“

Drohen soll man nicht, aber es funktioniert, manchmal. In diesem Fall nicht, also kam das Bobbycar weg.

Ich habe da auch einige Warum-Fragen an unser Kind, zum Beipiel warum ein Dreijähriger sich immer noch bis zum Kragen einsaut, statt auf das Klo zu gehen, aber einwandfrei: „Der Unimog hat sein Mähwerk eingeschaltet und der Löffelbagger hat den Wacker hochgehoben“ sagen kann. Er weiss sogar, was das ist und was das macht, Oma vermutlich nicht. 🙂

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