Vatertag und der Tierpark in Brüggen

Am Vatertag endlich ein Traumwetter, überall roch es nach Grillen.

Wir hatten darauf verzichtet, für „echte Kerle“ ist unser Gasgrill ohnehin noch schlimmer, als ein rosa T-Shirt zu tragen. Stattdessen sind wir auf einen großen Spielplatz gegangen und trafen dort netter weise einige Kinder mit Eltern aus dem Kindergarten.

Ja, tatsächlich Eltern, es waren auch die Väter anwesend. Beinahe überraschend, dass nicht alle mit „Kumpels“ einen Trinken gegangen sind und irgendwo blutiges Fleisch in Kohlestücke verwandelten.

Es war ein sehr schöner Tag mit viel frischer Luft, den Abend ließen wir auf der Terrasse ausklingen. Am Freitag hatte unser Kindergarten geschlossen und da mein Vater Geburtstag hatte, fand ich es eine nette Idee Opa und Enkel gemeinsam in einen Tierpark zu schleppen. Diesmal führte uns der Weg nach Brüggen, ein kleiner Tierpark mit großem Spielplatz, der Eintritt war allerdings recht happig, fand ich. Wir zahlten 22,50 Euro, für Kind, mich und Opa.

Tierpark in Brüggen

Tierpark in Brüggen

Der Park in Brüggen ist in etwa eine Kombination aus dem kleinem Tierpark in Odenkirchen und dem Kitskensberg in Roermond. Würde man beide Ausflugsziele an einem Tag besuchen, wäre dies aber immer noch merklich preiswerter, als ein Ausflug nach Brüggen. Diese Kombination aus großem Spielplatz und Tierpark kannten wir bereits vom Tierpark Frankenhof, der das Konzept aber erheblich besser umsetzt.

Spielplatz im Tierpark in Brüggen

Spielplatz im Tierpark in Brüggen

Wer in der Gegend wohnt, kann aber eine Jahreskarte erwerben, ab vier Besuchen rechnet sich diese bereits und wer regelmäßig dort hin fährt, relativiert die Eintrittspreise natürlich enorm. Das hilft aber nur, wenn man die zahlreichen „Groschengräber“ gekonnt umschifft, viele kleine „Attraktionen“ kosten 1 Euro oder 50 Cent extra, das geht schnell ins Geld. Die 1,50 Euro für Tierfutter sind sicher noch am besten angelegt. Teilweise waren die Geräte sichtbar älter als ich und kaum noch wirklich nutzbar, einige dafür aber auch sehr neu. Vielleicht sollte der Parkbetreiber wirklich überholte Spielgeräte beizeiten einfach abbauen, dem Gesamtbild würde dies vermutlich sehr helfen.

Unser Kind jagte vier Stunden von Gerät zu Gerät, Opa immer im Schlepptau, danach war er fix und fertig. Auch unser Kind, der schlief beinahe ein. Am Nachmittag war dann noch einmal Ballett und anschließend Kinderbesuch bis zum Abendessen angesagt. Er war abends völlig überanstrengt und schlief irgendwann wie ein Stein, nachdem es aber zuvor reichlich Geknatsche beim Zubettgehen gab. Muss wohl so sein.

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