Testbericht glutenfreie Backmischungen für Brot: RUF Helles Brot mit Hefe

Diesmal geht es um einen Anbieter, den ich bereits von diversen glutenfreien Backmischungen für Kuchen kenne.

Die glutenfreie Backmischung für Brot war mir neu, die wurde natürlich direkt mitgenommen. RUF gehört bei den Backzutaten-Anbietern zu den bekannten Firmen, glutenfreie Produkte sind eher Randerscheinungen, aber es ist bemerkenswert, dass RUF in der Lage ist, beides anzubieten. Die Produkte sind übrigens im allgemeinen eher preiswert.

Hinweis: Bei der Zubereitung halte ich mich streng an die Anleitung, um ein nachvollziehbares Ergebnis zu bekommen. Ich habe inzwischen jahrelange Erfahrung mit glutenfreiem Backen, so dass mir wenig Fehler unterlaufen. Anders gesagt, ich behaupte, wenn es mir nicht gelingt, werden auch die meisten anderen Probleme beim Backen bekommen. :)

Preis für 450 g Backmischung + 7 g Hefe: Ich habe 1,99 Euro im Supermarkt bezahlt, die UVP des Herstellers beträgt 2,49 Euro.

Die 450 g Backmischung ergibt ein Brot von ca. 950 g, was einem Kilopreis von ca. 2,10  Euro entspricht, das ist sehr günstig für ein glutenfreies Bot. Dazu kommen noch die Kosten für 50 ml Öl, die Hefe ist bereits gesondert enthalten.

Was ist drin?

Das “RUF Helles Brot”  besteht zum Großteil aus Maisstärke, dazu noch Resimehl und Kichererbsenmehl und die üblichen Backzutaten, auch Zucker.

Nährwerte

100 g fertiges Produkt enthalten ca. 257 Kcal, 41,7 g Kohlenhydrate bei 2,5 g Protein und 8,5 g Fett. Das ist ein sehr hoher Anteil Fett, ich habe übrigens Kokosöl verwendet. Das haut auch bei den Kalorien rein und ich dachte, das Brot-Mix-Dunkel von Schär würde da schon zulangen. Die Leinsamen kommen noch dazu.

Das Backen

Der Teig soll über drei Minuten geknetet werden, das erscheint mir genau richtig.  Da es sich um ein Hefeteig-Brot handelt, muss der Teig noch etwas ruhen, bevor er in den Backofen kommt, bei mir waren es ca. 45 Minuten. Die Backzeit ist die typische Stunde. Der Teig ist sehr, sehr klebrig und macht wenig Spaß in der Vorbereitung, das Umfüllen in die Form ist aber O.K., wenn man einen leicht feuchten oder öligen Sikilon-Schaber verwendet. Das steht auch als Tipp in der Anleitung, ebenso die Zugabe von Körnern aller Art, ich habe ein paar Leinsamen hinein geworfen.

Das Brot

Optisch hat es mir überhaupt nicht gefallen, der Geschmack ist gut, die Konsistenz gefällt mir ebenfalls, auch wenn es ganz so luftig geworden ist, wie das Brot von Schär. Die Kruste ist optisch nicht hübsch, schneiden lässt es sich aber gut.

Haltbarkeit

Direkt nach dem Backen ist das Brot wirklich toll, aber bereits am nächsten Tag wird es merklich trocken. Vermutlich steht deswegen als „Tipp“ auf der Verpackung, dass man es toasten kann. Toller Tipp, wenn einem gar nichts anders übrig bleibt. Ich finde das schon erstaunlich, da der Fett-Anteil eher hoch ist.

Fazit: Nur „befriedigend“ aber sehr preiswert.

Kaufe ich es noch einmal? Eher nicht.

Ein Gedanke zu „Testbericht glutenfreie Backmischungen für Brot: RUF Helles Brot mit Hefe

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