Tapfere Katzen gibt es nicht nur in Stiefeln

Gerade läuft ja in den Kinos „Der gestiefelte Kater“, bekannt aus den Shrek-Filmen:

Aber eine Katze muss nicht unbedingt Stiefel tragen, um tapfer zu sein. Unsere Kimba legt zurzeit eine Gelassenheit an den Tag, die an Masochismus grenzt. Piet ist inzwischen beinahe ständig hinter ihr her und greift ihr ins Fell, an den Schwanz, in die Ohren oder an die Barthaare. Wir verhindern es so gut es geht, aber sie geht selten mehr als 50 cm auf Seite, was unseren Sohn nur umso mehr animiert, hinter ihr her zu robben. Kimba meckert dann zwar schon mal, meistens erträgt sie die Streichel-Übungen unseres Sohnes aber mit einer unglaublichen Ignoranz. Hoffentlich bringen wir Piet schnell bei, wie man ein Tier richtig streichelt.

Ich habe mir fest vorgenommen, dabei nicht in die „Ei“- Sprache zu verfallen. Wenn jemand im Babyclub mal wieder „Mach mal ei“ sagt, stellen sich bei mir immer die Nackenhaare hoch. Als ich dem Mädchen, das gerade versuchte bei Piet „ei“ zu machen (was eher wie ein Schlag mit offener Hand aussah), erklärte, wie man eine Faust macht und richtig zuhaut, hatte sich das „bei Piet ei machen“ auch schnell erledigt. 🙂

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