Bald Tagesvater mit Zertifikat – der Umzug steht auch an

Tagesvater im Einsatz

Tagesvater im Einsatz

Eigentlich wäre ich diesen Monat komplett ausgebucht gewesen, hätte also drei Kinder zuzüglich meinem Sohn in der Betreuung gehabt.

Ein Kind kam allerdings ein ganzes Jahr früher als geplant in den Kindergarten, ein weiteres wurde abgesagt wegen Umzugs und nun ein weiteres, ebenfalls wegen Umzug. Ein Kind sollte im April kommen, dem musste ich nun leider absagen, denn auch wir werden wohl bald umziehen und bleiben nicht in Neuss.

In Viersen gelten im großen und ganzen die gleichen Regeln für die Kinder-Tagespflege wie hier in Neuss, das Zertifikat sollte man aber mitbringen. In meiner Ausbildung zum Tagesvater befinde ich mich in den letzten Zügen, in wenigen Wochen ist die schriftliche, etwas später die mündliche Prüfung. Einen Monat später, vermutlich im April, erfolgt dann (hoffentlich) die Zertifikatsausgabe durch das Jugendamt.

In Viersen kann ich also erst ab April wieder Kinder betreuen, vorausgesetzt ich erhalte vom dortigen Jugendamt eine Pflegeerlaubnis. Immerhin müsste ich dann nicht mehr so viel schleppen und hätte einen eigenen Garten zur Verfügung, dies würde die Tagespflege schon erheblich einfacher machen. Die nächsten Wochen werden sehr spannend. Ich werde natürlich berichten, denn Umzüge gehören für Kinder zu den großen Stressoren.

Unterdessen hat unser Kind ein neues Universal-Rufwort für sich entdeckt. Da der Sohn es doppelt schwer hat, denn wir kümmern uns ja beide recht intensiv um den Mops, musste er immer „Maaaamaaaa-PAAAPAAA!“ rufen.

Auf Dauer viel zu umständlich, dachte er sich wohl.

Da Kinder im allgemeinen sehr kreativ und erfindungsfreudig sind, ist unser Sohn schnell darauf gekommen, dass, wenn er nur Mama ruft, Papa nicht kommt und natürlich umgekehrt. Die Lösung lag für ihn auf der Hand:

„MAAAAPAAA!“

Wann geht es weiter?

Wann geht es weiter?

Außerdem haben Freunde uns überzeugt, dass wir in einer Erkältungs-Abofalle gefangen sind.

Es ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, denn Kinder sind ja irgendwie ständig krank, zumindest kann man sehr leicht diesen Eindruck gewinnen. Einige behaupten sogar, dass es noch schlimmer wird, wenn das Kind in den Kindergarten geht. Wir mussten mal wieder die letzten zwei Wochen alle Termine absagen, denn alle waren wir erkältet.

Den Sohn hatte es richtig schwer erwischt, meine Frau einige Tage später dann leider auch. Nun weiß sie wenigstens, was die Kleinen so alles aushalten müssen, denn sie hat eine ordentliche Mittelohrentzündung abbekommen.

Unser Kind blieb zumindest diesmal bisher davon verschont. Das soll übrigens auch gleichzeitig die Erklärung dafür sein, warum hier in den letzten Tagen so wenig passiert ist, es liegt aber auch an meiner anstehenden Prüfung zum zertifizierten Tagesvater und unserem hoffentlich bald anstehenden Umzug in ein Haus.

Wir haben bereits begonnen, so richtig auszumisten und haben sicher schon ein Dutzend Umzugskisten eingespart, aber das müssen noch mehr, also weniger werden. Wir wollen mit 70 Umzugskartons auskommen, unsere Freunde brauchten 120 Kartons, ein befreundetes Paar, wo jeder langer Single war und nun in eine gemeinsame Wohnung gezogen wird, kamen sogar auf 170 und die haben nicht einmal Kinder.

Uns kommen die 70 Kartons schon viel zu viel vor.

Das „Simplify your Life“ Buch ist übrigens als erstes in die Alt-Bücher-Kiste gewandert.

 

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