Ein wirklich guter Jahrgang: Chateau Chalet 2003

Unser Coleman-Zelt „Waterfall Deluxe“ mit Deko 😉

Urlaub auf dem Campingplatz hat sich für uns eindeutig bewährt. Es begann mit einem Mobilheim, welches wir auf einem kinderfreundlichen Campingplatz der Ardoer-Gruppe gebucht haben. Freunde von uns waren damals schon weiter und reisten direkt mit einem Wohnwagen an.

Als wir auch den Sommerurlaub auf dem Campingplatz verbringen wollten, stiegen wir auf ein Zelt um, zum einen aus Kostengründen zum anderen, weil man die Mietunterkünfte sehr weit im voraus buchen muss, die sind sehr begrenzt und schnell vergeben. Nebenbei kostet eine Mietunterkunft, wie zum Beispiel ein Mobilheim oder ein festes Safari/Delta-Zelt, grob das Doppelte von einem einem reinem Zelt – oder Wohnwagenplatz.

Campen ist für Kinder super, auf kinderfreundlichen Plätzen finden sich immer neue Freunde zum Spielen und auch das Animationsprogramm kann in den Ferien recht umfangreich sein. Natürlich hat dies auch seinen Preis, unter 50,00 Euro pro Tag ist ein solcher „Luxus-Platz“ kaum zu finden, dafür gibt es allerdings auch oft noch ein Schwimmbad dazu. Wer es preiswerter braucht, Mini-Camping gibt es schon ab 10 Euro am Tag, in den Sommerferien am Meer, versteht sich.

Im Vergleich zu einer Flugreise in der Hauptsaison ist das immer noch ein Schnäppchen, der ökologische Aspekt ist für uns dabei auch nicht ganz unwichtig, denn was bringt es überspitzt gesagt, wenn ich das ganze Jahr fein säuberlich den Müll trenne und BIO einkaufe und dann mit dem Flugzeug in den Urlaub düse? Weiterlesen

Zwei Wochen Campingplatz, Kindheit wie früher

Die Sommerferien sind vorbei, der Alltag hat uns wieder, das Kind ist in der zweiten Klasse angekommen. In den letzten Ferienwochen waren wir wieder in De Pekelinge, also in den Niederlanden, genauer gesagt in Zeeland, unmittelbar an der Nordseeküste.

De Pekelinge haben wir schon oft besucht, allerdings noch nie in der Hauptsaison. Der Preis für zwei Wochen Camping ist im Verhältnis zu anderen Familienurlauben immer noch ein Schnäppchen, über das Zelten mit Kind hatte ich schon einmal geschrieben, wir kommen nach wir vor sehr gut damit zurecht.

Auch dieses Mal haben wir, wie immer nach zwei Wochen im Zelt, über einen Wohnwagen nachgedacht, dieses Jahr waren wir nach dem Urlaub sogar auf der Caravan Messe in Düsseldorf. Einen Wohnwagen haben wir aber nicht gekauft, dazu in einem anderen Artikel später mehr.

Nach Zeeland mit dem Fahrrad

Wie bereits zwei Jahre zuvor bin ich mit einem Freund zusammen auf dem Rad vorgefahren, allerdings mit nur einer Übernachtung, was ich so nicht mehr wiederholen werde, ich bin eben kein Ausdauer-Sportler. Wir sind in Roermond gestartet, so dass die Strecke „nur“ rund 270 km hatte. Wie zuletzt haben wir in Etten-Leur übernachtet. Der erste Reisetag war diesmal ein Traum 25c°, wenig Wind, blauer Himmel. Auch diesmal dachte ich nach bereits 80 Kilometern, dass es langsam reicht, leider lagen zu diesem Zeitpunkt noch 60 Kilometer vor uns. Der zweite Tag hatte es dann in sich, viele Wolken, ein paar Schauer, zwischen 40 und 50 K/mh Wind mit Böen bis 80 K/mh. Natürlich Westwind, also immer schön von vorne. Wir kamen erheblich später an, als gedacht. Immerhin haben wir uns dieses Mal nicht verfahren, GPS und den Knotenpunkten sei dank, die Kombination hat ausgezeichnet funktioniert.

Klettern in De Pekelinge

Als ich am Campingplatz ankam, hatten meine Frau und der Sohn bereits das Zelt aufgebaut, worüber ich sehr dankbar war. Weiterlesen

Zelten mit Kind im Herbst, oder Erfahrungsbericht „Julianahoeve“ bei Renesse

Im Oktober noch einmal ein paar Tage raus, noch einmal an die Nordsee. Nach unseren Erfahrungen im Sommer, bei 12 c° und Dauerregen, dachten wir, uns kann auch im Herbst nichts schocken, wenn wir das Zelt nehmen. Vorausgesetzt, wir rüsten bei den Schlafsäcken und Isomatten etwas auf.

Wir entschieden und für „Julianahoeve“ bei Renesse, wieder ein Campingplatz mit Schwimmbad, Indoor-Spielmöglichkeit und zahlreichen Spielplätzen, ganz ähnlich wie „De Pekelinge“ und nicht weit weg von „Ginsterveld„, wo wir im Sommer zum ersten Mal gezeltet haben.

Auf dem Platz waren wir übrigens die einzigen im Zelt. Na ja, nicht ganz, neben uns war auch eine Familie mit Zelt angereist, die zelteten zum ersten Mal. Vermutlich auch zum letzten Mal, nach einer Nacht flohen die regelrecht vom Campingplatz. Ich vermute, es lag an der mangelhaften Schlafausstattung, nur eine Decke, keine Schlafsäcke und Yoga-Matten als Isolation zum Boden. Im Sommer kann das gut gehen (muss aber nicht), im Herbst ist das aber in keinem Fall eine gute Idee.

Strand, Wasser, Schippe, mehr braucht es nicht.

Strand, Wasser, Schippe, mehr braucht es nicht.

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Zelten mit Kind: Ginsterveld bei Renesse in Zeeland, Holland

Strand bei Burgh-Hamsteede, Zeeland, Ginsterveld

Strand bei Burgh-Hamsteede, Zeeland, Ginsterveld

Der Sommerurlaub war bei uns eigentlich gestrichen, mit Ausflügen wollten wir uns und unseren Sohn beschäftigt halten und dabei die Kosten übersichtlich gestalten.

Kurz bevor die Sommerferien dann los gingen, schauten wir noch mal in ein Reiseportal, eine Woche in den Süden, vielleicht… dann traf uns der Schlag.

Für die Woche sollte es praktisch ein Riese pro Person sein, wobei unser Kind voll zahlen sollte. Och, so dringend war es dann doch nicht.

Freunde luden uns ein, mit ihnen einige Tage zu zelten. Da gab es nur einige Schwierigkeiten:

  • Ich habe noch nie in meinem Leben in einem Zelt geschlafen
  • Meine Frau hat noch nie in ihrem Leben in einem Zelt geschlafen
  • Wir haben gar kein Zelt

Da wir mit den Aufenthalten in Mobilheimen in De Pekelinge gute Erfahrungen gemacht haben, wollten wir es mal riskieren zu zelten. Natürlich sollten die Kosten niedrig bleiben und wir kauften daher nur, was wir wirklich nicht hatten und schauten im Keller nach, was so zum Campen verwendbar wäre, auch wenn es nicht die optimale Lösung darstellt. Wir reisen ja mit Auto an und nicht mit dem Rad oder gar zu Fuß. Weiterlesen