To-Do-Liste

Heute beim Frühstück habe ich mir vorgestellt, wie die To-Do-Liste von meinem Sohn für die erste Stunde an diesen Morgen wohl ausgesehen hätte:

  • Papa wecken: check
  • Duplo im ganzen Zimmer verteilen, so dass man drauftreten muss: check
  • Wickelkommode ausräumen: check
  • Finger in der Wickelkommode klemmen und dafür Papa anbrüllen: check
  • Windeln auf dem Boden ausbreiten: check
  • Alle Bücher aus dem Regal ziehen und neben den Windeln drappieren: check
  • Die Zimmertür immer wieder gegen die Kleiderschranktür donnern und Papas rufe ignorieren: check
  • Den Finger an der Zimmertür klemmen und Papa die Schuld geben: check
  • Die Socken aus dem Schrank räumen und elegant hinter sich werfen: check
  • Die Leiter gegen die Wand hauen und damit ganz sicher die Nachbarn wecken: check
  • Papa klarmachen, dass ich die Windel bis zum Hals vollgeschissen habe: noch offen

Eine Wissenschaft für sich, oder Baby Dry vs. Active Fit

Als frische Eltern hat man viele Entscheidungen zu treffen. Welcher Kinderwagen soll es sein, welche Spieluhr, welcher Strampler, welcher Baby-Autositz, welches Babyzimmer u.s.w. .
Eine Frage stellt sich schon sehr früh, die nach der „richtigen“ Windel. Da gibt es zuerst die Grundsatzentscheidung, Stoff- oder doch lieber Einwegwindel? Wir haben uns für die Einwegvariante entschieden. So weit so gut.

Welche Marke oder welches Fabrikat soll es sein? Im Krankenhaus wurden Pampers verwendet, damals noch die „Pampers Newborn „. Als wir wieder zu Hause waren, kauften wir zuerst die Eigenmarke vom Drogeriemarkt um die Ecke und waren damit auch nicht unzufrieden. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich schon, dass die Qualität der heutigen Baby-Windeln wirklich überzeugend ist. Unglaublich was diese dünnen „Fetzen“ alles aushalten.

Eines Tages waren wir „out of stock“ und ich kaufte, weil ich eben gerade da war, Windeln beim Discounter. Schon bei der ersten Windel stellten meine Frau und ich das Gleiche fest. Diese Windeln waren viel schlechter als die Eigenmarke des Drogeriemarktes. Wir waren beide wirklich überrascht, denn der Preis unterschied sich praktisch nicht. Derartige, offensichtliche Qualitätsunterschiede hatte ich wirklich nicht erwartet. Wir kauften direkt am nächsten Tag wieder „die Guten“.

Einige Zeit später war ich bei meinem Vater, um ihm seinen Internetanschluss zu aktivieren und anzuschließen. Mein Vater ist gelernter Drogist, ebenso wie mein Großvater und schenkte mir als kleines Dankeschön, einen Karton Windeln für seinen Enkel. Für meinen Vater war klar, wenn schon Windeln, mussten es Pampers sein. In diesem Fall war es ein Karton „Baby Dry“. Er betonte selber noch, dass diese deutlich teurer und besser sein, als die Eigenmarken der Drogerieketten. Ich fand das ein wenig überzogen, aber teurer stimmte schon. Bei Größe 3 sind es immerhin 12 Cent zu 17 Cent in unserem Markt um die Ecke. Dieser Unterschied entspricht einem Aufschlag von gut 40 Prozent. Ganz ordentlich. Weiterlesen