Bis die Fetzen fliegen

Die Tapeten kommen runter

Die Tapeten kommen runter

Der Abriss ist fertig, dachte ich zumindest. Ich hatte da bloß eine Kleinigkeit übersehen: Die Tapeten waren noch an den Wänden und Decken.

Die Handwerker hatten heute Morgen bereits begonnen diese zu entfernen. Ich hatte Piet für drei Stunden bei meinen Schwiegereltern geparkt, so dass ich nur begrenzt helfen konnte. Dies war aber auch gut so, wie ich nach wenigen Bahnen bemerkte. Mein Handgelenk war noch immer angeschlagen, es hatte das Entfernen des Linoleum, immerhin gut 150 m², mit einem Spachtel in kleinsten Stücken nicht gut verkraftet. Gelenkentzündungen kenne ich noch gut von früher, daher war der Griff in meine Hausapotheke sehr ergiebig.

Durch die Vorbereitung an den Außenwänden für die neuen Fenster habe ich wieder neues über die Bausubstanz erfahren, womit sich meine U-Wert-Berechnungen erheblich verändern. Zum Besseren, erstaunlicherweise. Damit hätten wir an der Nordseite doch mit gutem Gewissen eine Dreifachverglasung bestellen können, leider sind die neuen Fenster schon in Produktion. Weiterlesen

Wie modernisiert man einen Altbau kostengünstig?

Wer ein altes Haus kauft steht meist vor einer großen Herausforderung, denn oft stehen zahlreiche und entsprechend teure Modernisierungsmaßnahmen an, wer Pech hat, muss auch noch sanieren. Bei einem Haus der 50er und 60er Jahre steht das Urteil der Handwerker, Energieberater und Sachverständigen oft schnell fest: „Am besten alles neu“, oder noch besser: „Abreißen und neu bauen“.

Wer eine Immobilie erbt, kann sicherlich eine solche Luxussanierung sinnvoll durchführen, wer kauft, stößt schnell an die wirtschaftlichen Grenzen. Nicht, weil man es sich nicht leisten kann, sondern weil es dann schlicht finanziell keinen Sinn mehr macht. Also, was ist die Lösung? Die Seite von Konrad Fischer gibt hierzu viele Hinweise, auch wenn diese sehr umfangreich, teilweise ein wenig politisch unkorrekt und oft unübersichtlich ist. Wer sich die Mühe macht, alles zu lesen, wird belohnt und stellt auf jeden Fall die eine oder andere Aussage aus Prospekten der Baumaterial-Hersteller, Energieberater und Handwerker in Frage.

Herr Fischer vertritt sicherlich eine Meinung, die gegen die ständig wiederholten Aussagen in den Medien steht, dennoch hat er, aus dem Bereich der Denkmal-Sanierung kommend, viele Projekte erfolgreich durchgeführt. Er wird oft als „Ziegelphysiker“ in diversen Foren beschimpft, aber da wir selbst bereits in einem Haus von 1895 lange Zeit gewohnt haben, wissen wir, wovon er spricht. Einen Energieverbrauch von 65 kWh auf den qm², von m³ rede ich mal gar nicht, muss erst mal einer mit moderner Bauweise, in echt und nicht nur auf dem Papier, hinbekommen. 🙂

Für alle, dem die Seiten von Herrn Fischer zu prolemisch sind und zu unsachlich erscheinen, denen sei folgender Linktipp empfohlen: Prof. Fehrenberg

Hier zusammengefasst die Grundlagen von Hernn Fischer in meinen eigenen Worten zum Thema „Kostensparen und Modernisieren im Altbau“: Weiterlesen