Ein Bild für die Maus und den Elefanten

Seit unser Sohn ein Schulkind ist, hat es ihm die Maus und der Elefant angetan, spätestens seit dem Besuch im „Mauseum“ ist er großer Fan der Sachgeschichten und freut sich bereits jetzt auf den Türöffner-Tag 2018.

Vor einigen Wochen brachte mein Vater seinen PC zur Generalüberholung vorbei, es sollte ein frisches Linux-Mint drauf gespielt werden. Der Sohn war sofort begeistert, denn wir hatten nun ja drei PC-Arbeitsplätze im Home-Office aufgebaut, der dritte war selbstredend für ihn, ist doch klar.  Da bei einem frisch aufgespieltem Linux-Betriebssystem nicht viel schief gehen kann, aktivierte ich nur den Kinderschutz im Browser und ließ ihn die ersten Erfahrungen mit Maus und Tastatur machen.

Er hatte klare Vorstellungen davon, was denn zuerst aufgerufen werden sollte, „JoNaLu“ und dann die Maus mit dem Elefanten. JoNaLu hatte online nicht viel zu bieten, die Seite der Maus (WDR) dafür umso mehr. Er verzichtete über mehrere Tage auf das Fernsehen und verbrachte seine Medienzeit lieber mit dem Malen am PC. Es ist erstaunlich, wie schnell Kinder den Umgang mit einem PC erlernen können, auch wenn das Mal-Programm recht primitiv ist, so hat es doch im Kern schon viele Grundfunktionen richtiger Bildbearbeitungsprogramme.

Er war davon so angetan, dass ich ihm noch ein kindgerechtes Grafikprogramm installierte, dass mich vom Umfang her schon fast an mein erstes Photoshop erinnerte. Das war damals 1997 Version 4.0 und ich war 20 Jahre alt. Unser Kind ist also erheblich früher damit dran. 😉

Er kam durch sein Klick-Experiment auch auf eine Galerie-Seite mit Bildern von Maus-Fans und er wollte unbedingt auch ein Bild für die Maus (und den Elefanten) malen.

Da ich gerade Fenster geputzt hatte, war ein Fensterbild natürlich die naheliegende Wahl.

Und so sieht das Bild nun aus:

Ein Bild vom Maus-Fan.

LPT der Piratenpartei in Soest

Da im November der Piraten-Stammtisch in Neuss mit meinem Erste-Hilfe-Kurs für Kleinkinder kollidiert, dachte ich, es wäre eine interessante Erfahrung zum Landes-Parteitag der Piraten in NRW nach Soest zu fahren. So weit ist es ja nicht.

Der LPT fand gestern und heute statt, ich bin allerdings nur gestern dort gewesen, obwohl ich eigentlich beide Tage geplant hatte. Über das Piraten-Wiki habe ich für die Fahrt noch Mitfahrer gesucht und auch gefunden, das spart Geld und schont die nebenbei die Umwelt. Die Fahrt war entspannt und bereits informativ, da meine Mitfahrer „alte Hasen“ in der Partei waren und ich so schon einiges erfahren konnte, bevor wir überhaupt in Soest ankamen.

Kaum angekommen sicherten wir uns zuerst einige Plätze, denn es sollte voll werden. Geplant war der Raum für 120 Teilnehmer, durch den Erfolg der Partei in Berlin waren es nun tatsächlich eher 300. Nein, keine Spartaner, Piraten.

Da es bei den Piraten keine Delegierten gibt, darf jeder mit stimmen, der den Beitrag bezahlt hat. Als ich mich anmeldete, stellte man fest, dass ich noch nicht gezahlt hatte. Ups. Ich hatte übersehen, dass auch bei Lastschrift-Ermächtigung der erste Beitrag überwiesen werden muss. Ich habe dann noch vor Ort in bar gezahlt und bekam nun doch mein Stimmrecht.

Pünktlich um 10:00 Uhr ging es los. Schnell bemerkte ich, dass mein Platz keine kluge Wahl gewesen war. Wie in Flugzeugen setzte ich mich Mitte-Mitte-Gang. Dort stand später das Mikrofon für die Mitglieder, die etwas zu sagen hatten, oder dies zumindest glaubten. Ich konnte nicht so ganz verstehen, wenn trotz eindeutigem „Meinungsbildes“, welches zwischendurch eingeholt werden kann, man dennoch weiter redet, als wenn es noch etwas zu diskutieren gäbe. Später wurde mir klar, dass es meistens das gleiche Dutzend war. Das ist ja fast wie auf einer Eigentümer-Versammlung. 🙂 Weiterlesen