Mediterraner Vorgarten

Die Aprikose im Vorgarten als Spalierobst

Als wir nach dem Hauskauf unseren Vorgarten vor einigen Jahren neu anlegten, übernahmen wir alle Pflanzen, die noch zu retten waren und ergänzten diese vor allem mit Pflanzen die essbar sind, sowie einigen Kräutern die ich für die Küche benötige.

In direkter Nähe zur Haustüre kamen verschiedene Salbei, Rosmarin, verschiedene Thymian, Majoran, Estragon, Pfefferminze, echte Spearmint, Katzenminze und Curry- sowie Bohnenkraut.

Über die Haustüre und die Garageneinfahrt lasse ich eine Tafeltraube ranken, dazu gesellen sich ein Feigenbaum, eine Aprikose, ein Pfirsichbäumchen, ein Birnenbaum, eine Nektarine und eine Feige und einige Lavendel-Büsche.

Wenn man das so liest, könnte man meinen, wir hätten einen riesengroßen Vorgarten, es sind aber nur gut 25 qm, inkl. Aufgang zur Haustüre.

Der Vorgarten und die Haustüre liegen nicht beschattet in voller Südseite, was unsere Pflanzenauswahl erklärt. Weiterlesen

Grüße aus Ostpreußen

Die Walderdbeeren im Vorgarten sind mittlerweile reif, gestern und heute habe ich bereits 800 g an Beeren gepflückt. Wer meint, Erdbeeren pflücken wäre mühselig, hat es noch nie mit Walderdbeeren zu tun gehabt. 😉

Die erste Ernte ostpreußische Walderdbeeren aus dem Vorgarten.

Die erste Ernte ostpreußische Walderdbeeren aus dem Vorgarten.

Aus Spaß habe ich ausgerechnet, dass ein kleines Glas ca. 6,00 Euro kosten müsste, bei Mindestlohn und ohne die vorhergegangene Pflege, versteht sich.

Die meisten Gläser werde ich in der Verwandschaft verteilen, so wie es aussieht, kann ich aber noch einige zeit weiter ernten, auch die Walderdbeeren haben ein wenig unter Wasserknappheit gelitten und geben jetzt noch mal richtig Gas. Weiterlesen

Unser Vorgarten ist aus Ostpreußen

ostpreußische Walderdbeeren

ostpreußische Walderdbeeren

Als ich im letzten Jahr sechs (!) winzige ostpreußische Wald-Erdbeeren im Vorgarten als Bodendecker pflanzte, fragte ich mich ernsthaft, ob das was werden würde. Immerhin hatten die kleinen Dinger 2,50 je Stück gekostet.

Die Sorge war unbegründet, bereits im letzten Herbst hatten die Wald-Erdbeeren einen großen Teil des Vorgartens erobert, was allerdings in diesem Frühjahr passiert ist, lässt mich einfach nur noch staunen.

Die Walderdbeeren blühen um die Wette und bieten ein tolles Bild.

Jetzt freue ich mich schon auf die erste Ernte, bei der Menge an Blüten sollten die Vögel auch was für uns übrig lassen. Wald-Erdbeer-Marmelade ist ein Traum, auch gut in Kombination mit Himbeeren, Blaubeeren und Brombeeren, allerdings überschneiden sich die Erntezeiten nur kurz.

Das schöne an den Walderdbeeren ist, dass man sie nicht mähen muss und diese auch im Winter grün bleiben, allerdings mache ich mir so langsam sorgen, dass die auswandern … in den Garten vom Nachbarn. 😉

Gemüse im Vorgarten

Die neue Gartensaison steht in den Startlöchern. Die Krokusse und Narzissen kommen zusammen mit den ersten Schneeglöckchen aus der Erde, für die Voranzucht ist es aber noch ein wenig zu früh, auch wenn ich es kaum noch abwarten kann.

Ich habe im letzten Jahr bereits das erste Gemüse ernten können und habe nun eine Ahnung davon, was an welcher Stelle gut wachsen könnte. Alle Rüben-Sorten wandern auf jeden Fall in das neue, wenn auch kleine Hochbeet, auf einem Drittel des Hügelbeets werde ich eine kleine Milpa einrichten.

Die essbare Hecke sollte dieses Jahr die ersten Früchte tragen, einige Pflanzen haben nicht überlebt, aber die Kirsch-Pflaumen-Sträucher sehen gut aus. Von der Tante meiner Frau haben wir Johannisbeer-Sträucher abbekommen, die die entstandenen Lücken füllen sollen. Geschenkte Pflanzen sind meist härter im Nehmen, als die gekauften Varianten.

Glückskleerübchen, die Hauptwurzel ist essbar.

Glückskleerübchen, die Hauptwurzel ist essbar.

Die Planung für den Vorgarten ist auch schon durch, die Kürbisse fühlten sich dort sehr wohl, was eigentlich ein Versehen war, denn vorne sollten Zucchini hin, ich hatte aber die Jungpflanzen verwechselt. Zu den Kürbissen pflanze ich dieses Jahr also tatsächlich ein bis zwei Zucchini-Planzen.
Statt der Paprika kommen dieses Jahr Chilis dran, die Paprika-Ernte lohnte sich nicht wirklich, außerdem kamen die in den Töpfen erheblich besser. Die Kräuter-Auswahl habe ich noch erheblich erhöht: Rosmarin, Thymian, Salbei, Currykraut, Minze, Estragon habe ich mit etwas Lavendel eingerahmt, einige weitere müssen erst noch zeigen, ob sie den Winter überlebt haben.

Die Ostpreußischen-Walderdbeeren haben sich unglaublich vermehrt und dienen wie geplant als winterfester Bodendecker. Die Nutzpflanzen setze ich, wenn es soweit ist, wie letztes Jahr einfach dazwischen, das hat gut geklappt. Die einzige Ausnahme sind die Glücksklee-Rübchen, die habe ich nicht wieder gefunden. Ich habe zwar einige Zwiebeln im Keller, aber die eigentliche Ernte ist ausgefallen. Vielleicht haben ja einige überlebt, obwohl die nicht winterhart sein sollen.

Die "geerbten" Herbst-Annemonen blühten sehr lange und erfreuten Bienen und Hummeln gleichermaßen.

Die „geerbten“ Herbst-Annemonen blühten sehr lange und erfreuten Bienen und Hummeln gleichermaßen

Die Nektarine, die laut Schild ein Weinberg-Pfirsich hätte sein sollen, hat bereits letztes Jahr gut getragen, von einem Bekannten habe ich netterweise noch zwei „echte“ Pfirsich-Bäumchen erhalten, die er selbst gezogen hatte. Die Tomaten werde ich dieses Jahr nicht wie vorher frei im Beet platzieren, sondern über einen Lichtschacht direkt an der Hauswand hochziehen.
Im Herbst habe ich noch eine Tafeltraube gesetzt, die es sich an der Hauswand gemütlich machen soll.

Gemüse im Vorgarten ist sicher nicht üblich, viele der Passanten haben sich sehr gewundert und lange geschaut. Vermutlich hat kaum ein anderer Vorgarten in der Gegend so viel Aufmerksamtkeit auf sich gezogen, wie unserer. Dabei stehen ja auch durchaus noch einige echte Zierpflanzen darin, die meisten sind „geerbt“ oder geschenkt worden. Die Kürbisse waren auf jeden Fall im Herbst erst sehr dekorativ und später dann sehr lecker.

Leider habe ich es versäumt, ein gutes Foto zu machen, das hole ich in diesem Jahr nach.

Hier mal die Liste von meinem Saatgut, teilweise sind es Reste vom Vorjahr, teilweise habe ich diese geschenkt bekommen, einige habe ich selbst vermehrt und wieder andere über den Bio-Saatgut-Kettenbrief erhalten: Weiterlesen

Advent, Advent, das Rentier brennt

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWir wohnen nun seit einem halben Jahr in unserem Reihen-Mittelhaus aus den 60er Jahren.

Das Einzige nicht spießige von außen war bisher der Kürbis im Vorgarten und da wir nicht mit Klischees geizen wollen, haben wir nun auch eine beleuchtete Weihnachts-Dekoration im Vorgarten stehen. Meine Mutter hat sich weggeschmissen, als sie hörte, dass wir nun noch spießiger sind, als sie es je gewesen ist. Damit muss ich wohl leben. 😉

Ich habe eine wetterfeste Außenleitung in den Vorgarten verlegt, wir könnten nun auch noch mit Beleuchtung aufrüsten, sollte dies notwendig werden, aber bisher haben die Nachbarn keinen Wettstreit begonnen. 🙂 Weiterlesen

Update Haussanierung: Noch keine Tapeten, aber W-LAN

Der Vorgarten freut sich auf den Frühling

Der Vorgarten freut sich auf den Frühling

Ich habe länger nicht über die Haussanierung geschrieben, was nicht daran lag, das nichts passiert ist, sondern eher daran, dass man die Fortschritte auf den Bildern schlecht erkennen kann.

Der Vorgarten ist komplett bereinigt und wartet nun nur noch auf die Neuanlage. Letzte Woche waren die „Steinprofis“ aus Krefeld da und haben den Kellerboden abgeschliffen, sowie den Marmorbruch-Werksteinboden aus den 60er-Jahren aufpoliert, eines der wenigen Details, die innen erhalten geblieben sind. Das Badezimmer ist größtenteils gefliest und die Maler sind seit einer Woche am spachteln, was optisch wirklich was hermacht.

Blick von der Diele nach draußen, die Türen sind grundiert, die Wände bereits gespachtelt, der polierte Werksteinboden ist bereits abgedeckt.

Blick von der Diele nach draußen, die Türen sind grundiert, die Wände bereits gespachtelt, der polierte Werksteinboden ist bereits abgedeckt.

Die Innenausbauer sind in den Keller abgewandert und kümmern sich um die Neuanlage der Waschküche, die alte Waschküche ist nun nur noch der Hausanschlussraum. Als nächstes sollen die Kellerwände überarbeitet und der Boden der Garage mit einer Remmers BS 2000 / BS 3000 Beschichtung behandelt werden. Die alten Holztüren sind bereits abgeschliffen und grundiert, was schon echt gut rüber kommt, die endgültige Lackierung soll in „lichtgrau“ erfolgen, was der RAL Farbe 7035 entspricht. Am Wochenende bestelle ich den neuen Handlauf für die Treppe und die Beschläge für die Innentüren, die sollen auch neu. Weiterlesen

Haussanierung: Update Garten

Vorgarten, linke Seite

Vorgarten, linke Seite

Auf dem Garten liegt natürlich nicht die Priorität, aber ich hätte es sehr gerne, wenn Piet seinen Geburtstag eventuell im neuen Garten feiern könnte. Nachdem der grobe Grünschnitt, immerhin ca. 20 m³, entfernt war, ging es an die Gartenplanung.

Die Hecke zur rechten Seite habe ich mit Pflanzen aus dem alten Bestand aufgefüllt und nur unliebsame Gewächse entfernt. Alle Sträucher haben einen ordentlichen Schnitt erhalten, der auch bitter nötig war. Die linke Seite ist bereits vom Nachbarn gut bestückt und muss im Frühjahr von unserer Seite aus nur aufgehübscht werden. Die sehr alten Rosen aus dem Hochbeet an der Terasse habe ich zum Beispiel bereits dorthin umgesetzt. Ein Haselnussbaum und ein Buchsbaum, sowie eine Hortensie wollen noch einen neuen Platz finden.

Einer der Vorteile eines alten Hauses ist, dass der Garten meist schon einmal richtig angelegt wurde. In unserem Fall war das auch so, nur leider hat sich 30 Jahre keiner mehr darum gekümmert. Viele Pflanzen waren nie geschnitten und daher viel zu groß geworden, einige vertragen einen radikalen Rückschnitt ganz gut, andere müssen leider ganz weichen. Diese Arbeit ist zum großen Teil erledigt.

Ein wenig Sorge bereitet mir noch das alte Hochbeet, welches wir zugunsten einer neuen Terrassenbegrünung und mehr Rasenfläche komplett entfernen wollen. Leider besteht es beinahe nur aus schwerem Lehmboden und Farnwurzeln, was die Neugestaltung des Gartens enorm anstrengend macht. Am Ende des Grundstücks habe ich im Herbst ein richtiges Hügelbeet erstellt, dafür habe ich schon einiges an Erde bewegt. Der Garten ist stark uneben und fällt nach hinten links erheblich ab. Das möchte ich gerne noch ein wenig weiter ausgleichen.

Zwischenzeitlich habe ich mich dem Vorgarten angenommen, eigentlich sollte da komplett aufgegraben werden, der Kellersanierung wegen. Das haben wir aber nun aus verschiedenen Gründen vorerst verschoben. Wir wollen vor allem erstmal fertig werden und einziehen, bevor wir das nächste Großprojekt in Angriff nehmen. Den Vorgarten werde ich daher nur entkernen und mit preiswerten Staudenpflanzen auffüllen, die sich später leicht wieder umsetzen lassen. Eigentlich war mein Plan ein wenig aufwendiger, da der Vorgarten Südseite ist und viele schöne Möglichkeiten zur Gestaltung bietet. Noch warten aber die Wurzeln von 30 – 40 Jahre alten Krüppelkiefern, Stachelpalmen, Cotoneaster und Hainbuchen auf die Entfernung.

Bevor jetzt hier einer meint, vorher wäre es besser gewesen, wir haben nun Winter. 😉