Quinoa-Gemüse-Auflauf, vegetarisch und glutenfrei

Quinoa-Gemüse-Auflauf

Quinoa-Gemüse-Auflauf

Dank einer Bekannten habe ich neue (vegetarische) Rezept-Ideen erhalten, hier ist die Erste: Quinoa-Gemüse-Auflauf.

Der ist zwar „nur“ glutenfrei und nicht auch noch kaseinfrei, aber die Menge an Kasein hält sich in Grenzen, aus dem gleichen Grund ist es auch nicht vegan, sondern „nur“ vegetarisch. Ein wenig Gauda zum Überbacken gehört leider dazu.

Quinoa (Chenopodium quinoa, Quechua kinwa, Aussprache: ˈkinwɑ), auch Inkareis, Reismelde, Inkakorn, Reisspinat, Andenhirse oder Perureis genannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Wikipedia

Die (Das/Den?) Quninoa mit heißem Wasser waschen und mit der 2,5-fachen Menge Wasser 20 Minuten kochen, danach einige Minuten ziehen lassen. Das Gemüse klein schneiden und gar kochen, das Wasser abgießen. Die Quinoa in einer gefetteten Auflaufform glatt streichen und salzen, auf die Quinoa kommt nun das bereits vorgegarte Gemüse. Die (Soja-) Sahne mit Gewürzen, Salz, Pfeffer und etwas Gemüsebrühe verrühren und über den Auflauf gießen, den Käse darüber streuen und alles bei 200 c° (Umluft) für 25-30 Minuten in den Backofen packen.

Das Rezept ist vegetarisch und glutenfrei und hat nach dem WW-Prinzip 7 Punkte je Portion. Die angegebenen Mengen reichen für drei Portionen.

Hier die Zutatenliste:

  • 150 Gramm Quinoa
  • 300 Gramm Gemüse, was gerade da ist, ich nehme gerne TK-Erbsen dazu (+ 150 g)
  • 50 Gramm Gauda, oder anderer geeigneter Käse zum Überbacken
  • Salz, Pfeffer, etwas Öl (1 EL) und etwas Brühe (50 ml)
  • Gewürze, zum Beispiel meine Lieblingsmischung „Cafe de Paris“
  • 50 ml Sahne, auch aus Soja ist geeignet

 

Wachtelbohnen, indische Art (glutenfrei, gfcf und vegan)

Diese Woche probiere ich eine Reihe neuer Rezepte mit Hülsenfrüchten aus.  Der Hintergrund ist einfach, ich möchte meinen Fleischkonsum reduzieren, ohne auf eiweißreiche Ernährung zu verzichten. Hinzu kommt, dass Hülsenfrüchte im Vergleich zu Fleisch natürlich wesentlich preiswerter sind. Man kann Bohnen, Linsen und Erbsen in großen Mengen kaufen und lange einlagern. Die Varianz an Hülsenfrüchten ist enorm, da ist für jeden etwas dabei.

Rote und weiße Bohnen verwende ich sehr oft, allerdings vor allem in Salaten. Klassische deutsche Gerichte, wie Erbsensuppen und Linseneintöpfe in verschiedenen Versionen koche ich sehr regelmäßig.

Wachtelbohnen oder schwarz gefleckte Bohnen habe ich dagegen bisher noch nie verwendet. Das Rezept habe ich, wie immer eigentlich, von Chefkoch.de. Aber natürlich mache ich es nicht ganz genauso, denn jeder Geschmack ist anders.

Wachtelbohnen, indische Art, gfcf und vegan, auf Reis

Wachtelbohnen, indische Art, gfcf und vegan, auf Reis

In diesen Fall empfehle ich den Ingwer am Stück mitzukochen und dann wieder zu entfernen, etwas Zucker (vegan) oder Honig (vegetarisch) beizufügen und die Kochzeit der Bohnen um 15 Minuten zu verlängern. Statt normalem Joghurt verwende ich Joghurt auf Soja-Basis von Alpro Soya. Wer nicht auf kaseinfreie Ernährung achtet, kann natürlich auf normalen Joghurt zurückgreifen. Für mich war die Schärfe genau richtig, Anfängern empfehle ich den Chili erst später nach Geschmack zuzufügen, allerdings verwende ich persönlich auch Chili „extra hot“. 😉

Das Original-Rezept gibt es hier: „Schwarzgefleckte Bohnen“