Kleine lila Blümchen im Rasen – Deluxe

Vor einiger Zeit habe ich einen kleinen Beitrag über die “ kleine Braunelle“ geschrieben, bei uns findet man diese beinahe flächendeckend im „Rasen“, neben Gänseblümchen und Butterblumen.

Kleine Braunelle im Rasen – bekämpfen?

Jetzt gerade blühen diese wieder um die Wette, die Bienen freuen sich sichtlich darüber, daher mähen wir aktuell nicht ganz so pünktlich, damit die Natur auch was davon hat. Wir halten unseren Garten bewusst recht naturnah, was, ganz nebenbei, viel weniger Arbeit macht. Nicht alle Nachbarn freuen sich darüber. Andere kämpfen in Schwerstarbeit gegen den, in diesem Fall, hartnäckigen Bodendecker. Dabei stören mich allenfalls Giersch und Quecke wirklich. Da ich den Giersch sowieso nicht los werde, ich diesen aber gerne im Salat esse, achte ich nur darauf, dass er sich nicht überall ausbreitet, alles andere endet nur in mühseliger Arbeit. Weiterlesen

Kleine lila Blümchen im Rasen

Ich gebe zu, der Titel ist etwas euphemistisch. Wir haben keinen Rasen, sondern eine Grünfläche mit einigen Grashalmen.

Unsere Grünfläche besteht aus: Gänseblümchen, Butterblumen, Klee, Disteln, Zaunwinden, Huflattich, Brennnesseln, Moos, Löwenzahn, Giersch und kleinen lila Blümchen. Sozusagen die gesamtem top 10 der nervigsten Rasenunkräuter. Wir sprechen nicht ohne Grund nicht von Rasen. 😉

Die kleine Braunelle: Heilkraut, Unkraut, Bodendecker

Seit Wochen wollte ich schon nachsehen, was sich da auffällig stark, und eigentlich ganz hübsch lila, ausbreitet und sogar das Moos platt macht.

Google sagt, dass ich nicht der Einzige bin, der danach gesucht hat. Satte 600.000 Treffer für die Suchanfrage im Titel. Respekt. Weiterlesen

Ab durch die Hecke

Wir gehen gerne durch Neubaugebiete spazieren, eines haben wir direkt vor der Haustüre, aber natürlich haben auch viele Bekannte und Freunde ihre Häuser in typischen Neubaugebieten erstellt. Mich interessieren die Gärten der Häuser mindestens so viel, wie die Häuser selbst. Wie wurde der Garten angelegt, welche Spieltürme und Geräte wurden errichtet, welche Zaunarten stehen dort, welche Pflastersteine mit welcher Verlegetechnik wurden verwendet?

Aktuell schaue ich mir die Hecken besonders genau an, da auch wir noch eine Seite komplett neu anlegen müssen. Der Klassiker, den auch die meisten unserer Freunde bevorzugen, ist eine Hecke aus Friedhofsbäumen, auch Koniferen genannt.

Ich hasse sie. 😉

"Opa, was hängt da am Baum?"

„Opa, was hängt da am Baum?“

Das liegt vermutlich daran, dass ich 20 Jahre auf eine Koniferen-Hecke schauen musste. Laaaangweilig! Es hat einen guten Grund, warum diese Dinger Friedhofsbäume heißen. 🙂

Die Koniferen sind aktuell in der Beliebtheit direkt gefolgt von den Kirschlorbeeren, einzeln lasse ich mir die gefallen, in Reihe finde ich die ebenfalls fürchterlich. Beide haben als Heckenplanzen ihre Berechtigung, sie sind preiswert, einfach in der Pflege und wachsen zügig, Kirschlorbeer sogar wie Unkraut.

Aber beide haben auch echte Nachteile, denn wenn nicht rechtzeitig und richtig geschnitten wird, ist der Spaß an der Hecke schnell vorbei. Beide Planzen können riesig werden. Wer eine frische Hecke planzt, denkt selten daran, dass die kleinen, putzigen Bäumchen einmal riesig werden. Unsere Fichtenhecke, der Renner in den 60ern, konnte das bezeugen. Weiterlesen