AYCE

Heute waren wir mit Freunden beim „All-You-Can-Eat-Buffet“ des Asia-5-Sterne Restaurants in Düsseldorf-Heerdt. Piet nahmen wir im Kinderwagen mit, den wir gerade in einen Buggy mit Sitzverkleinerer und möglicher Liegeposition umgebaut haben. Daran muss sich Piet noch ein wenig gewöhnen, denn der Tragesitz ist ihm grundsätzlich immer noch am liebsten. Beim Essen ist der BabyBjörn allerdings eher unpraktisch, daher dann doch der Kinderwagen. 😉

Gute 1,5 Stunden ging es gut, dann wollte er doch lieber mal was anderes sehen, oder ihm ging die chinesische Pop-Hintergrundmusik einfach auf den Nerv, was ich auch nachvollziehen könnte. Wir waren schon lange nicht mehr in einem Restaurant, ich glaube in den letzten sechs Monaten genau zwei mal, mit heute wohlgemerkt. Das liegt allerdings auch an mir, denn meine gfcf-Diät macht ein Essen in einem normalen Restaurant beinahe unmöglich. Das chinesische Buffet ist eine der wenigen Ausnahmen, da man sich hier alles selbst zusammenstellt. Ich hatte danach noch nie Probleme, außer, dass ich mich grundsätzlich überfresse. An mir verdienen die sicher kein Geld, meine Frau gleicht das dann wieder etwas aus. 🙂

Die Verabredung für heute Abend haben wir abgesagt und sind nach dem „Gelage“ lieber ein große Runde an die frische Luft gegangen, bei der Gelegenheit haben wir noch einen weiteren, schönen Spielplatz in unserer Nähe entdeckt. Damit haben wir nun vier fußläufig erreichbar, einer davon ist ein echter Geheimtipp. Den haben wir auch nur gefunden, weil wir uns mal verlaufen hatten. Bei Gelegenheit mache ich einige Fotos.

Strohwitwer

Meine Frau ist für gut eine Woche beruflich in Berlin, Piet und ich sind also einige Tage alleine zu Hause. Heute war ja besonders schönes Wetter, da waren wir natürlich auch ausgiebig an der frischen Luft. Zuerst mit dem Tragesitz, am frühen Nachmittag sind wir dann die 7 Kilometer mit dem Rad zur wieder stattfindenden Milchbar gefahren.

Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, Piet einige neue Gesichter vorstellen zu können. Umso enttäuschter war ich , als sich herausstellte, dass außer mir gar niemand da war. Zum Glück änderte sich das noch und es trudelten nach und nach noch einige Mütter und weitere Hebammen der Praxis ein.

Der Nachmittag ging auf diese Weise ruckzuck um. Ich genoss das tolle Wetter in vollen Zügen, Regen schreckt mich zwar nicht ab, aber mit blauem Himmel macht es schon mehr Spaß. Piet pennte auf dem gesamten Rückweg in seinem Hänger vor sich hin. Heute Abend ist er wieder etwas früher als sonst im Bett, wie immer eigentlich, wenn er viele neue Eindrücke gesammelt hat. Für mich hat das den kleinen Nachteil, dass früher zu Bett auch früher aufstehen bedeutet. Ich sollte heute also auch möglichst zeitig im Bett sein. Weiterlesen

Shocking Moments

Für den  Sonntag Nachmittag hatten wir einen ehemaligen Arbeitskollegen von mir und seine Frau eingeladen. Der Anlass war unser zweiter Maxi-Cosi CITI SPS DESERT Kinderautositz, den wir preiswert zusammen mit dem Maxi Taxi Birdi gebraucht erworben hatten. Den zusätzlichen Maxi Cosi haben wir nicht verwendet und zum Rumstehen war er einfach noch zu gut in Schuss, daher wollten wir den Autositz wieder abgeben.  Unser Besuch erwartet ebenfalls den ersten Nachwuchs und die beiden kaufen sich gerade die „Erstausstattung“ zusammen.

Die „ist der Süß“-Sprüche hörten schlagertig auf, als Piet begonnen hatte, die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen. 🙂

Mein Ex-Kollege fragte, ob das, was ich hier im Blog schreibe, wirklich so wäre. Also im Fazit, ob Kinder nur anstrengend sind und keinen Spaß machen. Meine Frau erklärte, dass ich hier fürchterlich übertreiben würde.

Nein, tue ich nicht.

Meine Frau ermahnte mich des weiteren, etwas positiver zu schreiben, damit ich andere Menschen, die Eltern werden wollen, nicht vergraule. O.K., ich gelobe Besserung. Es ist ja nicht so, dass ich hier depressiv rumhängen würde und ich alles doof finde, ganz im Gegenteil. Etwas mehr Schlaf würde die Sache aber noch viel besser machen. 🙂

Am besten passt dazu der Spruch meines Chef zu meinem Abschied in die Elternzeit: Weiterlesen

The Miracle Puzzle, oder BabyBjörn Active vs. Miracle

BabyBjörn Active Tragesitz, Pressefoto

BabyBjörn Active Tragesitz, Pressefoto

Wir hatten ja vor einiger Zeit den Babybjörn Active erworben, dieser hat sich im Alltag bestens bewährt. Piet mag es gerne in diesem Tragesitz spazieren getragen zu werden, egal ob zum Einkaufen oder im Zoo. Im täglichen Einsatz verwende ich den Active, um meinen Sohn zum Chariot Kinderanhänger in unserer Tiefgerage zu bringen.
Wer im vierten Stockwerk wohnt, muss immer etwas rauf oder runtertragen, da ist es gut, wenn man beide Hände verwenden kann. Der BabyBjörn Tragesitz macht genau das möglich. Ursprünglich haben wir den Sitz gekauft, damit ich Piet, wenn ich am PC sitze, bei mir habe und dennoch tippen kann. Dies funktioniert allerdings nicht, der Tragesitz ohne Bewegung findet bei Piet keine Akzeptanz.

Meine Frau fand den Tragesitz auch toll und wir kloppten uns des öfteren darum. Als wir jetzt die Gelegenheit bekamen, einen weiteren Sitz zu Testzwecken zu bekommen, waren wir hellauf begeistert. So können wir beide einen Tragesitz auf uns einstellen und jederzeit verwenden. Alleine bekommt man die Tragesitze nur bedingt optimal eingestellt, es geht zwar, aber eine dritte Hand ist schon wirklich hilfreich, insbesondere, wenn die tragenden Personen sehr unterschiedlich gebaut sind.

Gestern war es soweit, wir trafen uns bei Freunden zum Grillen und uns wurde der „BabyBjörn Miracle“ Tragesitz ausgehändigt. Wir machten direkt eine „After-Shopping-Revival-Tour“ und probierten den Sitz am lebenden Objekt (Piet+ mir) aus. Eine deutsche Anleitung war nicht dabei, vermutlich, weil es den Sitz in Deutschland noch nicht zu kaufen gibt. Macht ja nichts, wir kennen uns ja aus und die Bedienung ist eigentlich auch selbsterklärend.

Ich zog den Tragesitz an und setzte Piet hinein. Der fing augenblicklich an zu brüllen. Hä? Das hatten wir ja noch nie.
Naja, dachten wir, er ist ja heute ohnehin schlecht drauf, das verschieben dann auf einen anderen Tag.

Als ich dann heute mit Piet zum Drogeriemarkt fahren wollte, nahm ich wieder den neuen Miracle und… Weiterlesen

Renterslalom

Als meine Frau heute Vormittag ihre sieben Sachen packte und auszog, die Einkäufer der großen Handelsketten das Fürchten zu lehren, machte ich mich mit Piet auf den Weg zum Einkaufen. Ich möchte heute Linsensuppe kochen und brauchte noch etwas Speck dafür, bei der Gelegenheit kann ich direkt beim Bauern noch ein wenig Obst kaufen.

Den Kinderwagen von Quinny ließ ich stehen und nahm statt dessen den BabyBjörn Tragesitz. Der kleine Supermarkt ist direkt bei uns um die Ecke und hat auch recht schmale Gänge, dort wollte ich nicht mit dem Wagen durch.
Da hatte ich zufällig mal genau die richtige Entscheidung getroffen.

Im Markt selbst war einiges los, der Altersschnitt dürfte bei 75 Jahren gelegen haben. Die Rollatoren standen überall quer in den Gängen oder Einkaufswagen wurden als eben solche verwendet. Wenn man die Schilder im Regal lesen will, muss man sich ja quer in den Gang stellen, ist ja eigentlich logisch. Mit dem Tragesitz um die Rentner slalom zu laufen war kein größeres Problem, mit dem Kinderwagen wäre wohl kaum ein Durchkommen gewesen. Wieder was gelernt.

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Der Tragesitz, oder wie bekomme ich meine Hände zum Tippen frei?

Es wurde langsam wirklich zum Problem, unser Kind wird immer schwerer und wiegt nun deutlich über vier Kilogramm. Bisher lag er, wenn ich am PC sitze, auf meinem linken Arm und ich tippe, mehr oder weniger, mit zwei Händen. Aber durch sein höheres Gewicht sterben mir langsam die Handgelenke ab, wenn er längere Zeit auf diese Weise mit mir zusammen am PC sitzt.

Ich brauchte eine Alternative, denn auf dem Boden liegen will er mittlerweile nicht mehr, er möchte mich gerne gut sehen können, oder mich zumindest spüren. Der TrippTrapp-Aufsatz „Newborn-Set“ kam uns auch in den Sinn, aber ich hatte mich dort als Tester beworben, es wäre jetzt blöd das Set bereits zu kaufen, da die Aktion und somit Auswahl bis Ende Juni läuft.

Da wir ohnehin noch einen Tragesitz kaufen wollten, beschlossen wir diesen nun spontan zu erwerben. Also fuhren wir in einen Babyfachmarkt in Kaarst, damit Piet und ich die Sitze auch direkt probieren können. Das war auch gut so.
Die Beratung im  Markt war nicht existent, obwohl mehr Verkäufer als Kunden da waren, da hätten wir ja auch im Internet kaufen können, dort ist es zumindest über 20% preiswerter. Was solls, das bekommen wir auch alleine hin. Weiterlesen