Sweets for my sweet?

Das große Thema gerade auf dem Spielplatz lautet: Wie bekomme ich am besten mein Kind trocken?

Dazu gibt es zahlreiche Meinungen, Methoden, Ideen und Verhaltensvorschläge. Eine ist mir allerdings öfter untergekommen:

Das Belohnungssystem

Da werden Strichlisten geführt, Erfolge im Kalender eingetragen, die Tage gezählt, verschiedene Stufen von Belohnungen ausgerufen und insgesamt teilweise ein erheblicher Aufwand getrieben, um das Kind zu motivieren.

Grundsätzlich finde ich das gut, allerdings sehe ich es etwas kritisch, wenn man als Belohnung „Süßigkeiten“ verwendet. Man sollte sich immer die Frage stellen, was passiert dadurch und welche Auswirkungen kann es über den Belohungsaspekt hinaus haben?
Wenn ich dem Kind durch das Belohungssystem beibringe, das Süßigkeiten etwas total tolles sind, wird es stets danach streben MEHR zu bekommen, ist doch klar. Wenn ich mein Ziel (als Eltern) erreicht habe, was mache ich dann?

Papasamuel Wir haben unseren Sohn insofern motivieren können auf Toilette zu gehen wenn er die Blase quietschen merkt, als das wir ihm 10 Cent pro nacht gegeben haben in der er trocken war. Da der Eismann immer bei uns in der Nähe im Sommer vorbei kommt, war diese eine Motivation für ihn sich bis dahin Geld zu sparen.“ gutefrage.net

Die Süßigkeiten entziehen, wie fänden wir das wohl? Vermutlich nicht toll, eventuell folgt eine Trotzreaktion und der Erfolg ist erstmal dahin. Im besten Fall wird nun das Kind dafür bestraft, dass es genau das erreicht hat, was es erreichen sollte und wird nun frustriert. Nicht unbedingt die beste Lösung wie ich finde. Bedenklich ist natürlich auch die Tatsache, dass ich Süßigkeiten zu etwas besonders erstrebenswerten mache, das kann fatale Folgen haben. Weiterlesen

Dreimal ist kein Zufall

Toilettensitz für Kinder und Erwachsene

Toilettensitz für Kinder und Erwachsene


Bereits vor einigen Monaten haben wir unsere Besucher beim Toilettenbesuch in Angst und Schrecken versetzt: Wir hatten eine Kinder-Toilettenbrille installiert, mit besonders kleiner Öffnung. Unerfahrene kamen daher nicht selten aus der Toilette gestürzt, uns fragend, wie denn das bitte funktionieren soll.

Unser Sohn hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein großes Interesse an einem regelmäßigem Toilettengang, wir hatten einfach nur vorgesorgt, denn „Töpfchen“ wollten wir nicht rumstehen haben.

Nun war es endlich soweit, Piet ist gestern den gesamten Tag erfolgreich auf die Toilette gegangen und heute direkt wieder. Ohne Töpfchen direkt auf die Toilette, wir finden das eine gute Lösung und unser Sohn ist auch sehr stolz auf seine „Leistung“.

Uns ist der Kombi-Toilettensitz erheblich lieber als irgendein Töpfchen, die auch nicht unbedingt preiswerter sind. Also eine Empfehlung von uns an alle Eltern mit Kindern, die sich bald dieser Herausforderung stellen müssen.