Vatertag und der Tierpark in Brüggen

Am Vatertag endlich ein Traumwetter, überall roch es nach Grillen.

Wir hatten darauf verzichtet, für „echte Kerle“ ist unser Gasgrill ohnehin noch schlimmer, als ein rosa T-Shirt zu tragen. Stattdessen sind wir auf einen großen Spielplatz gegangen und trafen dort netter weise einige Kinder mit Eltern aus dem Kindergarten.

Ja, tatsächlich Eltern, es waren auch die Väter anwesend. Beinahe überraschend, dass nicht alle mit „Kumpels“ einen Trinken gegangen sind und irgendwo blutiges Fleisch in Kohlestücke verwandelten.

Es war ein sehr schöner Tag mit viel frischer Luft, den Abend ließen wir auf der Terrasse ausklingen. Am Freitag hatte unser Kindergarten geschlossen und da mein Vater Geburtstag hatte, fand ich es eine nette Idee Opa und Enkel gemeinsam in einen Tierpark zu schleppen. Diesmal führte uns der Weg nach Brüggen, ein kleiner Tierpark mit großem Spielplatz, der Eintritt war allerdings recht happig, fand ich. Wir zahlten 22,50 Euro, für Kind, mich und Opa.

Tierpark in Brüggen

Tierpark in Brüggen

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Tierpark bei Reken: Wildpark Frankenhof

Der zweite Ausflug am langen Wochenende führte uns mit perfektem Wetter in den Wildpark Frankenhof bei Reken im Münsterland, bei freier Fahrt von uns aus in gut einer Stunde zu erreichen. Allerdings standen wir beim „Movie-Park“ auf der A31 im Stau, daran hatten wir nicht gedacht, beim nächsten Besuch umfahren wir diese Stelle direkt.

Der Tierpark war natürlich auch gut besucht, aber nicht völlig überlaufen, trotz des perfekten Wetters. Mitten im Tierpark ist ein großer Spielplatz und eine Picknick-Wiese mit Grillmöglichkeiten, ganz ähnlich wie zuvor am „Kitskensberg„, nur alles noch eine Nummer größer. Allerdings ist auch der Eintritt eine ganze Ecke höher, wir zahlten 23,00 Euro. Theoretisch ist der Eintritt natürlich für den Tierpark und den großen Spielplatz zusammen, praktisch geht man eine Runde durch den Park, vermeidet den Spielplatz zu Beginn und hängt dann dort rum, denn die Kinder interessieren sich nach dem Spielplatz kein Stück mehr für Tiere. 😉

Der Streichelzoo im Wildpark Frankenhof

Der Streichelzoo im Wildpark Frankenhof

Der Tierpark ist nett, aber nichts, was wir nicht viel näher und viel preiswerter haben können, daher ist der Eintritt eigentlich nur für den Spielplatz. Weiterlesen

Kinderspielplatz „Kitskensberg“ bei Roermond

Wir sind am letzten Wochenende nicht weg gefahren, wie einige unserer Freunde, allerdings haben wir zwei Ausflüge gemacht. Das geschieht im eigenem Interesse, denn spätestens am zweiten Tag zu Hause ohne Kinder geht uns unser Kind gehörig auf den Geist.

Am Samstag waren wir daher auf dem „Kitskensberg“ bei Roermond, von uns aus ist das in unter einer Stunde zu erreichen. Es handelt sich dabei um einen großen Spielplatz, teilweise im Wald. Dieser Spielplatz ist privat und kostet Eintritt: Einen Euro für alles, was laufen kann. Für uns also drei Euro.

Kitsgensberg, Aussicht von der Rutsche

Kitsgensberg, Aussicht von der Rutsche

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Froh geostert

Unser Sohn sagt, wo es lang geht.

Unser Sohn sagt, wo es lang geht.

So, Ostern ist jetzt fast vorbei, unserem Sohn hat es auf jeden Fall gefallen. Karfreitag kamen alle Verwandten, um ihn zu beschenken. Da war die Hütte das erste Mal so richtig voll, es verlief sich dann doch erheblich besser, als in unserer Wohnung.

Das Wohnzimmer wurde kurzerhand zum Fuß- und Basketballplatz umfunktioniert, der neue Roller kam auch zum Einsatz, erst drinnen, dann draußen. Zu Essen gab es diverse Kuchen, auch glutenfrei und meine Fischsuppe:

Kartoffeln, Karotten, Süßkartoffeln, Stangensellerie, Sellerie, Knoblauch und Frühlingszwiebeln werden sehr klein gewürfelt und in reichlich Butter auf niedriger Flamme 20 Minuten oder länger geschmurzelt. Abgelöscht wird mit Sherry und gehackten Tomaten. Frische Kräuter kommen auch dazu: Curry-Kraut, Tymian, Oregano, Salbei und Lorbeer, es geht auch eine italienische Kräutermischung oder Kräuter der Provence. Jetzt kommen Meeresfrüchte und Fisch dazu, mit Wasser aufgießen und dann NICHT KOCHEN, sondern 20-30 Minuten ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Tomatenmark abschmecken. Weiterlesen

Einszigfuffzich

Auf dem Weg zum Tierpark in Dormagen

Auf dem Weg zum Tierpark in Dormagen

Wir haben Weihnachten gut überstanden. Piet hatte in der Nacht zu Heiligabend alles ausgeschwitzt und war am 24.12. topfit. Das Kochen und Backen hat gut geklappt, alle Gäste sind satt geworden und haben unseren Sohn mit Geschenken ausgiebig bedacht. Piet hat richtig lange durchgehalten und ist erst um 21:00 Uhr in seinem Bett verschwunden. Netterweise hat er seine 12 Stunden Schlaf ohne Zwischenfälle durchgezogen, so dass auch wir ausschlafen konnten.

Gibt es für Eltern ein schöneres Geschenk zu Weihnachten? 🙂

Piet hatte in den letzten zwei Tagen viel Zeit, um sich mit seinen neuen Spielsachen zu beschäftigen. Das Duplo-Krankenhaus, welches wir bereits vor einem Jahr günstig geschossen hatten, kam gut an, ebenso der gebraucht erworbene Duplo-Bauernhof. Von seinen Großeltern bekam er außerdem ein Erweiterungsset für seine Holzeisenbahn, die auch intensiv bespielt wurde, vor allem von den anwesenden Gästen. 😉 Weiterlesen

Hallo Hühner!

Ziegen füttern

Ziegen füttern

Am letzten Samstag waren wir mal wieder im Odenkirchener Tierpark. Piet interessierte sich nun merklich mehr für die Tiere und konnte die meisten auch richtig benennen. Er ging von Gehege zu Gehege und begrüßte alle Tiere persönlich, sozusagen „mit Namen“:

  • „Hallo Enten!“
  • „Hallo Hühner!“
  • „Hallo Papapgei!“
  • „Hallo Ziege!“
  • „Hallo Bären!…Hallo Bären?…Keiner da!“

Tja, die Bären sind in einen anderen Zoo gezogen, Piet war sichtlich enttäuscht. Dafür fütterte er die Ziegen mit Hingabe. Als er später vor dem Hühner-Gehege stand, bekamen wir von anderen Eltern einige seltsame Blicke zugeworfen. Piet näherte sich einem großem Hahn und rief: „Hühner-Essen!“

Er wollte aber nicht den Hahn essen, sondern ihm lediglich mitteilen, dass er ihn füttern wollte.
(Ganz sicher bin ich mir aber nicht, Piet isst sehr, sehr gerne Brathähnchen) 🙂

Tipp: Die Adresse für die Anfahrt mit Navi lautet am Pixbusch.

Der Eintritt für Kinder unter vier Jahren ist frei, Erwachsene zahlen drei Euro, eine Futtertüte kostet 50 Cent.

Nichts zu lachen am 11.11. – dank Mittelohrentzündung

Piet im Kinderwagen

Piet im Kinderwagen

Nach einer weiteren, eher unruhigen Nacht wollten wir mit dem Kind an die frische Luft. Da er offensichtlich noch nicht wieder fit war, wollten wir nicht zu Freunden fahren, die ebenfalls kleine Kinder haben. Wir diskutierten mal wieder in den Tannenbusch zu fahren, aber irgendwie hatte ich darauf so gar keine Lust. Meine Frau hatte die Idee, den Tierpark in Odenkirchen (Mönchengladbach) zu besuchen, das fand ich gut.

Gesagt getan, alle ab in die Familienkutsche und los. Das Navi sagte was von 20 Minuten Fahrzeit, konnte das stimmen? Das wäre ja quasi „umme Eck“. Es stimmte, wir waren im Nu da. Dieser kleine Tierpark kostet etwas Eintritt (3,00 Euro für Erwachsene), dafür ist das Parken frei. Der Sohn hatte anfangs durchaus seinen Spaß mit Raben und Affen, verlor dann aber schnell die Lust. Der park eigene Spielplatz hellte die Stimmung auch nur kurz wieder auf, die meiste Zeit war er sehr trotzig und wollte nur auf den Arm, oder in Wagen.

Eher untypisch für unseren Sohn.

Top Attraktion: Der Spielplatz

Top Attraktion: Der Spielplatz

Der Park selbst ist nett, es ist kein richtiger Zoo, dafür ist die Anlage gut überschaubar und für kleine Kinder ideal. Tierfutter bekommt man eine Tüte für 50 Cent, die Ziegen, Schafe und Vögel danken es einem und die Kinder haben großen Spaß. Die beste Attraktion für das Kind blieb aber der Spielplatz, davon gab es sogar zwei, einen drinnen und einen draußen am Parkplatz. Die Zeit ging schnell um und wir machten uns auf den Heimweg, damit unser Kleiner seinen Mittagsschlaf bekommen konnte.

Das klappte nicht, er war wieder nicht in sein Bett zu bekommen und brüllte nun ohne Unterlass, allerdings diesmal kein Trotzgeheule, sondern definitiv Schmerzensschreie. Kurz entschlossen sind wir, bei traumhaftem Novemberwetter, in die Kinderklinik Neuss gefahren. Diesmal hatten wir einen super netten Doc erwischt, leider änderte das nichts an der Diagnose:

„Beidseitige Mittelohrentzündung“

Wir fuhren anschließend noch die verschriebenen Antibiotika holen und packten den kranken Kerl abends wieder in sein Bett und siehe da, er schlief, wie ein Stein. Es war uns schon beinahe unheimlich. Die Nacht wurde recht erholsam und heute war unser Sohn schon wieder richtig gut gelaunt. Das Turnen muss aber heute noch mal ausfallen.

Tierpark Odenkirchen

Tierpark Odenkirchen

Der Tannenbusch

Auf dem Spielplatz im "Tannenbusch" (Dormagen)

Auf dem Spielplatz im „Tannenbusch“ (Dormagen)

In der Erziehung unseres Sohnes und auch in der Betreuung meiner zukünftigen Tageskinder,  lege ich sehr viel Wert auf das Verständnis für die Natur. Was liegt da näher, als für einen schönen Sonntagsausflug in einen Tierpark zu fahren. Glücklicherweise haben wir einen in nicht allzu großer Entfernung, in 7-10 Minuten ist man mit dem Auto da, mit dem Fahrrad dauert es ca. 1 Stunde.

Der Eintritt in den „Tannenbusch“ ist kostenlos, das Parken kostet 2,00 Euro, eine Handvoll Futter für die Tiere je Portion 0,10 Euro, zusätzlich wird um eine kleine Spende für die Erhaltung des Parks gebeten. Es gibt zahlreiche Bänke, eine kleine Wirtschaft und einen großen Spielplatz und natürlich viele Wildtiere und Nutztiere. Diesen Ausflug kann sich jeder leisten und unser Kind war total begeistert.

Viele Bäume sind beschriftet, an den Tiergehegen stehen ebenfalls Schilder, so kann man den Kindern wunderbar die Tier- und Pflanzennamen beibringen, ohne einen Naturführer dabei haben zu müssen. Viele Pflanzen und Tierarten kenne ich zwar, aber bei einem Mufflon war ich mir nicht mehr sicher.

„Als Mufflon werden mehrere Unterarten des Wildschafs zusammengefasst. Heute ist der Mufflon im Kaukasus, in Anatolien, im nördlichen Irak, und im nordwestlichen Iran verbreitet. Einst reichte ihr Verbreitungsgebiet weiter über die Krim und den Balkan bis zu den Karpaten. In diesen Gebieten ist es allerdings bereits in der Bronzezeit (vor ca. 3000 Jahren) oder sogar noch früher verschwunden. Darüber hinaus leben Mufflons auf Elba, Zypern, Korsika und Sardinien; umstritten ist allerdings, ob es sich hierbei um Wildschafe oder um Nachkommen sehr ursprünglicher Hausschafe handelt. In zahlreichen Gegenden Europas ist das Mufflon in jüngerer Zeit als Jagdwild ausgewildert worden.“  Wikipedia

Der Spielplatz bietet sogar Spielgeräte für Kleinkinder, dort konnte sich der Sohn zwischendurch richtig austoben und den anderen Kindern zeigen, wie man alleine rutscht, auch wenn man noch nicht laufen kann. Nach zwei Stunden im Park war er total geschafft und pennte auf der Stelle im Auto ein. Das macht für heute vormittags mindestens eine Million neue Synapsenverbindungen.

Einen Ausflug in den „Tannenbusch“ werden wir auf jeden Fall wiederholen und vermutlich kann ich solche Ausflüge auch mit den Tageskindern organisieren.