Fieber bei Kindern

Es scheint so zu sein, dass jedes Kind seine Vorlieben bei Krankheiten hat.

Im weiteren Bekanntenkreis erwischt es die Kinder sehr gerne regelmäßig mit ähnlichen Symptomen, bei den einen ist es die Mittelohrentzündung, bei den anderen Magen-Darm, oder eine Mandelentzündung. Als unser Sohn das erste mal krank wurde und Fieber bekam, waren wir ganz schön nervös.

Wir hatten bereits das Gefühl, dass der kleine Kerl bald hops geht, aber der Arzt schickte uns weg mit den Worten: „Da muss der durch„, oder: „Der ist mir noch viel zu fit.“ Dafür hat man dann ein bis zwei Stunden Zeit beim Arzt oder im Krankenhaus geopfert und kommt sich danach ganz schön bescheuert vor, aber für das Kind macht man ja alles.

Zumindest für das erste Kind im ersten Jahr. 😉

Lesetipp hier im Blog:

Danach sinkt die Stress-Schwelle erheblich, erst nach dem dritten Tag Fieber geht man dann zum Arzt, meistens, um die gleichen Sätze wie im ersten Jahr zu hören. Als erfahrene Eltern wird man viel gelassener, denn man hat ja schon einiges erlebt, nach drei Jahren ist mit Sicherheit jeder mal bekacktkotzt worden.

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Night Watch

Als wir abends bei unserem Sohn 39,9 c° Fieber feststellten, war uns bereits klar, dass dies eine anstrengende Nacht werden würde. Das Krankenhaus konnte ich meiner Frau erfolgreich ausreden, dennoch ist es immer ein blödes Gefühl, wenn man so ein kleines, glühendes und brüllendes Häufchen Elend auf dem Schoß hat. Meine Frau übernahm die erste Wache ich die Zweite. Piet ließ sich nicht in sein Bett legen, was bedeutet, dass er nur auf uns schlief und wimmerte. Dies wiederum bedeutet, dass wir praktisch die ganze Nacht gar nicht geschlafen haben. Heute Morgen war seine Temperatur etwas gesunken, bewegte sich aber trotz Fiebersaft immer um die 39 c°, das ist zwar nicht mehr bedenklich, aber immer noch recht hoch. Den ganzen Tag hat er nur auf uns verbracht, immerhin hat er genug getrunken.

Diese Nacht wird vermutlich nicht viel erholsamer werden.

Hier eine kleine Liste der Dinge, die der Schlafentzug heute bei mir mit sich brachte: Weiterlesen

39,3 c°

Eigentlich wollten wir heute ja in den Zoo, aber Piet war heute Morgen extrem nörgelig und überhaupt nicht gut drauf. Er fühlte sich sich warm an und als wir später die Temperatur maßen, ergab dies 38,5 c°. O.K. er hat sich wieder mal was eingefangen. Nach über zwölf Monaten und zweimal Brechdurchfall, diversen Erkältungen und oft erhöhten Temperaturen später, gerät man nicht mehr gleich in Panik und fährt direkt in die Notaufnahme. 🙂

Dennoch sind solche Tage mit kleinen Kindern extrem anstrengend. Piet möchte dann nie von uns runter und hängt den ganzen Tag auf uns rum, dabei dröhnt er einem gerne direkt ins Ohr. Als wir heute Mittag dann 39,3 c° feststellten, bekam er von uns ein Zäpfchen, um das Fieber zu senken. Ab 39,2 c° darf man sich ein wenig Sorgen machen und kann die Sache ernster nehmen. Am späten Nachmittag war er wieder etwas besser drauf, er hatte mittags recht lange geschlafen, so dass ich mit ihm noch eine Stunde an die frische Luft gegangen bin. Gut eingepackt versteht sich. Das hat ihm sichtlich gut getan.

Wir waren eigentlich davon ausgegangen, dass er heute Abend später in sein Bett möchte, da er über Tag beinahe nur gepennt hatte, aber dem war nicht so. Gerade ist er friedlich in seinem Bett eingeschlafen. Wenn er noch einmal wach wird, bevor wir ins Bett gehen, bekommt er noch ein Zäpfchen, damit er und wir gut schlafen können und Morgen geht es ihm hoffentlich wieder besser.

Welche Temperatur soll es sein?

Das Kinderzimmer von Piet ist ganz oben, direkt unter dem Dach. Temperaturschwankungen gehören da dazu. Für den Sommer gibt es die Klimaanlage und für den Winter die althergebrachte Heizung. Aber welche Temperatur ist nun die Richtige? Die Klimaanlage haben wir immer eingeschaltet, wenn die Temperaturanzeige auf dem Babyfon die 30 c° überstieg.

Für den Winter waren wir etwas unschlüssiger, die Angaben und Empfehlungen reichen von 15 c° (in der Nacht) bis 23 c°. Wir hatten zuerst 19 c° angestrebt, konnten die Temperatur aber nicht konstant halten. Wir investierten daher in einen geregelten Thermostaten und entlüfteten noch einmal alle Heizkörper. Damit klappte es dann zuverlässig, obwohl die Differenz im Raum selbst bis zu 2 c° beträgt, je nachdem, wo man eben misst.

Wenn wir nachts aufstanden um Piet zu versorgen, kamen uns die 19 c° irgendwie zu kühl vor, klar, wir kommen ja dann gerade aus dem warmen Bett. Also regelten wir die Temperatur etwas höher, auf 21,5 c° ein, diese haben wir auch tagsüber im Wohnzimmer. Wir selbst schlafen übrigens bei 13,5 c°. Weiterlesen