Hallelujah

Dass Kleinkinder bereits einen Musikgeschmack haben, beweisen zahlreiche Videos im Internet. Stellt man dies allerdings bei seinem eigenem Kind fest, ist es dennoch was besonderes. Wenn wir im Wagen fahren, hören wir selten Radio, da uns das Gequatsche nervt. Ich brenne daher meiner Frau einmal im Monat eine CD mit Liedern, die ich bei Amazon als MP3 kaufe. Das funktioniert super und so ein Sampler kostet auch nicht die Welt.

Noch besser ist es natürlich, wenn man die Musik umsonst bekommt und dies auch noch völlig legal. Unser Supermarkt um die Ecke hatte in den letzten Wochen eine Bonusaktion. Normalerweise mache ich diesen Quatsch nicht mit, aber diesmal gab es je 10,00 Euro Umsatz einen MP3-Song von SONY als Gratis-Download. Da haben sich einige Lieder angesammelt, mehr, als ich eigentlich haben wollte. So probierte ich auch neue Künstler aus, die ich bisher gar nicht, oder nur sehr wenig kannte. Die daraus entstandene CD mit 36 Liedern hören wir zurzeit im Auto und Piet hat eindrucksvoll „mitgesungen“, allerdings nur bei einigen Liedern, bei anderen hat er sich direkt beschwert und war erst wieder zufrieden, wenn wir ein Stück anspielten, das ihm auch gefiel.

Seine beiden Lieblingslieder haben mich überrascht: Weiterlesen

Let’s Dance no more

Nach dem dreistündigem Brüllmarathon und den zuvor durchlebten Nächten, mit deutlich weniger als vier Stunden Schlaf am Stück, fällte ich eine schwierige Entscheidung. Ich schrieb die Kündigung für die Tanzschule.

Ich tanze seit über vier Jahren Standard und Latein, aber es war mir in der letzten Zeit sehr, sehr schwer gefallen, so relativ spät abends noch vor die Tür zu gehen. Ich lege mich ja üblicherweise zwischen 21:00 Uhr und 22:00 Uhr in mein Bett. Um diese Zeit einmal in der Woche aktiv zu sein, benötigte ich immer mehr Eigenmotivation.

Das hätte ich mir vor einem Jahr auch noch nicht träumen lassen.

Wir werden versuchen, in Zukunft den ein oder anderen Workshop zu buchen. Regelmäßiges Tanzen liegt vorerst auf Eis.
Ich bin mir noch nicht sicher, in welcher Weise ich für mich einen Ausgleich finden kann, aber mir wird sicherlich noch etwas einfallen. Judo wäre eine tolle Sache, aber zum Einen bin ich dafür noch viel zu schwer und zum Anderen finden die Kurse zu einer ähnlichen Zeit statt, Kampfsport ist also keine Alternative.

Vielleicht suche ich mir hier in einem Verein in Neuss später eine „Mutter-Kind“ Turngruppe oder sowas. 😉

„Ran an den Speck! kidsgo FamilienPost für Guido“

Da ich ja jetzt ganz offiziell ein Autor für „vaeterzeit.de“ bin und dort ein Tagebuch über meine Erlebnisse als Vollzeitvater führe, habe ich mich auch auf der „Mutterseite“ des Verlags von Väterzeit umgesehen.

Dort bin ich auf die Produkttests aufmerksam geworden, es wird ein Tester für das „Stokke New Born Set“ gesucht. Das ist ein Aufsatz für den Tripp Trapp, welchen wir ja netterweise geschenkt bekommen haben. Ich habe mich direkt mal beworben, denn so könnten wir den echt tollen Kindersitz schon sofort nutzen. Drückt mir mal die Daumen. 🙂

Mit der Bewerbung habe ich mich direkt für den Newsletter angemeldet. Den ersten Newsletter von kidsgo habe ich soeben erhalten:

„Liebe Guido,

es ist schon toll, wie man sich als Schwangere sogar unter Beobachtung anderer dem Heißhunger hingeben darf. Aber ach, wäre da nicht das Spiegelbild nach der Geburt. Schlaffbauch, dicker Hintern und noch so einiges mehr macht beim eigenen Anblick nicht wirklich Spaß.

Doch mit Stillen, durchdachter Ernährung und dem richtigen Quäntchen Sport hat man schnell die alte Figur wieder. […]“

Hmm, dass die Kidsgo Seite sich eher an Mütter als an Väter wendet, war mir klar, aber der Newsletter ist schon hart. Die könnten ja bei der Bestellung des Newsletters fragen, ob man ein Mann oder eine Frau ist.
Ich habe beim ersten Lesen schon gestaunt.

Von der falschen Anrede abgesehen ist der Text ja durchaus passend. „Schlaffbauch, dicker Hintern“, woher wissen die das bloß? Weiterlesen