Erfahrungsbericht Brunner BSO 03 Systemofen

Brunner BSO 03

In den letzten Wochen erhalte ich wieder vermehrt Nachfragen zu dem Brunner BSO 03, über den ich zuletzt im Artikel vom 28.11.2013 berichtet hatte. Damals war ich sehr verärgert, was einem beim Lesen auch definitiv auffällt. 🙂

Nach beinahe einem Jahr denke ich, ist es an der Zeit, noch einmal dazu etwas zu schreiben.  Um es vorweg zu nehmen:

Wir sind zufrieden mit dem Speicherofen BSO 03.

Der Ofen kann ja nichts für den von uns beauftragten Kaminbauer. Der BSO 03 wird von uns, wie geplant, mit Außenluft betrieben und erzeugt nur sehr wenig Konvektion. Darauf haben wir sehr viel Wert gelegt. Das fälschlicherweise eingebaute und extrem hässliche Belüftungsgitter an der Seite wurde wieder entfernt und die Öffnung verschlossen, da haben „unsere“ Handwerker, nicht der Ofenbauer, ganze Arbeit geleistet. Die Innenausbauer haben auch den Ofen komplett gespachtelt und nass abgeschliffen, was die meisten Beschädigungen kaschiert hat, leider nicht alle. Die angestoßene Ecke und die Beschädigungen durch die Klammern (!) vom Transportkarton sind immer noch gut zu erkennen, gleiches gilt für die Dehnungsrisse am Speicherelement. Die Außenluft kommt nun über eine Kernbohrung durch die Bodenplatte über die Garage aus dem dritten Zug im Schornstein. Das ist im Keller nicht unbedingt hübsch, da das Rohr brandsicher verkleidet werden musste, aber besser, als einen Konvektions-Ofen im Wohnzimmer zu haben.

Jetzt zum Positiven: Der Systemofen funktioniert gut und heizt sehr angenehm. Weiterlesen

Update Haussanierung: Noch keine Tapeten, aber W-LAN

Der Vorgarten freut sich auf den Frühling

Der Vorgarten freut sich auf den Frühling

Ich habe länger nicht über die Haussanierung geschrieben, was nicht daran lag, das nichts passiert ist, sondern eher daran, dass man die Fortschritte auf den Bildern schlecht erkennen kann.

Der Vorgarten ist komplett bereinigt und wartet nun nur noch auf die Neuanlage. Letzte Woche waren die „Steinprofis“ aus Krefeld da und haben den Kellerboden abgeschliffen, sowie den Marmorbruch-Werksteinboden aus den 60er-Jahren aufpoliert, eines der wenigen Details, die innen erhalten geblieben sind. Das Badezimmer ist größtenteils gefliest und die Maler sind seit einer Woche am spachteln, was optisch wirklich was hermacht.

Blick von der Diele nach draußen, die Türen sind grundiert, die Wände bereits gespachtelt, der polierte Werksteinboden ist bereits abgedeckt.

Blick von der Diele nach draußen, die Türen sind grundiert, die Wände bereits gespachtelt, der polierte Werksteinboden ist bereits abgedeckt.

Die Innenausbauer sind in den Keller abgewandert und kümmern sich um die Neuanlage der Waschküche, die alte Waschküche ist nun nur noch der Hausanschlussraum. Als nächstes sollen die Kellerwände überarbeitet und der Boden der Garage mit einer Remmers BS 2000 / BS 3000 Beschichtung behandelt werden. Die alten Holztüren sind bereits abgeschliffen und grundiert, was schon echt gut rüber kommt, die endgültige Lackierung soll in „lichtgrau“ erfolgen, was der RAL Farbe 7035 entspricht. Am Wochenende bestelle ich den neuen Handlauf für die Treppe und die Beschläge für die Innentüren, die sollen auch neu. Weiterlesen

Ein X für ein U

In einigen Wochen, wenn alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, hatte ich vor einen Erfahrungsbericht zu unseren Lieferanten und Handwerkern zu erstellen. Aus aktuellem Anlass ziehe ich dies zumindest für ein Gewerk vor, denn ich habe mich heute sehr geärgert.

Bei allen Gewerken, die bei uns tätig werden, habe ich mir vorher eine Baustelle, bzw. ein fertiges Werk angesehen, um die Arbeit einschätzen zu können. Nur bei dem Kaminbauer habe ich darauf verzichtet eine echte Referenz einzuholen, denn der Bezirks-Schronsteinfeger war voll des Lobes für den von uns  ausgesuchten Meisterbetrieb aus Viersen, der mit über 45 Jahren Erfahrung wirbt.

Bereits vor Auftragserteilung wurde uns zwar klar, dass der Kaminbauer mit modernen Kommunikationsmitteln nicht unbedingt per du ist. Als wir dann auf Faxe umstiegen, klappte es erheblich besser. Die Angebote wurden von ihm stets „netto“ ausgestellt, was rechtlich nicht zulässig ist, wir konnten es ihm aber nicht abgewöhnen.  Nachdem wir ihm erklärten, dass wir einen Grundofen möchten, empfahl er uns einen Brunner BSO 03 Systemofen, der uns optisch auch gut gefiel.

Der Katalog von Brunner, den wir im Internet überflogen, schien zu bestätigen, was wir erhofften: Einen Grundofen in Systembauweise, ähnlich dem Niermann-Grundspeicherofen, den wir bei Manufactum gesehen hatten. Also haben wir den Ofen bestellt und den Aufbau in Auftrag gegeben.

Gestern wurde mit dem Aufbau begonnen, heute sollte der BSO 03 in Betrieb genommen werden. Aus diesem Anlass fuhr ich auf die Baustelle, sah den Kamin und fiel vom Glauben ab. An der linken Seite des Ofens klaffte eine riesige Öffnung, die da eigentlich nicht sein sollte. „Das muss so“, war die Erklärung des Meisters. Leider hatte ich am Tag vorher die Aufbauanleitung gelesen, daher war mir sehr schnell klar, was das schief gelaufen war:

„Soll der Ofen mit Außenluft angeschlossen werden, so ist dies direkt nach Platzieren des Heizgerätes vorzunehmen.“ Aufbaubeschreibung von Brunner

Das war eben nicht passiert. Wir hatten ja gerade erst den dreizügigen Schornstein umbauen lassen, eben damit der BSO seinen „Außenluftanschluss“ bekommen kann. Beim Aufbau wurde aber vergessen, die Kernbohrung vorzunehmen, dies sollte durch die Zuluftöffnung im Wohnzimmer kaschiert werden.

Brunner-BSO03 als Konvektions-Ofen

Brunner-BSO03 als Konvektions-Ofen

Was wir nun im Wohnzimmer stehen haben, ist ein reiner Konvektionsofen, eben genau das, was wir nicht haben wollten. Nach telefonischer Rücksprache mit Brunner bestätigte sich auch noch, dass der BSO 03 grundsätzlich ein Konvektionsofen ist, ganz sicher eben kein Grundofen, wie der von Niermann. Der Kaminbauer hatte uns also nicht nur ein riesiges Loch in den niegelnagelneuen Ofen gehauen, statt diesen korrekt aufzubauen, sondern uns auch noch etwas verkauft, was wir gar nicht haben wollten. Weiterlesen

Oben ohne

Die Treppe ist entkleidet

Die Treppe ist entkleidet

Das schmiedeeiserne Geländer ist Geschichte, das Treppenhaus ist sozusagen „oben ohne“. Ursprünglich wollten wir es nur neu lackieren, aber Freunde haben uns überzeugt, an der gegenüber liegenden Wand einen neuen Handlauf zu installieren und das Treppenhaus aufzumauern. An diese Stelle soll dann zukünftig die Garderobe, der ursprüngliche Platz hinter der Haustüre ist nun tabu, dort laufen alle, wirklich alle Stromkabel durch.

Am Montag kommen nun auch die Tischler, um die alte Haustüre aus Holz aufzuarbeiten. Auch die ersten neuen Fenster haben sich für die KW49 ganz pünklich angemeldet. Der Brunner Systemofen steht inzwischen, wird nun aber doch noch verputzt, was einen Tag extra dauert. Dann wird es endlich wieder warm. Weiterlesen

Land in Sicht

Heute hatte ich mal wieder das Gefühl, dass es auf der Baustelle voran geht. Warum genau, vermag ich gar nicht zu benennen. Mein persönliches Tagesziel, im Garten den Boden wieder sichtbar zu machen, haben ich auf jeden Fall erfüllt. Im laufe der nächsten Woche werden sicher noch die letzten Holz- und Wurzelstücke verschwinden, den Holzlagerraum habe ich soweit vorbereitet, aber meine Frau wünscht sich, dass die hässliche Decke ebenfalls gestrichen wird, da muss ich also noch einmal ran. Dann wandert aber sämtliches Holz, fein säuberlich gespalten, in den dafür vorgesehenen Bereich und macht die Terrasse wieder frei.

Land in Sicht

Land in Sicht

Am Ende des Grundstücks habe ich den verbliebenen Grünschnitt gehäckselt und mit dem Anlegen eines Hügelbeetes begonnen, darauf soll im Frühahr die neue Beerenobst-Hecke entstehen, einige Nutzpflanzen werden dort ebenfalls einen Platz finden. Das Saatgut habe ich von Dreschflegel. Die zukünftige Rasenfläche sieht schon gar nicht mehr so schlimm aus, jetzt, wo das ganze Gerümpel verschwunden ist. Das Hochbeet an der Terrasse zu entfernen, wird aber noch einmal so richtig anstrengend werden. Weiterlesen

Das Loch in der Wand

Ein Wunsch für das neue Heim stand von Anfang an fest: Wir wollten einen Ofen

Der geplante Platz für den Brunner BSO 03 Systemofen

Der geplante Platz für den Brunner BSO 03 Systemofen

Falls kein Kachelofen vorhanden wäre, dann  würden wir uns eben einen bauen lassen. Leider mussten wir schnell feststellen, dass es da durchaus Unterschiede gibt, denn wir hatten keine Ahnung von Schwedenöfen, Kachelöfen, Grundöfen, offenen Kaminen, Heizkaminen, Speicheröfen und Systemöfen.

Das erste Angebot für einen modernen Kachelofen war auch gleich ein kleiner Reinfall und entpuppte sich als Hellfeuer-Heizkamin mit Konvektions-Heizung. Das wollten wir nun ganz sicher nicht, sonst könnten wir uns die Umrüstung der „normalen“ Heizung auf Wärmestrahlung ja auch schenken.

Nach einiger Recherche war klar: Wir wollen eigentlich einen Grundofen

Grundöfen werden allerdings üblicherweise vor Ort gemauert und sind recht voluminös. Wir haben uns daher zu einem System-Speicherofen entschieden, der auch alle Abgas-Normen locker einhält, einem Brunner BSO 03. Der Brunner BSO 03 ist recht klein und sieht äußerst modern aus. Weiterlesen