Canton DM 50 und ASF 75 über die Soundblaster am PC

Innerhalb der Familie wurde ein Canton DM 50 SE Sounddeck obdachlos, da mein Schwiegervater unbedingt auf eine Soundbar umsteigen wollte, bot ich an, den DM 50 dort zu installieren. Zumindest war das der Plan, bei der Umsetzung gab es jedoch das Problem, dass der super neue und extrem große Fernseher meines Schwiegervaters leider nicht auf die Box passte, auch ein Platz in der Nähe ließ sich nicht finden.

Was sollte ich da tun, ich musste dem obdachlos gewordenen Sounddeck natürlich ein neues Heim bescheren. 😉

Da wir im Wohnzimmer mit der Magnat Inwall 5.1 Anlage eigentlich ausreichend gut bestückt sind, wollte ich meine alten Logitech-Aktiv-Lautsprecher probeweise durch das ebenfalls aktive Canton Sounddeck ersetzen.

Canton DM 50 Sounddeck

Da gab es aber das kleine Problem, dass mein PC keinen optischen Ausgang bot. Ich schlachtete daher die Soundblaster X-Fi Karte aus dem DELL XPS 720 aus und baute diese in den T7600. Der Kauf hat sich wirklich gelohnt. Das Canton DM 50 Sounddeck wurde mit dem optischen Ausgang der Creative Sound Blaster verbunden und siehe da: Kein Ton. Weiterlesen

Das Heimkino funzt

Auch wenn einige Kleinigkeiten noch sehr provisorisch sind, unser kleines Heimkino funktioniert nun. Den neuen Verstärker einzubinden war komplizierter, als gedacht, der gute alte Pioneer VSX-908 war halt noch ohne Internet, automatischer Einmessung und vielem anderen Schnickschnack. Die Bedienung ist mit den vielen zusätzlichen Funktionen nicht unbedingt besser geworden, oder es liegt daran, dass ich noch nie ein Onkyo-Gerät besessen habe.

Dafür kann der Onkyo die Signale des Laserdisc-Players direkt umwandeln und auch auf dem Beamer wiedergeben. Endlich.

Unser alter Beamer hing ja schon lange wieder an der Decke, konnte aber noch nicht eingestellt werden, weil die HDMI-Dosen von GIRA nach wie vor fehlen. Ich habe nun mit preiswerten Adaptern vorerst eine Lösung gefunden.
Auch die alte Rollo-Leinwand ist mit umgezogen und wurde zeitig montiert, die Steckdose für eine neue Motor-Leinwand ist vorbereitet, aber auf die muss ich noch ein wenig sparen.

Die Steckdose für die Motorleinwand ist schon da, der Rahmen fehlt aber noch

Die Steckdose für die Motorleinwand ist schon da, der Rahmen fehlt aber noch

Die Einbau-Lautsprecher laufen auch alle, von den preiswerten NoName-Rücklautsprechern bin ich sehr positv überrascht, hier musste ich ja auf eine maximale Einbautiefe von 3,5 cm achten, was die Auswahl erheblich einschränkte. Die Front-Lautsprecher von Magnat sind O.K., an meine alte Teufel-Anlage, oder gar die Canton RCL kommen die Boxen aber lange nicht heran. Dafür sind die nun kindersicher. 🙂 Weiterlesen

Kindersichere Einbaulautsprecher

1996 kaufte ich mir, von meinem sauer verdientem ersten Geld, eine 5.1 THX-Anlage von Teufel, das Theater 2, M600 und M3000 als Set, damals das erste, was den THX-Standard schaffte. Ich war total stolz darauf und schaffte es damit sogar, dass die Glasscheiben in den Bilderrahmen „atmeten“, wenn der T-Rex in „Jurassic Park“ auftrat. Waren das noch Zeiten. 🙂

Als meine Frau und ich zusammenzogen, mussten die „hässlichen schwarzen Kisten“ bald weichen, wir einigten uns auf Canton RC-L, die hübscher aussahen, aber im Stereo-Betrieb sogar besser klangen, 5.1 wurde bei mir abgeschafft, als alle Welt anfing, derartige Boxen zu erwerben. Vermisst habe ich es immer.

Als dann mein Sohn das Krabbeln lernte, machten wir uns (begründete) Sorgen, dass er die Boxen zum Kippen bringen würde. Da diese über 20 Kilo auf die Waage brachten, gab es nur eine Lösung: Die mussten weg. Als Ersatz installierte ich sehr provisorisch kleine Auf-Wandboxen, die wir aus einer Pioneer-Komplettanlage zweckentfremdeten. Immer noch besser als der reine Fernseh-Klang, aber schon wirklich jämmerlich.

Es war klar, wenn wir noch einmal renovieren, dann bekomme ich wieder brauchbare Boxen, am besten in einer 5.1-Anordnung, so installiert, dass es kindersicher ist. Nun ist es endlich soweit.

Heute habe ich die Boxen geordert, wir hatten 500 Euro dafür im Budget zurückgestellt. Das reichte nicht ganz für meine Wunschausstattung, aber ich habe eine sinnvolle Kombination gefunden:

  • Magnat Interior IWQ 62 als Frontboxen
  • Magnat Interior IW 510 C als Mittelbox
  • Canton ASF 75 SC als aktiver Subwoofer „On-Wall“
  • SPE 150 Monacor als Sourround-Boxen


Alles zusammen kostet deutlich unter 500,00 Euro und sollte seinen Zweck erfüllen. Die gesamte Technik wird in die Wände eingebaut, auch das HDMI-Kabel für den Beamer wird unter Putz gelegt, GIRA hat für alles passende Dosen im Programm. Die Kabel liegen bereits unter Putz, nächste Woche wird die Wand für die Lautsprecher vorbereitet. Die SPE-150 begnügen sich mit 3,5 cm Einbautiefe, die Frontlautsprecher benötigen moderate 6,5 cm.