Die schwarze Hexe

Und wieder ist es Nikolaus;
Kein Grund zur Sorge oder gar zum Graus,
Es ist nur wieder ein Gedicht,
ich verspreche euch, sonst mach ich’s nicht.

Das Kind von der Schule nun schon träumt,
es Hausaufgaben machen soll, immer wenn es aufgeräumt.
Er ist dabei sehr konsequent, ich seh das doch,
will beides gut tun, also wird es weder noch.

Bislang war Elsa das Maß der DInge,
ich wünschte ihre Stimme bald verginge.
Die singt auch heut noch unentwegt,
jedes Mal, wenn ich auf sie im Zimmer tret.

Aber nun, zu unserem Entsetzen,
kennt er Märchen, bei dem sich Lichtschwerter gerne hetzen.
Bei einem Freund hat er den Film gesehen,
nichts zu machen, es ist geschehen.

Schtaa Woors nun, von allen guten Dingen,
soll das Christkind schnellstens bringen.
Das Imperium lässt schön grüßen,
es wird von nun den Tag versüßen.

Auch in dieser Geschicht, ganz ohne Mist,
so wusste unser Kind zu melden,
ist eine Prinzessin, neben anderen Helden,
wichtig für den Sieg der Guten, damit ihr’s wisst.

Die böse Hexe, ganz in schwarz und kaum zu sehen,
so stark, dass kaum einer konnte widerstehen,
wollte, mit aller Macht,
die anderen töten, bevor es wurde Nacht.

Der grüne Zwerg, wer hätt’s gedacht,
hat aber den Bruder stark gemacht,
doch reicht es nicht, er kann nicht siegen,
es muss doch die Schwester zu ihm fliegen.

So begleitet uns, Tag ein Tag aus,
ein neues Thema uns durchs Haus.
Ich hoffe, es klingt nicht zu gemein,
möge die Macht stets mit euch sein.

 

Die strengsten Eltern, wir sind?

Unsere Meinung betreffend Kindern und Medien habe ich bereits an einigen Stellen hier im Blog durchblicken lassen. An unserer Grundmeinung: „Kinder brauchen keine Medien, sondern die Eltern“ hat sich nichts grundsätzlich geändert. Für die Eltern ist es eben mal ganz nett, wenn die Kinder vor einem Medium geparkt werden können, auch wenn sich der Schwerpunkt mittlerweile verschoben hat. Seitdem unser Kind in der Kita ist, kann ich ja auch ohne Ablenkungs-Maßnahmen duschen gehen.

Bei uns galt lange Zeit die Regel: Der Fernseher ist aus, wenn das Kind an ist.

Lesetipp aus dem Blog: „Ab welchem Alter darf mein Kind mit meinem Handy spielen?

Mittlerweile ist das natürlich nicht mehr so, unser Sohn kommt im Schnitt in der Woche auf 22 Minuten Fernsehen am Tag, am Wochenende darf es hin und wieder etwas mehr sein, das wird dann aber gemeinsam zelebriert, dann machen wir eine „Filmung“.

Das letzte Einhorn, Laserdisc, FSK 6

Das letzte Einhorn, Laserdisc, FSK 6

Umso überraschter waren wir, als unser Kind von einem Kindergeburtstag kam und berichtete, dass dort die ganze Zeit fern gesehen wurde, also grob drei Stunden. Wir waren da doch sehr verwundert. Inzwischen wissen wir, sooo ungewöhnlich ist das wohl nicht. Mittlerweile ist das drei Mal vorgekommen:

„Die Lisa hat einen eigenen Fernseher auf dem Zimmer, mit DVD!“

Lisa ist, ebenso wie unser Kind, fünf Jahre alt und wurde an diesem Tag sechs.

Wir konnten es nicht fassen. Offensichtlich sind wir die seltsamen Eltern, glücklicherweise hat unser Sohn das noch nicht bemerkt. Wir dachten, damit hätten wir nun alles erlebt, was im Bereich Vorschulkinder und Medien so üblich ist. Aber irgendjemand setzt ja immer noch einen drauf. Weiterlesen

69,5 Kilometer für eine Pommes

Meine Frau hatte sich einen Tag Urlaub genommen, um ein wenig die letzten Wochenenden nachzuholen. Wir beschlossen spontan mal wieder ins Centro in Oberhausen zu fahren, dies haben wir seit Jahren nicht mehr gemacht. Wir konnten uns beide nicht mehr erinnern, wie lange der letzte Besuch her war.

Gesagt, getan. Schnell den kleinen Mann eingepackt und los ging es.

Wir hatten keine konkreten Einkaufspläne, sondern wollten nur ein wenig Schaufenster-Shoppen. Auch wollte ich mir noch einmal den „LEGO-Laden“ ansehen und einen aktuellen Katalog ergattern. Piet motzte im Auto mal wieder ganz gut rum, eigentlich ohne konkreten Grund. Naja, wir haben zumindest keinen herausgefunden.  Auch diesmal fuhren wir das „Parkhaus 3“ an, dort hatten wir früher schon immer geparkt, wenn wir in das Kino gingen. Der letzte Film, den wir dort gesehen haben war „James Bond – Die Welt ist nicht genug“. Das ist jetzt schon eine Weile her. 🙂

Wir begannen im Kaufhof und  schlenderten durch die Spielzeug-Abteilung, ohne jedoch etwas besonderes zu finden. Immerhin fand ich eine ganze Ansammlung von Teilen für den Kaufladen, wir hatten kürzlich einen bei den ebay Kleinanzeigen ergattert. Bis wir den bestücken müssen, dauert es zwar noch etwas, aber es schadet sicher nicht, schon jetzt zu wissen, wo wir die Ausstattung her bekommen können. Danach gingen wir zum Lego-Laden, im Schaufenster stand der neue „Super-Sternenzerstörer“ aus der Star-Wars Serie. Weiterlesen

Nerdstuff

Gestern Abend stand ich an der Wickelkommode und bearbeitete gerade Piet, da zog ich die Spieluhr auf, um ihn etwas abzulenken. Es ertönte die bekannte Melodie „schlaf Kindchen schlaf„, ich kann es nicht mehr hören.
Wir haben drei Spieluhren, alle spielen dieses ach so schöne Kinderlied. Da ist ja der Eismann kreativer und den wollte ich schon mal niederschlagen, weil ich das Gefühl hatte, der fährt bimmelnd ständig im Kreis um unser Haus.

Tut er vermutlich auch, zumindest jetzt gerade, wo ich diesen Artikel schreibe. 🙂

Gibt es keine Spieluhren mit coolen Melodien? Die „SKS“-Spieluhr habe ich erstmal ausgemacht und begonnen die Titelmelodie von Star Trek zu, naja, singen kann man nicht sagen, nennen wir es mal summen. Es gibt auf der Welt sicher nur sehr wenige Menschen, die unmusikalischer sind als ich. Immerhin weiss ich es und renne nicht zum Casting von DSDS.

In der Zwischenzeit hatte meine Frau das Summen übernommen, sie kann es definitiv besser, daher improvisierte ich den passenden Text dazu: Weiterlesen