Eine Runde Paracetamol

Nach der Impfung war unser Sohn beim letzten Mal unglaublich anstrengend und dies eine gute Woche lang.

Das hatte ich total vergessen.

Er war so freundlich, mich durch stundenlanges Nörgeln am Tag, Brüllen am Abend und nächtliches Wecken im zwei Stunden-Takt daran zu erinnern. Unserem Sohn geht es gerade wirklich dreckig.

Man braucht ihm nur in sein verzweifeltes Gesicht zu schauen und man vergisst auf der Stelle die Kopfschmerzen, die bleiernde Müdigkeit und die Muskelverspannungen vom Tragen, die man selber seit Dienstag hat. Ihm geht es definitiv noch mieser als mir. Er hat Schmerzen, vermutlich wieder Bauchkrämpfe, wie beim letzten Mal nach der 6-Fach-Impfung (5+1). Er trinkt nur in kleinen Happen und spuckt dann das Meiste wieder aus. Er fühlt sich heiß an und mag nicht schlafen und alleine sein schon mal gar nicht. Auf dem Schoß liegen reicht nicht, die Schulter muss es sein, stundenlang.

Puh, und heute ist erst Donnerstag. Hoffentlich schläft er heute Nacht etwas besser, ich brauche auch etwas mehr Schlaf, sonst nörgle ich auch den ganzen Tag rum. 🙂

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Wache Augen, tolle Wimpern

Heute war es wieder soweit, Piet hatte seinen zweiten Impftermin von der Sechsfach-Impfung (5+1). Das Wetter sah noch nicht so doll aus heute Morgen, aber wir fuhren trotzdem mit dem Rad. Zum Kinderarzt in Neuss-Reuschenberg sind es sechs Kilometer, also gut 20 Minuten mit dem Rad.

Ein guter und auch schöner Radweg, erst ein Stückchen am Rhein entlang, dann die Erft hoch, durch Selikum hindurch und ein kleines Stück 30er Zone und schon ist man da. Auf dem Weg habe ich durch Zufall den „Kinderbauernhof“ gefunden und auch noch das Schloss Reuschenberg, da wollte ich sowieso schon mal hingefahren sein. Es hat schon echte Vorteile seine Umgebung mit dem Rad zu erkunden, noch habe ich zwar kein Fahrrad-Navi, aber ich arbeite daran.

Piet meckerte nur kurz nach der zweiten Spritze, der Doktor schaute noch einmal kurz über Piet drüber, und gab sein Fazit ab: Weiterlesen