Assessment-Center für Vorschulkinder

Das kleine Pony kann dem Arihorn folgen, mit Biosgas-Antrieb.

Ein „richtiges“ „Assessment-Center“ habe ich glücklicherweise bisher nur einmal in meinem Leben machen müssen und dass ich darin gelandet bin, war genau genommen ein Versehen. Ein großer Elektronikkonzern hatte eine Stelle ausgeschrieben, die Stellenanzeige war auf englisch und ich muss zugeben, ich habe nicht alles verstanden.

Google gab es da noch nicht.

Als ich dann eingeladen wurde, hatte ich keine Ahnung, was in acht Stunden von mir verlangt werden würde. Ich war ehrlich überrascht, machte meine Sache aber offenbar nicht so schlecht, im Auswahlverfahren wurde ich damals nach Punkten zweiter, aber knapp daneben, ist halt auch vorbei. Erst als ich die Zentrale wieder verlassen hatte, übersetzte mir netterweise jemand korrekt die englische Job-Beschreibung, da war ich dann geschockt, auf welche Stelle ich mich da beworben hatte. Im Nachhinein gab mir das ein unfassbares Selbstvertrauen. Ich hatte das fast komplett vergessen, aber beim Aufräumen fiel mir ein Teil der damaligen Bewertung in die Hände und die Formulierungen der dem Test beiwohnenden Psychologen und Personaler erinnerten mich sehr stark an einige, die ich in den letzten Tagen gehört habe, allerdings bezogen auf unser Kind. Weiterlesen