Motiviert Antolin wirklich zum Lesen von Büchern?

Am letzten Elternabend kam die Klassenlehrerin des Kindes mit einem Passwortzettel daher, für „Antolin„. Ich musste mir das buchstabieren lassen, ich hatte davon noch nie gehört, zum Entsetzen einiger Mütter.

Mir wurde kurz das Konzept erklärt: Die Kinder sammeln durch Lesen und das Beantworten von Fragen Punkte für die Klasse und die Schule und sollen so zum Lesen motiviert werden.

Meine Antwort:„Oh, super, 10 Punkte für Gryffindor!“, kam leider nicht so gut an.

Da unser Sohn gerne liest, schauten wir uns das natürlich zu Hause an. Er war auch sofort hellauf begeistert und machte 100 Punkte in 30 Minuten, Jahresziel für die erste Klasse erfüllt.

Das ist ja eine super Motivation, denn jetzt muss er nichts mehr tun.

Die Bücher aus der Bibliothek der Schule sind in Antolin vorhanden.

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Es ist wieder „Kanöwal“

Unser Kind liebt Karneval und freut sich wochenlang darauf: Kostüme probieren, Schmink-Ideen finden, Haarfarben austesten.

Kanöwal am Rhein.

Hin und und wieder wünschte ich, ich könnte diese Begeisterung teilen.

Kann ich aber nicht. An Karneval würde ich selbst am liebsten nicht vor die Türe gehen, ich konnte es als Kind schon nicht leiden, geschminkt zu werden und mich zwangsweise zu kostümieren. Wenn überhaupt, dann aber nur, wenn es dazu Waffen gab. Das war leider mit meiner Mutter nicht zu machen, also war für mich schon als Kindergartenkind ganz klar: Karneval ist blöd.

Unser Sohn kommt aber überhaupt nicht auf die Idee, sich ein Kostüm auszusuchen, für das er dann auch Waffen bekommt.  Sein größter Wunsch in diesem Jahr: Weiterlesen

Auch in der Schule weihnachtet es sehr…

Drei Lichter brennen bereits, die Tage vor den Weihnachtsferien werden schon gezählt. In der letzten Zeit hatten wir teilweise wirklich mieses Wetter, wie auch heute, knapp über Null Grad und Schneeregen. Selbst mir macht dann Radfahren nicht mehr wirklich Spaß. Zur Schule mit dem Auto wollte unser Kind aber dennoch nicht, denn: „Papa, was stellst du dich so an, es nieselt* doch bloß“. Es „nieselte“ an diesem Morgen gute 6,9 Liter auf den Quadratmeter, der Sohn wächst halt im Rheinland auf, da kennt man es nicht anders.

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„Betreuung nach der Schule? Können wir ihnen nicht garantieren.“

Die Schulwahl haben wir prinzipiell abgeschlossen, ob unser Kind an dieser Schule angenommen wird, ist selbstverständlich nicht sicher.

Nun bemühen wir uns um eine Betreuung direkt im Anschluss an die Schule, OGATA, alternative Betreuung, oder etwas in der Art. Das kostet natürlich alles Geld, mal mit Verpflegung mal ohne, mal mit Hausaufgaben, mal ohne, mal mit raus gehen, mal nur im Klassenraum, mal mit „zwischendrin“ abholen, mal zu ganz festen Zeiten und keine Minute früher und fehlen nur mit Attest vom Hausarzt. Nun ja, sagen wir mal „Dienstleistung“ scheint kein Wort aus dem Umfeld Schule zu sein, hätten wir uns vorher denken können. Das stört uns genau genommen nicht einmal wirklich, wir suchen halt das am besten passende Konzept aus und melden uns dafür an.

Ach, ne, geht ja gar nicht so einfach. Weiterlesen

Kindertagesstätte „Satanlager“ in Mönchengladbach

Gestern hatten wir den ersten Termin für unseren Sohn in einem Kindergarten in Mönchengladbach. Es war der Waldkindergarten „Pfifferlinge“ in direkter Nähe zum Volksgarten, wo wir in Zukunft auch wohnen werden. Es war sehr interessant, leider ist die Gruppe bereits überbelegt und die Aussichten dort für Piet einen Platz zu ergattern dementsprechend sehr gering. Piet hat es auf jeden Fall gefallen.

Die „Pfifferlinge“ haben ihren Wald direkt neben dem Kindergarten „Pfiffikus“. Es war irgendwie schon interessant zu sehen, wie alle Kinder nach und nach eintreffen und direkt draußen aktiv werden, wohingegen das Außengelände des „richtigen“ Kindergartens nebenan still und verlassen da lag. Angenehm aufgefallen ist mir ebenfalls der Lärmpegel, der durch das offene Gelände und den Wald erheblich niederiger lag, als in jedem Kindergarten, in dem wir bisher gewesen sind. Das war sehr angenehm, obwohl sich die Kinder wirklich alle Mühe gaben laut zu sein. 🙂

Auf dem Weg zu den Pfifferlingen fuhren wir durch halb Mönchengladbach, Stadtteile und Straßenzüge in denen ich noch nie gewesen bin, die aber in naher Zukunft zu unserem Einzugsgebiet gehören werden. Ich habe mich bemüht, so viel wie möglich zu behalten und habe besonders auf Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten, Schulen und eben KiTas und KiGas geachtet.

An einer Ecke musste ich stutzen, ein Laden auf der Ecke hatte die Fenster groß beklebt, dort las ich: „Satanlager“.

Gut dachte ich intuitiv, das nenne ich mal einen passenden und mutigen Namen für eine Kita, bzw. Großtagespflege, der hätte glatt von mir sein können. Weiterlesen

Haus gekauft!

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

Es hat nun endlich geklappt. Beinahe zwei Jahre waren wir auf der Suche, haben verschiedene Kaufangebote abgegeben, haben mehrfach den Notar bestellt, endlich haben wir einen Kaufvertrag unterschreiben können.

Kaum war unser Sohn auf der Welt, haben wir bemerkt, dass unsere Wohnung zwar groß genug ist, aber die dritte Etage mit Kind eine wahnsinnige Schlepperei bedeutet, da hat auch mein Gewichtsverlust von weit über 20 Kg nicht viel geholfen. Ergänzend stellte sich heraus, dass Piet ein echtes „Draußenkind“ ist. Wir haben zwar den Spielplatz, den Rhein und das Naturschutzgebiet direkt vor der Haustüre, aber ein Garten ist vermutlich eben doch etwas praktischer. Auch die Entfernung zu unseren Freunden und der Familie stellte sich als kleines Problem heraus, denn wir waren immer am Fahren. Das alles sollte sich mittelfristig ändern. Weiterlesen