Ich haber Hunger, oder mir ist schlecht!

Bei uns in der Familie ist das eine Art Binsenweisheit. Wir kennen nur drei Regeln:

  1. Regel: Ich habe Hunger!
  2. Regel: Wenn ich keinen Hunger habe, ist mir schlecht!
  3. Regel: Wenn Regel 2 nicht zutrifft, tritt Regel eins in Kraft.

Piet muss dies gerade hart erlernen. Nachdem meine Frau unseren Sohn gestern Abend wie immer gegen 20:00 Uhr in sein Bett gebracht hatte, schlief er planmäßig sofort ein.  So weit so gut. Vorher hatte er sich eine große Flasche weggezogen. So soll es sein.

Dies Foto ist vom Dienstag, heute sieht er nicht so fit aus.

Dies Foto ist vom Dienstag, heute sieht er nicht so fit aus.

Ich kam gegen 22:00 Uhr vom Tanzen nach Hause und ging zusammen mit meiner Frau gegen 23:00 Uhr ins Bett. Eher spät, in letzter Zeit versuche ich schon gegen 22:00 Uhr im Bett zu sein, aber wenn man abends noch „Sport“ treibt, kann man eben nicht direkt danach ins Bett gehen.

Um 23:30 Uhr wurde ich von Piets „Öffen“ geweckt. Das ist doch viel zu früh, dachte ich. Also habe ich mich noch einmal umgedreht. Gegen 0:30 Uhr erneut ein „ÖFF-ÖFF-Alarm“, O.K., bitte einmal nachsehen. Piet schlief tief und fest, warf sich aber munter von einer Seite auf die Andere und rumste dabei mit den Beinchen gegen die Bettbegrenzung. Natürlich genau da, wo keine Polster sind. Aus dem wird doch noch ein guter Karateka. 😉 Weiterlesen

Momente der Entspannung

Heute Vormittag war ich mit „Pups“ alleine und wir verbrachten die ersten Stunden des Tages sehr entspannt. Unser Sohn hatte uns die Nacht wieder, zum ersten Mal seit Tagen,  normal kurz schlafen lassen, so dass wir es auf vier Stunden am Stück brachten. Dazu ein heißer Tee statt Kaffee, denn mein Magen hatte mittlerweile angefangen zu streiken.
Mehr als fünf Liter Kaffee am Tag sind dann wohl doch nicht so gesund.
Der Tee hieß „Momente der Entspannung“, hatte ICH den eigentlich gekauft?

Da war wohl das Unterbewusstsein Schoppen gegangen. Na, was solls, so schlecht ist er nicht.

Am Nachmittag kam ein Freund vorbei und wir gingen eine Runde am Rhein spazieren. Unseren Sohn nahm ich im Babysitz mit, den wir ja neu gekauft hatten. Dies war das erste Mal außer Haus. Es klappte echt gut, Piet war zufrieden und schaute sich interessiert die Welt an, bis er irgendwann einschlief. Wir kamen auch am Spielplatz vorbei, dort spielten drei Mütter mit ihren Kindern. Die neugierigen Blicke waren nicht zu übersehen. Einen Euro für die Gedanken. Weiterlesen