„Ich hab Wasser!“

Wir wissen nicht genau, wie unser Sohn darauf kommt, genau diese Formulierung zu verwenden, aber wir sind froh, dass er es tut. Noch nicht immer, aber schon regelmäßig ertönt ein: „Ich hab Wasser!“
Hin und wieder sogar bei Nacht aus dem Babyfon, die Anzahl der Fehlalarme ist dabei erstaunlich gering geworden.

Beim großen Geschäft sieht die Sache noch anders aus, da kommt immer erst im Nachhinein die Aufforderung: „Tüte!“
(In die packen wir immer die Windeln, um dem Gestank etwas entgegen zu setzen)

Wir sind im Moment ganz optimistisch, dass das bis zum Kindergartenstart klappen wird. Einen Platz haben wir in Möchengladbach ja leider noch nicht, diese Woche werden wir wieder den ein oder anderen Kindergarten ansehen und unseren Sohn auch anmelden, wenn die Einrichtung uns gefällt. Piet lassen wir nun aber zu Hause, denn er verstand die letzten Besuche einfach nicht, warum er nicht gleich da bleiben durfte.

In der nächsten Woche nehmen wir daher mit ihm an einer Loslös-Gruppe teil, wobei die Eingewöhung in den Kindergarten vorbereitet wird. Was das angeht, machen wir uns jedoch eh wenig Sorgen.

Da-raus-Puuh-Tute!

Eltern glauben ihren Kindern viel zu selten, meistens sind es Dinge, die man als Erwachsener eben gar nicht mehr wahrnimmt. Was wir nicht wahrnehmen, gibt es meist auch nicht, bis es uns jemand beweist.

Ich erinnere mich daran, mit meinen Eltern im Auto gesessen zu haben, es regnete und ich sah mir die Autos an, an denen wir vorbeifuhren. Ich entdeckte einen Wagen mit drei Scheibenwischern, für mich eine Sensation!

Meine Eltern sagten daraufhin: „Fahrzeuge mit drei Scheibenwischern gibt es gar nicht!“

Ich war zutiefst beleidigt, das hatte ich doch gerade gesehen.

So ähnlich muss es heute unserem Sohn ergangen sein. Weiterlesen