Bulgur-Salat aus Hirse, glutenfrei

Bulgur-Salat besteht normalerweise aus Hartweizengrieß und ist somit eindeutig nicht glutenfrei, im Biomarkt bekommt man auch glutenfreien Bulgur aus Mais, dieser kostet mit gut 5,00 Euro für 500g aber wirklich nicht gerade wenig.

„Der Begriff Bulgur kommt aus dem Arabischen und bedeutet übersetzt soviel wie „gekocht“. Tatsächlich ist Bulgur nichts anderes als vorgekochter bzw. gedämpfter, teilweise geschälter und geschnittener Weizen – meist Hartweizen, seltener Weichweizen oder Mais.“ UGB.de

Als Alternative habe ich Hirse entdeckt, diese bekommt man in Bio-Qualität für unter 3,00 Euro das Kilogramm und ist somit erheblich preiswerter und ganz nebenbei auch noch gesünder als die Hartweizen-Variante. Die Zubereitung erfordert aber etwas mehr Fingerspitzengefühl.

Bulgur-Salat aus Hirse, glutenfrei

Die Zutaten-Liste ist sehr übersichtlich:

  • 500g Hirse – 700ml Wasser
  • 1 bis 2 rote (Spitz-) Paprika
  • 1 bis 2 rote Zwiebeln
  • Lauchzwiebeln, nur das Grün
  • Petersilie, vorzugsweise glatt
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • Aivar, 3 bis 4 EL
  • Tomatenmark 1 bis 2 EL

Das Verhältnis von Hirse zu Wasser ist sehr wichtig, zu viel und die Hirse wird zu Matsch, zwar lecker, aber nicht verwendbar für den Salat, zu wenig, und es wird zu „bissfest“. Die roten Zwiebeln werden fein gewürfelt und mit dem Olivenöl in einem Topf glasig gedünstet, die 700ml Wasser kommen dazu und direkt auch die Hirse. 700ml Wasser scheint mir die richtige Menge zu sein, die Hirse wird dann 5 Minuten gekocht und noch einmal 10 Minuten mit Deckel ziehen gelassen. Das Wasser sollte vollständig verschwinden, regelmäßig um heben ist wichtig. Ich persönlich lasse die Hirse nun eine Weile abkühlen und ruhen, ich mag den Salat lieber kalt.

Die Paprika wird möglichst klein gewürfelt und zusammen mit dem Aivar und dem Tomatenmark unter die Hirse gehoben, alles sollte nun eine leicht rote Farbe annehmen. Zuletzt kommen die in feine Ringe geschnittenen Lauch-Zwieblen und die gehackte Petersilie dazu.
Mit Öl, Salz und, wer es mag, Pul Biber abschmecken.

In den letzten Wochen habe ich den Salat öfter für Gartenpartys gemacht, wo wir eingeladen waren, er kam jedes Mal sehr gut an und ich musste nie etwas wieder mit zurück nehmen.

 

Couscous- / Bulgur-Salat, glutenfrei

Spielberger Mais Couscous, glutenfrei

Durch Zufall habe ich beim Einkaufen ein für mich neues glutenfreies Produkt entdeckt: Couscous aus Mais von Spielberger.

Früher habe ich gerne Bulgur-Salat gegessen, als ich die Packung sah, musste die einfach mit und ausprobiert werden. Den Couscous habe ich mit kochender Gemüsebrühe aufgegossen, auf 250g Mais-Couscous kommen ca. 400ml Flüssigkeit, das lässt man dann gut 10 Minuten ziehen.

In der Zwischenzeit kann man das Dressing vorbereiten, Rezepte dazu gibt es wie Sand am Meer, ich halte es gerne einfach: Weiterlesen

Süßkartoffel-Thunfisch-Salat, gfcf, paleo

Ungewöhnliche Rezepte ziehen mich magisch an, wenn diese dann auch noch glutenfrei, caseinfrei und paleo sind, muss ich die einfach ausprobieren. Heute war es eine Rezeptidee des Paleo360-Blogs: Süßkartoffel-Thunfisch-Salat, dazu gab es bei uns Spiegelei. Einfach, gut, wenige Zutaten und schnell gemacht, so müssen Rezepte sein.

Süßkartoffel-Thunfisch-Salat, gfcf, paleo

Süßkartoffel-Thunfisch-Salat, gfcf, paleo

Die Süßkartoffeln werden in Würfel zerteilt und nicht zu weich gekocht (ca. 8 bis 10 Minuten). Eine Zwiebel wird fein gewürfelt und in ca. 40 ml Olivenöl glasig gebraten. Die Gewürze vermischt man und hebt die Dose Thunfisch in Wasser (abgegossen) unter, die fertigen Zwiebelwürfel mit dem Öl folgen nach. Wenn die Kartoffeln gar sind, abschrecken und alles untereinander heben, kalt stellen oder warm genießen.

Zutaten (2 Portionen): Weiterlesen

Toskanischer Bohnensalat, aus weißen Riesenbohnen mit Büffel-Mozzarella, glutenfrei, LCHF

Ich hatte gestern noch einmal meinen „Eintopf der Provence“ gekocht, die Kinder lieben ihn und wir essen ihn auch sehr gerne. Ich hatte die weißen Riesen-Bohnen wieder selbst gekocht und keine aus der Dose genommen, da ich aber nur 250 g (trocken) brauchte, hatte ich 250 g übrig. Also suchte ich mir ein neues Rezept und habe es gleich ausprobiert: Toskanischer Bohnensalat mit Büffel-Mozzarella.

Toskanischer Bohnensalat, glutenfrei

Toskanischer Bohnensalat, glutenfrei

Der Salat ist nicht caseinfrei, aber ich habe echten Büffel-Mozzarella gekauft. Dieses Casein (Typ A2) hat eine andere Struktur als das aus Kuhmilch (Typ A1), ich vertrage es prinzipiell zwar auch nicht gut, aber besser als vergleichbare Produkte mit Typ A1. Die kritische Menge, also die Menge ab der ich Probleme bekomme, ist deutlich höher, so dass ich mir hin und wieder mal was gönnen kann. Allerdings maximal zwei Mal die Woche mit mindestens drei Tagen Abstand.

Den Tipp mit den Casein-Typen habe ich von der Seite „Urgeschmack“:

„A1-Milch und A2-Milch verhalten sich bei der Verdauung unterschiedlich. Anders als die A2-Milch wird in der A1-Milch die Kette der Aminosäuren aufgespalten, so dass das Opiat Beta-Casomorphin-7 (BCM7) entsteht. Soweit die nach derzeitigem Stand der Wissenschaft gesicherten Fakten.“ Urgeschmack.de

Jetzt zum Rezept:

Die gekochten Bohnen in eine Schüssel geben und vier Esslöffel Oliven-Öl dazu. Eine Stangengurke entkernen und klein würfeln, ebenso 250 g Büffel-Mozarella klein würfeln und dazu geben. Vier Esslöffel Balsamico und etwas Tomatenmark unter heben und nach Geschmack salzen und Pfeffern. Wer mag kann statt Tomatenmark auch eingelegte Tomaten verwenden, diese dann ebenfalls klein schneiden. Die Nährwerte beziehen sich aber auf die Variante mit Tomatenmark. Dazu gebe ich noch ein wenig „Italienische Gewürzmischung“, die ich, ebenso wie die Kräutermischung „Cafe de Paris“, beim Bremer Gewürzhandel erworben habe.

Eine große Portion, ein Viertel der Gesamtmenge, enthält 24 g Kohlenhydrate, 25 g Fett und  21,5 g Eiweiß. Nach WW sind es 10 Punkte. Die Kosten betragen insgesamt ca. 7,00 Euro.