Weihnachtsgeschenke, die eine Warnung tragen sollten

Weihnachten ist vorbei, das Kind wurde reichlich beschenkt. Das besonders Gewünschte war allerdings (absichtlich) nicht dabei, was für ein wenig Missstimmung und Geheul sorgte.

Der Sohn hatte sich passend zu der Serie „Paw-Patrol“ die große Station gewünscht, UVP ca. 150 Euro und aus unserer Sicht ein Haufen großer Mist aus billigstem Plastik für Kinder ab drei Jahren. Wir waren einfach nicht bereit dafür so viel Geld auszugeben, auch vor dem Hintergrund, dass er eigentlich schon fast zu alt dafür ist.

Ja, wir sind gemeine Eltern.

Der Sohn ist immer noch begeistert von Bayala.

Er bekam glücklicherweise auch noch die top Geschenke auf der Wunschliste mit den Startplätzen 2 und 3, Rollschuhe und ein ferngesteuertes Auto. Andere Geschenke erfreuten sich nachher natürlich größerer Beliebtheit. Laut eigener Aussage war ein Bastelset das beste Geschenk zu Weihnachten, so etwas wie Bügelperlen zum Schmelzen im Backofen.

Auch die Bayala-Sets standen hoch im Kurs, ebenso ein Kuscheltier.

Ja, tatsächlich, ein Kuscheltier. Er hat ja erst 1337 Stück. Weiterlesen

Zu Risiken und Nebenwirkungen von Paukenröhrchen, oder: „Können Faultiere schwimmen?“

Die Paukenröhrchen-OP ist nun einige Tage her, bis heute war unser Kind nicht im Kindergarten, jetzt kehrt wieder etwas Normalität bei uns ein. In den ersten Tagen haben wir uns bemüht, „Stress“ und zu viel Krach zu vermeiden, da die meisten unserer Freunde weg gefahren sind, war das auch nicht so schwer.

Damit unser Kleiner hier nicht Amok läuft, haben wir einiges mit ihm unternommen. Am Freitag ging es erst mit dem Fahrrad zu Oma, ich fuhr mit Rollschuhen nebenher.

Das klappte so gut wie nie zuvor. Ich musste nicht brüllen, er fuhr dahin, wo ich sagte und er hielt an, wenn ich es wollte. Eine neue Erfahrung, völlig stressfrei auf einer bisher unbekannten Strecke. Wer hätte das gedacht? Am Nachmittag dann zum Ballett, wir hatten vom Arzt vorher extra das O.K. eingeholt, er kam mit der Gruppe Kinder ohne Überraschungen zurecht. Wir hatten gedacht, dass es ihm vielleicht zu laut ist, aber er sagte dazu keinen Ton.

In den Informationsblättchen hieß es in den ersten zwei Wochen kein Sport, kein Wasser, kein Kindergarten, kein Toben. Uns stand der Angstschweiß beim Lesen auf der Stirn. Weiterlesen