Fazinierende Maschinen, heute: Der „Brrrrrrr“

"Da, Papa, Brrrr!"

„Da, Papa, Brrrr!“

Bestimmte Fahrzeuge, Gegenstände und Maschinen rufen bei Kindern besondere Begeisterung aus, unser Sohn macht da keine Ausnahme. Üblicherweise alles, was groß ist und viel Lärm macht. Daher gehören diese Dinge zur täglichen Routine (Rituale), ebenso wie der Besuch auf dem Spielplatz.

Die Müllabfuhr sehen wir schon morgens früh aus seinem Fenster, Kinder lieben es, aus dem Fenster zu gucken.

„Aus dem Fenster schauen vermittelt die Wahrnehmung außen – innen. Das Kind hat Zeit zum Hinschauen, zum genauen Beobachten und Betrachten. Es kann winzige Punkte fixieren und Bewegungen verfolgen. Durch genaues Beobachten lernen wir, einen Sachverhalt zu durchschauen und besser zu verstehen.“ Kindergartenpaedagogik.de

Der Sperrmüll-Tag wird stets rot im Kalender markiert, ein echtes Highlight. Danach besuchen wir jeden Tag mindestens eine Baustelle bei uns in der Gegend, da tut sich immer etwas spannendes, auch bei Regen.Von einem Bohrer, der Leitungen für eine Erdwärme-Heizung verlegt, war unser Sohn kaum noch wegzubekommen.

Bei bestem Sonnenschein benötigen wir aber für die gleiche Runde mit dem Laufrad auf einmal viel, viel länger, denn dann wird in fast allen Gärten gearbeitet. Da werden Hecken geschnitten, Laub geblasen, Rasen getrimmt und gemäht, oder sogar mal ein Baum gefällt. Piet schaut sich das dann alles in absoluter Seelenruhe an und will genau wissen, was da gerade passiert. Das kann dann echt dauern. Grundsätzlich sind Rasenmäher und motorbetriebene Gartengeräte aller Art seine absoluten Aufmerksamkeits-Magneten. Weiterlesen

0,5 K/Km

Wer will Ärger?

Wer will Ärger?

Rituale sind für Kinder sehr wichtig, gleiche Abläufe geben Sicherheit, bei großen aber eben auch bei kleinen Dingen.

Mein Sohn erwartet inzwischen grundsätzlich einen halben Keks, wenn er im Kinderwagen fährt, ist der Keks alle, ist auch schnell der Spaß im Wagen dahin. Daher habe ich stets einen kleinen Vorrat in der Tasche, sonst bekommt Piet keine weiteren Süßigkeiten, es sei denn, man zählt die Fruchtgläser dazu, die auch Zuckerfallen sind, dazu schreibe ich aber noch einmal einen gesonderten Artikel.

Mit einem Keks kommen wir gut zwei Kilometer weit, das sind also 0,5 K/Km. 🙂

Die Butterkekse sind übrigens glutenfrei, oder zumindest glutenarm. Ein Keks hat einige Kalorien, aber immer noch weniger, als ein Becher Apfelsaft. Piet trinkt ausschließlich Wasser, das schont die Zähne.

Alltag mit Tageskind

Im Moment weiß ich wirklich nicht, wie andere Tagesmütter und Tagesväter das mit fünf Kindern jeden Tag machen, ich finde zwei schon eine echte Herausforderung. 🙂

Natürlich ist es jetzt gerade besonders anstrengend, weil die Kinder sich noch besser kennenlernen müssen, das Tageskind mich besser kennen lernen muss und vor allem auch die Regeln bei uns verstehen muss. Ich bemühe mich um einen immer gleichen Tagesablauf (Rituale), damit die Eingewöhnung besser funktioniert. Morgens frühstücken wir gemeinsam gegen 7:30 Uhr, als erste Handlung, wenn das Tageskind bei uns ankommt. Danach nehmen die beiden Jungs die Wohnung auseinander,  zwischen 9:00 Uhr und 10:00 Uhr genehmigen sie sich einen Obst-Snack und dann geht es raus an die frische Luft.

Heute waren wir bis halb zwölf draußen, die kleinen Racker waren dann schon regelrecht am Verhungern, zum Essen kochen reichte die Zeit daher nicht mehr. Kartoffelpüree mit Apfelmus (Himmel und Erde) gibt es so eben Morgen, heute gab es kurzerhand Rührei auf die Schnelle. Hat offensichtlich auch geschmeckt.

Ich versuche gerade dem Tageskind beizubringen, am Kinderwagen zu bleiben und nebenher zu laufen. Die Eltern haben das bisher noch gar nicht trainiert. Da bei ihm mit 16 Monaten bereits die Trotzphase kräftig beginnt, war es ein harter Kampf, aber es muss sein. Für die Runde um den Block haben wir eine gute Stunde gebraucht, danach waren wir beide erschöpft, mein Rücken grüßt mich jetzt schon. 🙂 Weiterlesen