Spiele in Frieden

Die "Idylle" am Rheinstrand

Die „Idylle“ am Rheinstrand

Ich hatte es mir eigentlich so schön vorgestellt, jeden Tag mit den Kindern rausgehen, ab an den Rhein oder in das Naturschutzgebiet und sonst eben auf die Spielplätze der Umgebung. Bevor Piet laufen konnte, klang das alles total logisch, inzwischen wurden diese Vorstellungen leider einem „Reality-Check“ unterzogen. Es liegt nicht daran, dass die Kinder nicht gerne am Rhein oder im Wald spielen würden, aber der Begriff Rheinauen und Naturschutzgebiet klingt leider idyllischer, als es wirklich ist.

Am Rhein liegt haufenweise Glas, Müll und sehr spezieller Müll, wie zum Beispiel bereits verwendete Kondome inklusive Inhalt. Dort, wo keine Scherbenhaufen liegen, liegen Haufen anderer Art, denn viele Hundebesitzer kommen extra zu uns nach Grimlinghausen gefahren, um ihrem Hund etwas Bewegung zu gönnen, leider vergessen die Halter die Hinterlassenschaften wieder mitzunehmen.

Im Wald liegt Bauschutt, Glas und einiges andere, was dort ganz sicher nicht hingehört und selbst auf den Spielplätzen und Spielwiesen ist man vor Hundehaufen, Glas, Müll und Zigarettenkippen nicht sicher. Zwei Spielplätze reinige ich mehrmals die Woche selbst, so gut es eben geht. Den Kampf gegen die Hundehaufen (auf den Spielwiesen) kann man jedoch nicht gewinnen. Der Bolzplatz ist nach der letzten Kirmes ein Ascheplatz aus Glasscherben geworden, da möchte man kein Kind mit einem Ball draufschicken. Macht auch keiner, dafür gehen umso mehr Hundehalter dorthin, es stinkt zum Himmel. Auf dem Weg zum Naturschutzgebiet liegt die Hundehaufensdichte bei ca. 3-4 je Meter, da die Kinder gerne am und auf dem Rand gehen, wird der Weg zum Spießrutenlauf. Also, was tun? Weiterlesen

Das Gen vom Opa.

Als meine Frau und ich erkannt hatten, dass wir eine Woche lang nicht das Haus verlassen hatten, fassten wir einen Entschluss: Das Wetter ist so schön, heute gehen wir mit unserem Kind an die frische Luft.

Zuerst wollte ich aber mein Sport-Defizit etwas ausgleichen und habe mich auf mein Rad geschwungen. Das Wetter war perfekt zum Radfahren. Leider dachten dies ca. eine Million andere Radler auch. Wenn alle diese Menschen mit dem Rad zur Arbeit und zum Einkaufen fahren würden, hätten wir definitiv kein CO2 Problem. 😉

Ich bin ein kleines Stück den Erft-Radwanderweg rauf, dann vor Holzheim über Reuschenberg nach Neuss rein, durch die Innenstadt an den Rhein und über einen Teil vom Erlebnisweg Rheinschiene zurück nach Hause. Das waren vielleicht 25 Km, also eine Runde um den Block. Genau kann ich das leider noch nicht sagen, denn ich habe mit für mein recht neues Rad, ein Radon TCS 9.0 Disc, noch keinen Tacho geholt.

Da ich nun ja nicht mehr mit dem Rad zur Arbeit fahre, möchte ich demnächst mit meinem Sohn einige Touren machen. Dazu fehlt uns noch der Anhänger, dazu später mehr in einem anderen Artikel. Weiterlesen