Haus gekauft!

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

Es hat nun endlich geklappt. Beinahe zwei Jahre waren wir auf der Suche, haben verschiedene Kaufangebote abgegeben, haben mehrfach den Notar bestellt, endlich haben wir einen Kaufvertrag unterschreiben können.

Kaum war unser Sohn auf der Welt, haben wir bemerkt, dass unsere Wohnung zwar groß genug ist, aber die dritte Etage mit Kind eine wahnsinnige Schlepperei bedeutet, da hat auch mein Gewichtsverlust von weit über 20 Kg nicht viel geholfen. Ergänzend stellte sich heraus, dass Piet ein echtes „Draußenkind“ ist. Wir haben zwar den Spielplatz, den Rhein und das Naturschutzgebiet direkt vor der Haustüre, aber ein Garten ist vermutlich eben doch etwas praktischer. Auch die Entfernung zu unseren Freunden und der Familie stellte sich als kleines Problem heraus, denn wir waren immer am Fahren. Das alles sollte sich mittelfristig ändern. Weiterlesen

Dunda? … DUNDAAAA!!!

Mit dem Laufrad unterwegs.

Mit dem Laufrad unterwegs.

Kinder müssen eigene Erfahrungen sammeln. Manchmal ist das für Eltern schwer zu ertragen, weil man weiß, wie es ausgeht. Aber gerade dann sind die Lernerfolge meist am größten.

Heute war so ein Tag. Wir sind mit dem Laufrad unterwegs gewesen, Piet wollte zum Naturschutzgebiet. Auf dem Rückweg kamen wir an der berühmten Rodelstrecke vorbei, wo Piet sich mit dem Schlitten heldenhaft in die Tiefe stürzte.

Der asphaltierte Weg hinunter zum Rhein hat ein ganz gutes Gefälle, eine super Übung für das Laufrad fahren. Piet war das aber offenbar nicht spannend genug. Ich wollte gerade fotografieren, wie er den Weg hinunter kommt, als er sich quer stellte, mich ansah und fragte: „Dunda?“ (runter?) Weiterlesen

Schnee, Schatten und alte Weiber

Natürlich kann unser Sohn Schnee noch nicht richtig genießen, aber als ich heute mit ihm vor der Tür war, fand er die weißen Dinger, die vom Himmel fallen schon sehr, sehr spannend.

Noch spannender war allerdings das Dutzend Kinder, das im Naturschutzgebiet, auf den komplett gefrorenen Überschwemmungsflächen, eine riesige Schlittschuhbahn „entdeckt“ hatte und begeistert Eishockey spielte. Leider habe ich davon kein Foto machen können.

Der Schnee ist ja nun leider nicht liegen geblieben, so dass Rodeln wieder einmal ausfällt. Hoffentlich kann unser Kind in den nächsten Wochen sein Weihnachtsgeschenk noch einweihen, im Sommer ist Schlitten fahren ja eher langweilig.

Heute ist mein geliebter Quinny über die Kleinanzeigen verkauft worden, schade, dass der Sohn meine Begeisterung für den Wagen nicht teilen wollte. Hoffentlich bekommt er ein gutes, neues zu Hause.

Bevor wir den Kleinen in sein Bett bringen wollten, war ich noch in der Küche mit dem Abendessen beschäftigt. Im Flur war das Licht aus und auch im Wohnzimmer war es dunkel, nur das Licht der Dunstabzugshaube erleuchtete den Flur.

Auf der Wand hinter der Treppe zeichneten sich lange Schatten ab. Als der Sohn seinen Schatten entdeckte, gab es kein halten mehr. Im vollen Krabbel-Galopp rannte er seinem Schatten entgegen.
Angekommen wurde fleißig gewunken, beinahe so schnell, dass sein Schatten nicht mehr mitkam. Danach krabbelte wieder zur Küche, drehte sich um, und…

…der Schatten wurde wieder entdeckt, also wieder drauf los. Das Ganze wiederholte er eine halbe Stunde lang und war danach völlig geschafft. So geschafft, das er zum ersten Mal nach Wochen wieder durchschlief.

An dieser Stelle vielen Dank an den Schatten unseres Kindes. Vielleicht geht er zum Karneval ja doch als Lucky Luke.

Die Ur-Oma wurde letzten Donnerstag 94 Jahre alt, leider konnten wir nicht hin fahren, da unser Kind und ich gemeinsam ja immer noch heftig erkältet waren. Das haben wir nun heute nachgeholt.

94 – Alte Weiber und Altweiber im Altenheim – Ur-Oma Schüffelgen in guter Tradition der Blumenfrau aus Villip bei Bonn.

Was wir nicht bedacht hatten: Heute ist Altweiber!

Und wo feiern alte Weiber besonders gerne? Richtig, im Altenheim, da war richtig jet los. Da das Kind offenbar Karnevalsmucke richtig jut findet, hatte dat Panz seinen Spaß.  Wir nicht, denn mit Karneval hatte ich noch nie was am Hut. Wat sollet, et küt wie et küt. Ur-Oma hatte ihren Spaß mit dem Ur-Enkel und hielt stolz Hof.

Wir haben es ihr gegönnt, immerhin ist meine Ur-Ur-Oma die Blumenfrau „Mutter Schüffelgen“ aus Villip bei Bonn, ein echtes „Bonner Original“ und auf einem Karnevalsorden verewigt.