Vorsicht: (zu) schwer beladen

Die Feiertage sind vorüber, die Verwandtenbesuche alle überstanden, der Alltag kommt zurück. Bei mir hieß dies das Echo aus dem Kühlschrank zu verbannen. Normalerweise gehe ich mit Piet zu Fuß einkaufen und nehme die Einkäufe dann im Rucksack mit zurück. Da der heutige Einkauf etwas umfangreicher zu werden drohte und wir auch noch zur Apotheke wollten, habe ich das Fahrradgespann mit dem Chariot aus der Tiefgarage befreit.

Mein Rad hatte ich bereits wieder vor einigen Tagen fit gemacht, den Chariot haben wir den Winter hindurch als Buggy verwendet, die Grundreinigung steht aber noch aus. Der Wagen sieht gerade echt schlimm aus. Das Radon TCS 9.0 Disc erfreut mich nach wie vor mit absoluter Pannenfreiheit. Das Rad kommt, wie der Chariot-Anhänger auch, inzwischen in sein drittes Jahr, viele tausend Kilometer sind wir bereits damit gefahren.

Der Einkauf im Supermarkt verlief wie gewohnt, nur an der Kasse, beim Auftürmen der Einkäufe auf das Transportband, kam ich ins Stutzen: Wer hat denn die Mini-Salami eingepackt?
Ich war es sicherlich nicht. Unbemerkt von mir hatte Piet offenbar einige seiner Lieblings-Lebensmittel in den Wagen geworfen – und eine Spül-Bürste.

Danach fuhren wir noch eben zur Apotheke und staunten nicht schlecht, die Leute standen bis auf die Straße. Genauer gesagt „Rentner“, sehr viele davon. Eigentlich nicht anders als im Supermarkt, aber dort huscht man ja nur an den Rollatoren vorbei und beginnt selten ein Gespräch. Da ich Piet nun auf dem Arm hatte, war er in perfekter Kommunikationshöhe: „Hallo!“ Weiterlesen