Kinderwagen ade

Geschwisterwagen im Tageseltern-Einsatz

Geschwisterwagen im Tageseltern-Einsatz

Es ist soweit, wir werden und von allen Kinderwagen trennen, teiweise ist das bereits vor dem Umzug geschehen, nun muss der Rest dran glauben. Wir haben sicher insgesamt 9 oder 10 Kinderwagen und Buggys besessen, überwiegend gebraucht gekauft und entsprechend wieder verkauft oder auch verschenkt und gespendet. Aktuell besitzen wir wohl noch vier. Glaube ich.

Wir wollten unsere Erfahrungen dazu immer auch bloggen, sind aber (fast) nie dazu gekommen, jetzt ist es schon zu spät, die meisten Modelle gibt es nicht mehr, nicht mal mehr gebraucht.

An Marken haben wir Quinny, Hauck, Maxi-Cosi und Teutonia gefahren, vermutlich auch noch die ein oder andere Marke, die mir nicht mehr einfällt. Nur um die Bugaboos haben wir immer einen großen Bogen gemacht. Weiterlesen

Das erste Mal: Schnee

Warum geht es nicht weiter?

Warum geht es nicht weiter?

Natürlich kann Piet Schnee noch nicht richtig genießen, aber als ich heute mit ihm vor der Tür war, fand er die weißen Dinger, die vom Himmel fallen schon sehr, sehr spannend.

Noch spannender war allerdings das Duzend Kinder, das im Naturschutzgebiet, auf den komplett gefrorenen Überschwemmungsflächen, eine riesige Schlittschuhbahn „entdeckt“ hatte und begeistert Eishockey spielte. Leider habe ich davon kein Foto machen können.

Der Schnee ist ja nun leider nicht liegen geblieben, so dass Rodeln wieder einmal ausfällt. Hoffentlich kann Piet in den nächsten Wochen sein Weihnachtsgeschenk noch einweihen, im Sommer ist Schlitten fahren eher langweilig.

Heute ist mein geliebter Quinny über die Kleinanzeigen verkauft worden, schade, dass Piet meine Begeisterung für den Wagen nicht teilen wollte. Hoffentlich bekommt er ein gutes, neues zu Hause.

Ein Fisch für Teutonia

Die Frage nach dem richtigen Kinderwagen, lässt sich ungefähr so einfach beantworten, wie die Frage nach dem Sinn des Lebens: 42

Bisher war ich mit unserem Quinny Speedi SX eigentlich sehr zufrieden, aber als wir von der Babyschale auf die Liegeposition wechselten, begann unser Kind immer wieder nach kurzer Zeit zu meckern. Einen konkreten Grund konnten wir dafür nicht finden, es sah eigentlich alles sehr bequem aus. Meine Frau hatte extra noch einen schönen Fußsack und die Sitzverkleinerung dazu gekauft, aber auch das half nicht.

Also machte meine Frau sich auf die Suche nach einer Alternative. Freunde von uns haben den Teutonia Mistral S, dessen maximale Zuladung und schnelle Klappfunktion uns schon beeindruckt haben. Beides kommt bei unserem Quinny nicht so gut weg, denn die Zuladung ist ein Witz und das Klappen nervt, weil immer, wirklich immer das Frontrad sich verkeilt. Bei den Kleinanzeigen fand sich dann eben dieser Teutonia für 120,00 Euro in ORANGE. Super dachte ich, wenn mir schon nicht die Form gefällt, die Farbe ist der Knaller und auch schön „piratig“. Noch einen Jolly Roger drauf gesprüht und fertig ist die Wahlwerbung. Leider musste meine Frau vor Ort feststellen, dass die Bremse (und der Wagen hat nur eine) keine Funktion hatte. Ein Problem, welches wohl häufiger auftritt. Dennoch, für uns war der Kinderwagen damit gestorben.

Kurze Zeit später schleppte meine Frau einen Teutonia in blau an, der war zwar etwas teurer, aber die Bremse funktionierte einwandfrei. Gut, blau ist besser als pink, aber noch spießiger geht es nicht mehr. Widerwillig machte ich die ersten Fahrten mit dem Wagen, zusammen mit meiner Frau, die ganz stolz auf ihre „Beute“ war. Als ich heute dann alleine mit unserem Sohn raus wollte, nahm ich den von mir bevorzugten Quinny. Ich war keine 50 Meter weit gekommen, da quengelte Piet auch schon ohne Unterlass. Ne, das tut ich mir nicht an. Also bin ich umgedreht, ich wollte es nun wissen. Ich packte den Mops vom Quinny in den Teutonia und machte mich wieder auf den Weg.

Erstaunlicherweise gab mein Sohn nun keinen einzigen Piep von sich und war sichtlich zufrieden mit der Welt. Damit ist die Sache wohl klar, wir behalten dann doch den Teutonia. Eine Sache muss ich jetzt noch erledigen, denn wenn schon spießig, dann richtig. Wo bekomme ich so einen Fisch her, der immer auf den Heckklappen der Autos von den Mittelspurkriechern zu finden ist? Der muss auf den Kinderwagen drauf, so viel steht mal fest. 🙂

Ab in’s Bett

wieder gut gelaunt

wieder gut gelaunt

Auch wenn ich gerade noch davon geschrieben habe, wie mein Sohn üblicherweise auf meinem Bauch pennt, ist mir heute ein wenig der Kragen geplatzt. Ich bin seit Wochen erkältet und mein Kopf war nicht sehr strapazierfähig. Gegen 14:00 Uhr war Piet sichtlich müde und fertig mit der Welt, aber jedesmal, wenn ich ihm die Flasche geben wollte, hat er mich wütend angebrüllt uns sich gewunden wie ein kleiner Aal, nur eben mit Armen und Beinen, was die Sache noch schwieriger machte. Nach dem vierten Versuch mit lautem, wütendem Gebrüll war es mir dann genug.

Ich habe Piet geschnappt, in den Schlafsack verfrachtet und in sein Zimmer „abgeschoben“. Über das Babyphon was das Gebrüll wesentlich leichter zu ertragen und das Beste daran: Man kann die Lautstärke regulieren. 😉
Es war ein Experiment, bisher hatte das noch nie geklappt, aber diesmal war mein Wille stark und Piet besonders müde. Siehe da, nach kurzer Zeit, vielleicht nach zwei oder drei Minuten, war Ruhe im Zimmer. Gefühlt war es eine halbe Ewigkeit. Ich staunte wegen der unerwarteten Stille und traute mich kaum irgendwas zu machen, aber er schlief.

Inzwischen haben wir gelernt, dass es besser ist, wenn Piet am Nachmittag: Weiterlesen

Kindertrödelmarkt

Das neue Holz-Spielzeug kam gut an

Das neue Holz-Spielzeug kam gut an

Heute war in Krefeld-Oppum ein großer Kindertrödelmarkt, also ein Trödelmarkt speziell für Kindersachen. Es ist aber auch einer, wo viele Kinder selber trödeln. Natürlich meistens in Begleitung ihrer Eltern. Andere Artikel sind ausdrücklich untersagt, dies schützt einen vor dem sonst üblichen KrimsKrams aus Omas Wohnungsauflösung.

Wir hatten den Cougar statt des Kinderwagens mitgenommen, damit der Junge auch etwas sehen kann. Außerdem war ja Regen angesagt, da schlägt sich der Chariot einfach besser als der Quinny. Der Kinderanhänger, in diesem Fall ja eigentlich ein Buggy, passt wunderbar, ohne zusammengeklappt zu werden, in unseren Kofferraum. Die Räder, der Überrollbügel (Griff) und die Buggyräder müssen dafür demontiert werden, was allerdings extrem schnell und einfach geht.

Wir waren kaum auf dem Trödelmarkt angekommen, da wurden wir auch schon auf den Kinderanhänger angesprochen, dabei waren wir nicht einmal die Einzigen, die auf diese Idee gekommen sind. Es regnete tatsächlich zwischendurch immer mal wieder. Mir taten die Leute fürchterlich Leid, so macht das Trödeln viel weniger Spaß.

Kiloweise buntes Holz

Kiloweise buntes Holz

Für Playmobil und Lego ist unser Kind natürlich noch viel zu klein, wir schauten daher gezielt nach Bauklötzen aus Holz, einem Bobbycar, einem Laufrad und eventuell einigen Anziehsachen. Anfangs sah es so aus, als würden wir mit leeren Händen wieder fahren müssen, aber dann konnten wir doch noch einige Teile ausfindig machen.
Es wurden sehr viele Kleidungsstücke, Bücher, Puzzle und Spiele angeboten. Leider meist sehr unübersichtlich, besonders bei den Klamotten. Einige Kinder waren so pfiffig, nach Größen zu sortieren und zu beschriften. So wurden wir auch fündig. Mir macht in Klamottenbergen wühlen keinen Spaß, so was muss schnell gehen. Weiterlesen

Besuch im Baumarkt

So langsam pendelt sich unser „Haushalts-Leben“ ein, die ersten Tage waren noch etwas schwierig. Falls sich meine Frau demnächst auch noch den Bohrhammer nimmt, um einige Dübel in die Wand zu bringen, bekomme ich doch noch eine Krise.  So weit muss der Rollentausch dann doch nicht gehen. 😉

Heute Nachmittag war wieder die „Milchbar“. Diesmal habe ich direkt das Fahrrad genommen, so war ich auch pünktlich dort. Sieben Kilometer eine Strecke, eher kurz für Piet und mich. Er war richtig sauer, dass nach kaum zwanzig Minuten schon Schluss mit der Radtour sein sollte. Der Nachmittag war dafür, auch für meinen Sohn, wieder sehr unterhaltsam.
Für mich aber auch informativ.

Ich erfuhr zum Beispiel, dass am Sonntag in Büttgen (Kaarst) ein Kindertrödelmarkt ist. Insgesamt ist es für mich als Mann schon etwas schwierig, mich an den Gesprächen zu beteiligen. Wenn acht Frauen über mindestens fünf Themen gleichzeitig reden, habe ich schon so meine Probleme. Ich muss mich dann für ein Thema entscheiden und konzentriert zuhören. 🙂

Überrascht war ich darüber, dass die etwas älteren Kinder bereits die volle Dröhnung Gluten und Casein bekommen. Das werde ich bei unserem Sohn als Vorsichtsmaßnahme vermeiden. Da ich hier zu Hause nur gfcf-frei koche, wird er zumindest von mir nichts mitbekommen, wenn er später im Kindergarten „Nudeln in roter Sauce“ bekommt, ist es halt so.

Auf dem Rückweg waren wir dann noch im Baumarkt, einige Kleinigkeiten besorgen. Weiterlesen

Renterslalom

Als meine Frau heute Vormittag ihre sieben Sachen packte und auszog, die Einkäufer der großen Handelsketten das Fürchten zu lehren, machte ich mich mit Piet auf den Weg zum Einkaufen. Ich möchte heute Linsensuppe kochen und brauchte noch etwas Speck dafür, bei der Gelegenheit kann ich direkt beim Bauern noch ein wenig Obst kaufen.

Den Kinderwagen von Quinny ließ ich stehen und nahm statt dessen den BabyBjörn Tragesitz. Der kleine Supermarkt ist direkt bei uns um die Ecke und hat auch recht schmale Gänge, dort wollte ich nicht mit dem Wagen durch.
Da hatte ich zufällig mal genau die richtige Entscheidung getroffen.

Im Markt selbst war einiges los, der Altersschnitt dürfte bei 75 Jahren gelegen haben. Die Rollatoren standen überall quer in den Gängen oder Einkaufswagen wurden als eben solche verwendet. Wenn man die Schilder im Regal lesen will, muss man sich ja quer in den Gang stellen, ist ja eigentlich logisch. Mit dem Tragesitz um die Rentner slalom zu laufen war kein größeres Problem, mit dem Kinderwagen wäre wohl kaum ein Durchkommen gewesen. Wieder was gelernt.

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Maxi-Cosi Citi und Maxi-Taxi Birdi

Als Eltern muss man sich ja an einen völlig neuen Wortschatz gewöhnen. Wickeltasche, Maxi Taxi, Vaporisator und Tripp Trapp waren alles früher böhmische Dörfer für mich. Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran.

Einen Kinderwagen Quinny Speedi Autumnhatten wir ja schon zusammen mit einem Maxi-Cosi Cabriofix bei ebay gebraucht ergattert. Sogar in einer männertauglichen Farbe, wofür ich sehr dankbar bin. Das Untergestell vom Quinny ist voll kompatibel mit dem Maxi Cosi, so dass man eigentlich auf ein Maxi-Taxi (*) verzichten kann.

Maxi Cosi Citi mit Sonnenverdeck

Maxi Cosi Citi mit Sonnenverdeck

Allerdings ist das Gestell recht voluminös und passt nicht so gut in meinen kleinen Suzuki Swift, so dass das Untergestell zumeist im großen Kombi meiner Frau lagert. Also schauten wir nach einem gebrauchten Maxi-Taxi und fanden eins bei den ebay-Kleinanzeigen, ausgerechnet in Hückelhoven. Der Preis war sehr fair, der Zustand gut, nur eine Handwäsche war fällig. Febreeze riecht zwar besser als Hund, aber uns dann doch noch zu intensiv.

Zusammen mit dem Maxi-Taxi Birdi bekamen wir noch einen Maxi-Cosi Citi, jetzt haben wir für jeden Wagen einen, was für ein Luxus. Die Farbe passte auch diesmal wieder super, in braun gefällt er mir noch besser als in blau, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Wenn man eine solche Grundausstattung neu kaufen möchte, muss man tief in die Tasche greifen, die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) liegt bei 209,00 Euro für den Maxi-Cosi Citi CX Astral – Achtrad-Buggy und 144,90 Euro für den Maxi-Cosi CITI DESERT.

Wir haben gebraucht nur einen Bruchteil bezahlt, neu hätten wir uns das Maxi-Taxi wohl auch nicht gegönnt.

(*) Hinweis für alle nicht Eltern: Ein Maxi Taxi ist ein fahrbarer Untersatz, der deutlich kleiner und leichter als ein Kinderwagen-Fahrgestell ist und später auch ohne eine Babyschale als Buggy verwendet werden kann.