Das blaue Pony

Früher, damit meine ich den Zeitraum, bevor ich Vater wurde, taten mir die Kinder, die von ihren Eltern an einer Leine durch die Stadt geführt wurden, fürchterlich leid.

  • Wer macht denn so was?
  •  Das ist ja widerlich und erniedrigend für das Kind.

Heute sehe ich das, sagen wir mal, differenzierter. 😉

"Lauf Pony, lauf!"

„Lauf Pony, lauf!“

Grundsätzlich finde ich diese Geschirre immer noch doof, kann aber den Verwendungszweck inzwischen gut nachvollziehen. Wer ein Kind wie meinen Sohn hat, denkt automatisch über so was nach, wie ferngesteuerte Bremsen für das Laufrad, GPS-Empfänger unter der Haut, oder Kinderzimmer im Gummizellen-Look.  In die gleiche Kategorie gehören für mich eben auch diese Kinder-Leinen.

Als nun heute eine befreundete Tagesmutter mit eben diesen Geschirren des Weges kam, fand ich es bei weitem nicht mehr so schlimm, wie früher. Bei vier oder fünf Kindern kann es ganz gut turbulent zugehen. Was mich dann aber wunderte war, dass die Kinder einen Riesenspaß daran hatten. Die spielten Pony. Weiterlesen

Wir waren dann mal weg: Teil 2

Der Miracle im Einsatz

Der Miracle im Einsatz

Über unser Hotel habe ich ja bereits in Teil eins geschrieben, jetzt geht es um unsere Freizeitbeschäftigung. Wir hatten uns ja vorgenommen, ausgiebig zu wandern. Sagen wir mal, dies hat bedingt geklappt. Damit wir mit Piet überhaupt längere Strecken unterwegs sein konnten, hatten wir uns das „Hiking-Set“ für den Chariot Cougar 1 besorgt und auch den BabyBjörn Miracle mitgenommen.

Am Anreisetag liefen wir nachmittags den VA5 Wanderweg mit 7,82 km, die sogannte Faulenberg-Runde. Da ich bei uns am Rhein oft 7 bis 9 Kilometer mit meinem Sohn im Tragesitz unterwegs bin, nahmen wir auch diesmal, für die mit 2,5 Stunden angegebene Runde, den „Miracle“ von BabyBjörn. Das klappte auch ganz gut, wir benötigten sogar nur zwei Stunden. Die kleine Runde stimmte uns für die kommenden Tage ein.

Das Chariot Hiking-Set im Einsatz

Das Chariot Hiking-Set im Einsatz

Am nächsten Tag versuchten wir es dann mit dem Hiking-Set am Cougar und einer knapp 16 Km langen Strecke.

Die Dauer war mit 5 Stunden angegeben, das sollte doch auch in vier zu schaffen sein, oder?
Die Ernüchterung folgte sehr schnell. Mit dem Tragesitz kann ich, wie sonst auch, große Schritte machen und sehr zügig gehen. Mit dem Hiking-Set funktioniert das nicht. Bei großen Schritten hat man ständig das Gefühl, dass jemand einen am „Schlafittchen“ packt und zurückreißt. Das ist alles andere als angenehm. Mit kleinen Schritten geht es und man kann sich daran gewöhnen, kommt aber natürlich auf diese Weise viel langsamer voran. Weiterlesen