„Green in Snow“

Puhh, was für eine Woche, und die ist noch nicht einmal rum. 🙂

Meine Frau ist die gesamte Woche unterwegs, auf einer Messe. Ich habe mir die Bronchitis von unserem Kind gefangen und bin nur bedingt einsatzfähig. Wenn ich nicht gerade vor Türrahmen laufe, lasse ich Kaffee-Kannen fallen. Sport fällt seit Tagen aus, was mich nicht unbedingt entspannter macht.

Normalerweise finde ich es ganz gut, einen Tag wirklich alleine zu Hause zu sein, dann kann ich einfach netter putzen. Während meine Frau im Home-Office sitzt, muss ich ja leise sein. 😉 Daher nutze ich an „freien“ Tagen die Gelegenheit die Anlage so richtig aufzudrehen. Dann macht auch das Putzen mehr Spaß. Vorzugsweise greife ich auf die Hits der 90er zurück, was hin und wieder zu Unverständnis führt. Die Nachbarn bekommen auf jeden Fall ne gute Show geboten. 🙂

Mit einer Bronchitis ist das aber nur halb so schön und nach einigen Tagen im Haus fällt mir die Decke auf den Kopf. Gestern habe ich mich daher in den Garten gewagt, der ruft schon seit Tagen ganz doll nach mir, aber die Erkältung und der Regen hielten mich dann doch davon ab. Als dann aber das Unkraut in der Sonne winkte, zog es mich nach draußen. Was ich dort vorfand überraschte mich ein wenig.

Salat, über den Winter draußen gewachsen, echte Permakultur sozusagen.

Salat, über den Winter draußen gewachsen, echte Permakultur sozusagen.

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Permakultur-Garten, ausversehen

Permakultur ist mittlerweile ein sehr weit gefasster Begriff, für den Bereich des Gemüsegartens bedeutet es so viel wie ökologisch, nachhaltig und ohne strenge oder enge Grenzen in der Planung. Was aber nicht bedeutet, dass ein Permakultur-Garten vor dem Anlegen nicht geplant wird.

Die Pflanzen dürfen mit der Zeit aber dort wachsen, wo es ihnen gut gefällt und werden nicht gezielt jedes Jahr neu ausgesät, sondern es wird versucht, es den Pflanzen zu ermöglichen sich selbst zu vermehren und für sich den optimalen Standort zu finden. Das geht sinnvoll natürlich nur mit biologischem Saatgut und nicht mit Hybriden. Weiterlesen

Bio-Saatgut-Kettenbrief-Aktion von „Autark-Leben und Permakultur“

Ich hatte es im letzten Artikel erwähnt, dass ich mich gerne an sinnvollen Community-Aktionen beteilige. Der Bio-Saatgut-Kettenbrief von „Autark-Leben und Permakultur“ ist zwar nicht von einem Blogger gestartet worden, sondern von einer Gemeinschaft Gleichgesinnter bei Facebook, aber da ich den Zweck und die Idee dahinter einfach genial finde, bin ich auch dabei.

Es geht um die Verbreitung von biologischem und weiter vermehrbarem Saatgut, an denen kein großer Konzern Geld verdient, indem er Patente darauf hat. Es dient dem Sortenerhalt alter Gemüsesorten, die aus meiner Sicht unbedingt erhalten werden müssen. Je mehr Privatleute sich engagieren, egal wie klein den Garten ist, desto sicherer überleben diese wichtigen Sorten.

Mit jedem Empfänger soll das Päckchen wachsen, also sollte mehr rein kommen, als raus. Ich selbst habe auch vier schöne Samentütchen für mich gefunden und 20 hinein getan, am Ende sollte also eine beachtliche Anzahl zusammen kommen. Diese Sortenvielfalt wird dann gespendet an das Projekt: „Urbane Gärten Magdeburg„.

Ich selbst werde von meinem Saatgut noch einiges an den Kindergarten übergeben, die ebenfalls ein kleines Gemüsebeet pflegen. Nicht von allen Pflanzen konnte ich eine große Menge Saatgut gewinnen, viele reichen 2015 nur für den Eigenbedarf, bei einigen war es aber mehr als reichlich.

Selbst vermehrtes Bio-Saatgut

Selbst vermehrtes Bio-Saatgut

Hier eine kleine Auflistung der von mir selbst vermehrten Sorten, die ihren Weg in den Saatgut-Kettenbrief gefunden haben: Weiterlesen