Wenn der „gelbe Engel“ mit dem Elektro-Fahrrad kommt…

Mitglied beim ADAC bin ich seit ich den Führerschein habe, obwohl ich mittlerweile mehr Kilometer mit dem Pedelec-Chariot-Gespann fahre, als mit dem Auto.

Die ADAC-Motorwelt lese ich aber immer noch ganz gerne, wenn diese wieder im Briefkasten landet. In der aktuellen Ausgabe bin ich über eine Passage in „Helfer mit Herz“ gestolpert, wo ein „gelber Engel“ sein neues Einsatzfahrzeug vorstellt, ein Elektrorad mit Anhänger.

Ein nicht verkehrssicheres "Einsatzfahrzeug" des ADAC

Ein nicht verkehrssicheres „Einsatzfahrzeug“ des ADAC

Super Sache, tolle Aktion und dann begann ich zu lesen und zu staunen. Weiterlesen

Minimalismus?

Minimalismus kann Geld sparen

Minimalismus kann Geld sparen

Hin und wieder lese ich gerne Blogs über „Entrümplen“, „Minimalismus“ oder zum Thema „Nachhaltigkeit“, meist, um mich zu motivieren, doch mal wieder den Keller aufzuräumen oder die eine oder andere Schublade zu entmüllen, auch „Messie-Sendungen“ helfen mir da unglaublich, da ich unmittelbar einen Adrenalinausstoß bekomme und sofort etwas entsorgen möchte. 🙂

Wir sind mit 75 Umzugskartons in das Haus gezogen und waren beim Packen doch erschrocken, was wir alles für einen Krempel haben, umso verwunderter waren wir, als wir erfuhren, dass einige unserer Freunde diese Zahl locker toppen konnten, der Rekord liegt bei 157 Umzugskisten-Kisten für einen Zwei-Personen-Haushalt.

Ein wenig Minimalismus erscheint mir also durchaus angebracht, so grundsätzlich. Auch ich habe eindeutig mehr Jacken, als ich gleichzeitig anziehen kann. 🙂

Wer sich ebenfalls mal einige Gedanken dazu machen möchte, dem sei dieser Blog empfohlen: Einfachbewusst.de

Wir sind ganz sicher keine „Minimalisten“, aber viele Inhalte des Trends, wie z.B. eben die oben erwähnte Nachhaltigkeit und bewusster Konsumverzicht gehören zum Konzept dazu, dafür muss ich aber nicht nur 100 Dinge besitzen, das geht eben auch mit mehr. Ich bemühe mich, mir auch immer die Frage zu stellen: „Brauche ich das wirklich?“ Weiterlesen

Ausritt in Holland

Reiten in Beesel, Holland

Reiten in Beesel, Holland

Dass unser Sohn Pferde mag und auf Ponyhof-Geschichten steht, wissen nicht nur wir, sondern auch Familie und Freunde.

Zu seinem 4. Geburtstag hatte er von seiner Patentante eine Stunde Reiten geschenkt bekommen, dafür fuhren wir nun am Wochenende nach Beesel in Holland, wo ihr ehemaliger Reitstall immer noch Ponys verleiht. Wir hatten es unserem Sohn vorher nicht verraten, als er es erfuhr, war er völlig aus dem Häuschen.

Angekommen sah er sich die Pferde an und suchte sich einen Haflinger aus, nicht zu klein, nicht zu groß. Den Inhaber des Reitstalls hatte er im Handumdrehen mit seinem Charme überzeugt und war bereits mit dem Pferd draußen, als wir noch gar nicht bemerkt hatten, dass er längst auf dem Pferd saß. Die Stunde verging wie im Flug, wir werden das in Zukunft wohl öfter machen, bis er dann endlich offiziell Reitstunden nehmen darf. Das geht hier überall erst ab sechs Jahren. Weiterlesen

Der Chariot-Cougar als Lastenträger

Chariot Cougar 2010, mit Einkäufen beladen

Chariot Cougar 2010, mit Einkäufen beladen

Als wir den Kinder-Fahrradanhänger 2010 gekauft haben, waren wir über die hohen Gebrauchtpreise schon recht verwundert. Wenn ein Chariot Cougar verkauft wurde, war er meistens drei Jahre alt und ging für immerhin noch 50-70 % des Anschaffungspreises von privat an neue Eigentümer.

Daran hat sich bis heute nichts geändert, wir haben für den Chariot Cougar 1, Modell 2010 in rot, damals 923,85 Euro bezahlt, mit Zubehör. Jetzt, drei bis vier Jahre später, wird das Modell bei den Kleinanzeigen für 600 – 800 Euro angeboten. Fairerweise in einem besseren Zustand, als sich unserer befindet. Die wenigsten holen den Fahrradanhänger täglich aus der Garage oder dem Keller, egal ob Sommer, Winter, Regen oder Schnee. 😉

Drei Jahre sind ein typisches Alter für einen gebrauchten Kinderanhänger, wenn die Kinder selber fahren können, erübrigt sich für viele der Nutzen.  Grundsätzlich ist es keine schlechte Idee einen gebrauchten Fahrradanhänger zu erwerben, wer meine Berichte gelesen hat, weiß, dass nur wenige Mängel aufgetreten sind und keine gravierenden dabei waren. Seit dem zweiten Jahr sind auch keine neuen mehr dazu gekommen.

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Herbstfest (Haerfest) auf dem Rittergut Birkhof

Ein schöner Tag im Oktober

Ein schöner Tag im Oktober

Sonntag im Oktober, blauer Himmel, angenehme Temperaturen und … keine Verabredung. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie das passieren konnte, aber wir hatten an diesem wundervollem Tag tatsächlich noch nichts vor. Wir telefonierten die üblichen Verdächtigen der Reihe nach ab, aber alle waren bereits verplant. Es gab immerhin einen guten Tipp, denn man könnte sich ja auf dem Herbstfest des Rittergutes Birkhof bei Büttgen treffen.

Wir waren schon mal zum Weihnachtsmarkt dort, eine sehr schöne Anlage, leider unglaublich überlaufen, mein Tatendrang war daher für einer erneute Veranstaltung dieser Art nicht sonderlich hoch. Das Programm las sich aber vielversprechend und auch für Kinder ausgelegt. O.K., aber wenn wir dahin fahren, dann mit dem Rad.

Wir schnappten uns die Räder, meines wurde voll beladen mit Proviant und unserem Sohn, dann ging es los. Es wurden recht genau 12 Km, die wir in 40 Minuten zurück legten. Ich fuhr mit dem neuen Pedelec in der niedrigsten Unterstützungsstufe, da meine Frau noch ein normales Cross-Bike fährt. Ich hatte ja das gesamte Gepäck geladen, so klappte das gemeinsame Fahren wirklich gut. Die Strecke an einer Bundesstraße ist nicht gerade bilderbuchtauglich, dafür war aber das Wetter eben ideal. Weiterlesen

Erfahrungsbericht Chariot-Cougar (Teil 4) mit Pedelec / E-Bike (Bulls Green Mover Cross Disc 2012)

Der Chariot-Cougar ist inzwischen in seiner vierten Saison angekommen, er wird immer noch täglich genutzt. Seit meinem letzten Artikel sind keine weiteren Mängel mehr aufgetreten, allerdings hatte ich, trotz neuer Schläuche, wieder zwei platte Reifen. Damit ist nun eindeutig klar, dass die Mäntel nicht viel taugen, wer viel fährt sollte sich Mäntel mit Pannenschutz aufziehen lassen. Ich empfehle welche mit Reflektor-Streifen, denn von den gelben Speichen-Reflektoren ist mir inzwischen auch einer abhanden gekommen. Mit meinem Fahrrad (bisher Radon TCS 9.0 Disc) habe ich übrigens in vier Jahren keinen einzigen platten Reifen gehabt, mit dem Chariot Cougar sind es nun insgesamt sechs Pannen.

Übersicht über meine Chariot-Artikel und Erfahrungsberichte:

  1. Testfahrt mit dem Chariot-Cougar 1
  2. Erfahrungsbericht zum Child-Transport-System (CTS)
  3. 12 Monate mit dem Chariot Cougar
  4. Drei Jahre mit dem Chariot Cougar

Die Mäntel werde ich nun tauschen lassen. Was sich auch geändert hat, ist das Zugpferd. Mein schönes Radon TCS 9.0 Disc muss einem neuen Gefährt weichen. Zum Geburtstag hab ich ein Pedelec (E-Bike) bekommen, das Bulls Green Mover Cross Disc 2012. Wir haben es gebraucht erworben und für unseren Bedarf etwas umrüsten lassen. Dazu gehören Gepäckträger, geänderte Beleuchtung und natürlich die Weber-Kupplung für den Chariot.

Pedelec / E-Bike (Bulls Green Mover Cross Disc 2012) mit Fahrradanhänger (Chariot Cougar 1 2010)

Pedelec / E-Bike (Bulls Green Mover Cross Disc 2012) mit Fahrradanhänger (Chariot Cougar 1 2010)

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Vorsicht: (zu) schwer beladen

Die Feiertage sind vorüber, die Verwandtenbesuche alle überstanden, der Alltag kommt zurück. Bei mir hieß dies das Echo aus dem Kühlschrank zu verbannen. Normalerweise gehe ich mit Piet zu Fuß einkaufen und nehme die Einkäufe dann im Rucksack mit zurück. Da der heutige Einkauf etwas umfangreicher zu werden drohte und wir auch noch zur Apotheke wollten, habe ich das Fahrradgespann mit dem Chariot aus der Tiefgarage befreit.

Mein Rad hatte ich bereits wieder vor einigen Tagen fit gemacht, den Chariot haben wir den Winter hindurch als Buggy verwendet, die Grundreinigung steht aber noch aus. Der Wagen sieht gerade echt schlimm aus. Das Radon TCS 9.0 Disc erfreut mich nach wie vor mit absoluter Pannenfreiheit. Das Rad kommt, wie der Chariot-Anhänger auch, inzwischen in sein drittes Jahr, viele tausend Kilometer sind wir bereits damit gefahren.

Der Einkauf im Supermarkt verlief wie gewohnt, nur an der Kasse, beim Auftürmen der Einkäufe auf das Transportband, kam ich ins Stutzen: Wer hat denn die Mini-Salami eingepackt?
Ich war es sicherlich nicht. Unbemerkt von mir hatte Piet offenbar einige seiner Lieblings-Lebensmittel in den Wagen geworfen – und eine Spül-Bürste.

Danach fuhren wir noch eben zur Apotheke und staunten nicht schlecht, die Leute standen bis auf die Straße. Genauer gesagt „Rentner“, sehr viele davon. Eigentlich nicht anders als im Supermarkt, aber dort huscht man ja nur an den Rollatoren vorbei und beginnt selten ein Gespräch. Da ich Piet nun auf dem Arm hatte, war er in perfekter Kommunikationshöhe: „Hallo!“ Weiterlesen