Familienurlaub … ach ne … Urlaub von der Familie

Unser Familienurlaub wird erst wieder im Dezember stattfinden, dann geht es erneut zusammen mit Freunden in eine Jugendherberge. Es ist aber nicht wie beim letzten Mal Daun, sondern diesmal Cochem. Planmäßig sollten wir zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgreich in unser neues (altes) Haus gezogen sein. Bevor der Renovierungs-Wahnsinn aber losgeht, habe ich von meiner Frau drei Tage frei bekommen, die Zeit nutze ich, um etwas wandern zu gehen, ALLEINE. 🙂

Ich mache also Urlaub  von der Familie. Ausgesucht habe ich mir die Rur-Olef-Route in der Eifel, das sind knapp unter 60 Km und in drei Tagen gut zu schaffen, hoffe ich zumindest. Eine Beschreibung dazu werde ich natürlich hier veröffentlichen.

Vorher musste ich noch meine Ausstattung etwas aktualisieren, abnehmen ist zwar toll, hat aber eben auch einige teure Nebenwirkungen. Viele meiner schönen Trekking-Klamotten passen einfach nicht mehr. Meine Hardschell- und auch Softshell-Jacken von Craghoppers sitzen inzwischen wie ein Sack, die Hosen rutschen einfach runter, da musste Ersatz her. Also habe ich im Schlussverkauf von „Bergfreunde.de“ noch einmal zugeschlagen.

Ich habe inzwischen eine neue Lieblingsmarke, Craghoppers war zwar sehr preiswert, konnte mich aber qualitativ nicht überzeugen, im Moment bin ich absoluter Fan von Outdoor-Research und Patagonia, was ich mir aber wirklich nur im Ausverkauf gönne. Weiterlesen

Erfahrungsbericht: Outdoor-Research Ferrosi Pants, Softshellhose

Ich wollte viel mehr Erfahrungsberichte schreiben, irgendwie komme ich kaum dazu. Meist ist das Produkt bereits wieder ausgelaufen, bovor ich mich aufraffen kann, darüber zu berichten, dies liegt aber auch daran, das ich bevorzugt Auslaufartikel erwerbe. Glücklicherweise gibt es aber auch einige Artikel, die immer wieder aufgelegt werden, teilweise ohne, oder nur mit sehr geringen Änderungen.

Die Ferrosi-Pants von Outdoor-Research ist so ein Beispiel, das neue Modell 2013 hat nur eine neue Farbe bekommen, sonst konnte ich keine Unterschiede finden. Es lohnt sich also, einen kleinen Artikel dazu zu schreiben.

Die Hose habe ich inzwischen mehrfach erworben, sie ist im beinahe täglichem Einsatz: Trekking, Radfahren, Arbeit, Freizeit. Nur im tiefen Winter steige ich auf die Patagonia Backcountry Guide Pants um. Die Ferrosi ist eine sehr, sehr leichte (ca. 300 g)  Sommer-Trekkinghose, die gut mit einer Regenhose als Windstopper oder einer langen Unterhose (Thermo-Tight) kombiniert werden kann. Sie ist unglaublich bequem, hat einen leichten Gummizug, viele Gürtelschlaufen und einen angenehmen Saum.

Auch zum Radfahren ist die Hose super gut geeignet, die Hosenbeine kann man gut zuziehen.

Die Hose ist nicht winddicht und auch nicht wirklich wasserabweisend, der Begriff Softshell-Hose ist irreführend. Zu Beginn hat die Hose eine Beschichtung, die einzelne Tropfen abperlen lässt, die Wirkung verliert sich jedoch auch schon ohne Wäsche nach wenigen Tagen. Die Hose trocknet wahnsinnig schnell. Nachdem ich im Herbst einmal bis auf die Knochen naß wurde, trocknete die Ferrosi innerhalb von 30 Minuten und frischem Wind, ohne am Körper zu kleben. Da kann man fast auch die Regenhose verzichten, würde einem das Wasser dabei nicht in die Schuhe laufen, die trocknen leider nicht in 30 Minuten. Weiterlesen

You will get soaked!

Im Phantasialand gibt es eine Wildwasserbahn, an deren Eingang diverse Warnschilder hängen, mit folgender Aufschrift: „Achtung, sie werden sehr nass!“, oder auf Englisch: „You will get soaked!“

Ich persönlich finde ja, dass die deutsche Beschreibung nicht wirklich passend ist, denn es besteht die dreißig prozentige Wahrscheinlichkeit, dass man die Inhaltsmenge eines 10 Liter Eimers Wasser über den Kopf gegossen bekommt. „Sie werden werden sehr nass“ lässt einen irgendwie im unklaren darüber, wie nass es wirklich ist. Das Englische „You will get soaked“ sagt für mich viel mehr aus:

„Wenn sie mit dieser Wildwasserbahn fahren, werden sie so nass, dass ihre Hose an den Beinen klebt, ihr T-Shirt durchsichtig wird, ihre Frisur ruiniert ist und alle ihre elektronischen Geräte den Geist aufgeben werden.“

Wir fahren mit dieser Bahn sehr gerne, aber immer nur als letzte Aktion. Für alle anderen gibt es einen, natürlich kostenpflichtigen, Riesenfön, oder die Erkenntnis, dass man gerade unfreiwillig an einem Wet-T-Shirt-Contest teilgenommen hat.

Das war die Einleitung, jetzt folgt der eigentliche Artikel. 😉

Gestern, 16:00 Uhr, war ich mit Piet auf dem Weg zum KIBOTU. Wir waren mit dem Rad und dem Chariot Cougar unterwegs. Als wir losfuhren, begann es zu tröpfeln. Kein Problem dachte ich, in fünf Minuten sind wir ja da. Das war ein Fehler. Weiterlesen