„Pulled Pork“ aus dem Römertopf, glutenfrei, gfcf, paleo

Als ich das erste Mal ein Rezept für „Pulled Pork“ gelesen habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass dieses auch schmeckt.

Es war fantastisch. 🙂

Da die Garzeit für das Fleisch mehrere Stunden betragen kann, mache ich das gerne als Kombi, wenn ich eh den Ofen an habe. In diesem Fall habe ich zu meinem Schweinebraten aus dem Römertopf mit Weißkohl, ein super Low-Carb-Gericht, einfach den Schweinenacken mit Knochen am Stück gelegt und so zwei Stunden vor gegart.

 

"Pulled-Pork" aus dem Römertopf, paleo

„Pulled-Pork“ aus dem Römertopf, paleo

Der Schweinenacken wird danach zerpflückt (pulled) und in einer Auflaufform oder auf dem Backblech ausgebreitet, darüber kommt die Fleischbrühe (ca. 0,5 bis 1 Liter) aus dem Römertopf, in die vorher eine klein gewürfelte Zwiebel hinein gegeben wurde. Das Fleisch kommt so noch einmal für ca. 1 Stunde bei 150 c° Umluft in den Backofen, dann noch einmal eine Stunde bei 100 c°, bis die Brühe praktisch weg ist. Zwischendrin hin und wieder wenden.

Dazu braucht es eigentlich keine Beilage, wir haben dieses Mal Wurzelgemüse (400 g) und Pilze (200 g) je Portion dazu gehabt, das „Pulled-Pork“ bietet sich aber auch als Füllung für die Oopsies an, die Low-Carb-Burger aus Ei.

Nährwerte je Portion bei vier Portionen, nur Fleisch: 500 kcal, Protein 46 g, Kohlenhydrate 1 g, Fett 32,5 g Weiterlesen

Süßkartoffel Waffeln, glutenfrei, caseinfrei, paleo

Süßkartoffel-Waffeln, glutenfrei, paleo

Süßkartoffel-Waffeln, glutenfrei, paleo

Für den „Ladetag“ gestern, auch Refeed/Carb-Nite genannt, hatte ich ein neues Rezept ausprobiert.

Die Waffeln aus Süßkartoffeln enthalten genau das, was ich für einen Ladetag brauchte: Viele komplexe Kohlenhydrate, moderat Eiweiß und wenig Fett.

Dazu gab es dann für mich Ahornsirup, ganz amerikanisch, unser Sohn bevorzugte das selbst gemachte Birnenmus. Die Waffeln haben ihm auch sehr gut geschmeckt.

Die zweite Woche meiner 21-Tage-Challenge ist nun rum, ich kann aber nicht behaupten, dass mich die Ergebnisse umhauen. Bevor ich ein erstes Fazit ziehe, möchte ich die dritte Woche noch abwarten, dann entscheide ich, ob ich noch ein Weilchen so weiter mache, oder doch lieber wieder auf meine „Steeve-Reeves-Diät“ zurück gehe.

Jetzt zum Rezept:

Die Süßkartoffeln schälen, in grobe Würfel zerteilen und 20 Minuten kochen, anschließend etwas abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, die Süßkartoffeln kommen dazu und nun einen zähen Teig rühren. Diesen mit etwas Butterschmalz oder Kokosfett ausbacken, wir haben das im Waffeleisen gemacht.

Die Menge ergibt ca. 7 Waffeln.

Nährwerte je Stück bei 7 Waffeln: Kcal 226, Kohlenhydrate 33 g, Eiweiß 12 g,  Fett 6 g

Zutaten: Weiterlesen

Low-Carb-Burger, glutenfrei, paleo

In den nächsten Tagen wollte ich meine „Link-Tipps“ auf den aktuellen Stand bringen, da sind viele tolle Blogs dazu gekommen. Einem davon verdanke ich dieses neue Rezept:

Low-Carb-Burger, glutenfrei, caseinfrei und optional paleo

Low-Carb-Burger, glutenfrei, paleo

Low-Carb-Burger, glutenfrei, paleo

Viele Dinge hören sich besser an und sehen besser aus, als es dann am Ende schmeckt. Bei weitem nicht jedes neue Rezept schafft es in meinen Blog. Ich habe sicherlich schon ein halbes Duzend Paleo-Pizza-Rezepte ausprobiert, aber keines konnte mich überzeugen. Ich fürchtete auch dieses mal einen Reinfall, als ich die Zutaten-Liste las, das konnte doch nicht funktionieren, oder?

Doch, es funktionierte und sogar ausgesprochen gut, vielen Dank an dieser Stelle an: Fettich.de

Die Eier werden getrennt, das Eigelb sehr steif geschlagen. Die Eigelb werden mit Frischkäse, Backpulver Salz und Pfeffer glatt gerührt. Anschließend wird der Eischnee unter gehoben und aus der fluffigen Masse auf einem Backblech mit Backpapier acht Häufchen gebildet. Das ergibt vier Burger. Darüber etwas Sesam streuen und dann ab in den auf 160 c° vorgeheizten Backofen mit Umluft für 15 Minuten.

Für paleo den Frischkäse mit Molkeprotein und etwas Öl ersetzen, dann wird es auch caseinfrei, wer es nicht ganz so genau nimmt, verwendet vielleicht Ziegen-Frischkäse, vermutlich kann der Frischkäse auch durch etwas mehr Olivenöl ohne Molkeprotein ersetzt werden, dass muss ich aber noch ausprobieren. Weiterlesen

21-Tage-Challenge, oder: Drei Wochen Anabole-Paleo-Diät

Jedes Jahr im Frühjahr startet bei „Marks-Daily-Apple“ die 21-Tage-Challange.

Drei Wochen, in denen man sich strikt nach seinen Paleo-Prinzipien ernährt. Das Programm richtet sich eigentlich an Neueinsteiger, aber mit der Zeit schummeln sich immer wieder „verarbeitete“ Lebensmittel auch bei uns auf den Tisch.

Da ich im Moment keinen Zeitdruck habe, die letzten Kilos abzunehmen, wollte ich die drei Wochen mitmachen, mit einer kleinen Variante, denn mein Ernährungsplan ist sozusagen eine Anabole-Paleo-Ernährung. Die Idee zur anabolen Diät stammt aus den 80ern und ist im Grunde eine Low-Carb-Diät mit sogenannten Ladetagen. Ich mache das einfach streng mit Lebensmitteln, die paleo sind und bin gespannt, was das nach drei Wochen bewirkt hat. Die anabole Diät ist sozusagen ein Klassiker unter den Bodybuilding-Diäten und steht gleichberechtigt neben der Pute-Reis-Variante.

Seit November habe ich erfolgreich die zuvor im September verlorenen Kilos an Muskelmasse wieder drauf gepackt, jetzt ist es Zeit, nachzusehen, ob die auch da gelandet sind, wo diese hin sollten. 😉 Weiterlesen

Gefüllte Paprika aus dem Römertopf, glutenfrei, paleo

Gefüllte Paprika im Römertopf

Gefüllte Paprika im Römertopf

Gefüllte Paprika sind ja sozusagen das „Paleo-Gericht“ schlechthin. Diese Variante bereite ich mit Basmati-Reis zu, das ist nicht so ganz paleo-konform, wer sich dran stört, verwendet stattdessen Wildreis oder Buchweizen, dann ändern sich die Nährwertangaben kaum.

Ebenso wie das Gericht ist auch die Zubereitung im Römertopf (Tontopf) ideal voller Paleo-Style, ich habe erneut auf meine große „Familien-Rundtopf„-Variante zurückgegriffen, der kleine Römertopf geht aber vermutlich auch, dann sollte man die Paprika einfach nicht so groß wählen, oder Spitzpaprika verwenden. Ich habe vier rote große Paprika genommen, es hätten auch fünf in den Tontopf gepasst, aber die Füllung ist auf vier ausgelegt.

Die Paprika oben aufschneiden und das Kerngehäuse entfernen, dann die Fleischmasse einfüllen, die aus Hackfleisch, gekochtem Reis oder Buchweizen, einem Ei, Salz, Pfeffer und Paprikapulver besteht. Den Reis oder Buchweizen etwas früher oder am Vortag vorkochen, dann ist die Verarbeitung einfacher. Die gefüllten Paprika in den gewässerten Römertopf stellen und eine Dose gehackte Tomaten sowie 200 ml Brühe an gießen. Deckel drauf und in den kalten Backofen, der anschließend auf 200 c° für eine Stunde aufgeheizt wird. Wer, wie ich, noch kleine Kartoffeln dazu gibt, sollte alles ca. 30 Minuten länger drin lassen. Nach der Garzeit aus der Flüssigkeit eine Sauce binden, zum Beispiel mit Tomatenmark und dann abschmecken.

Eine gefüllte Paprika enhält: Kcal 405, Protein 29 g, Kohlenhydrate  19 g, Fett 24,5 g

Zutaten: Weiterlesen

Eintopf mit Hühnerherzen und Süßkartoffel, paleo, gfcf

Eintopf mit Hühnerherzen, paleo, gfcf

Eintopf mit Hühnerherzen, paleo, gfcf

Das war ein kleines Experiment, aber kein schlechtes. In unserem Supermarkt bin ich über eine Packung Hühnerherzen gestolpert, die habe ich einfach mitgenommen, noch ohne zu wissen, was man eigentlich damit macht. So richtig viele Rezepte habe ich dazu auch nicht gefunden, aber eines reicht ja. 😉

Das Rezept habe ich ganz leicht variiert und statt normaler Kartoffeln eine große Süßkartoffel genommen. Dann habe ich noch einige rote Linsen rein geworfen, für paleo die Linsen also einfach weg lassen, die gehören an sich sowieso nicht hinein.

Die Zwiebel anschwitzen und die Hühnerherzen mit anbraten, mit der Brühe ablöschen und die gewürfelten Karotten, die Süßkartoffel und die gewaschenen roten Linsen zugeben. Italienische Kräuter und eine klein geschnittene Knoblauchzehe hinein geben und anschließend ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen und die Süßkartoffel-Stücke zerfallen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Tomatenmark abbinden.

Das Gericht schmeckt sehr deutlich nach Huhn, was wirklich lecker ist. Ich glaube zwar nicht, dass ich es regelmäßig kochen werde, aber für den Fall, dass ich irgendwo noch einmal Bio-Hühnerherzen sehe, werde ich wohl wieder schwach werden.

Nährwerte je Portion bei drei Portionen: Kcal 560, Protein 40 g, Kohlenhydrate 80 g, Fett 14,5 g

Zutaten: Weiterlesen

Blumenkohl-Hackbraten, glutenfrei

Ich hatte so richtig Lust auf einen „falschen Hasen“, aber da war noch ein gigantischer Blumenkohl, der verarbeitet werden wollte. Was macht man da? Einen Blumenkohl-Hackbraten. 🙂

Den Blumenkohl habe ich gedünstet, dann kommt er zerteilt in eine Auflaufform. Die gut durchmischte und gewürzte Hackfleischmasse wird darauf verteilt und mit Bacon-Streifen belegt, das alles kommt für eine Stunde bei 180 c° in den Backofen. Sehr einfach und sehr lecker.

Wer den Magenquark gegen etwas Buchweizen oder Hafekleie ( ca. 50 g) eintauscht bekommt sogar ein Paleo-Gericht, das gfcf ist. Am Boden sammelt sich Brühe, aus der man auch wunderbar eine Soße zaubern kann, muss man aber nicht, das Gericht schmeckt auch so einfach super.

Nährwerte je Portion: Kcal 664, Protein 52,5 g, Kohlenhydrate 9,5 g, Fett 44 g

Zutaten: Weiterlesen

Doppelt gebackene Süßkartoffel mit Ei, paleo, glutenfrei, gfcf

doppelt gebackene Süßkartoffel mit Ei

Die Süßkartoffeln mussten weg, ich hatte viel zu viele gekauft und nun wurden diese langsam alt.

Paleo-Leap“ war meine Rettung, dort fand ich ein einfaches Rezept, das ich sofort in Angriff nahm:

Doppelt gebackene Süßkartoffel mit Ei.

Die Süßkartoffeln werden geschält und in Alufolie gewickelt, dann im Backofen für 45 Minuten bei 180 c° gegart. Aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen, dann grob gehackt in einer geölten Auflaufform verteilen. Die Eier schlagen und in die Form gießen, Katenschinken und Frühlingszwiebeln darüber verteilen und gut würzen. Dann alles noch einmal für ca. 30 Minuten in den Ofen, fertig.

Nährwerte je Portion: Kcal 686,  Protein 41 g, Kohlenhydrate 85 g, Fett 22,5 g

Zutaten für zwei Portionen: Weiterlesen

Puten-Unterkeulen aus dem Römertopf, glutenfrei, paleo

Puten-Unterkeule aus dem Tontopf, paleo

Puten-Unterkeule aus dem Tontopf, paleo

Putenkeulen und Putenunterkeulen kaufe ich eher selten, die letzten habe ich klassisch geschmort, das fand ich nicht so gut gelungen, daher hatte ich auch fast keine Lust, es noch einmal mit einem anderen Rezept zu versuchen.

Zum Glück habe ich es doch getan, denn im Tontopf zubereitet waren die Puten-Unterschenkel sehr lecker.

Ein wenig Gemüse wird klein geschnitten, auf den Boden des gewässerten Tontopfes gelegt und mit Brühe angegossen. Die Puten-Unterkeulen werden mit der Marinade eingerieben, die Haut eingestochen,  dann auf dem Gemüse gebettet, so dass die Keulen möglichst nicht mit der Brühe in Berührung kommen, aber noch ein wenig Platz zum Deckel bleibt.

Die Putenunterkeule noch im Tontopf

Die Putenunterkeule noch im Tontopf

Der Tontopf wird geschlossen und kommt für 90 Minuten in den zuerst kalten Backofen, der dann auf 200 c° aufgeheizt wird. Nach den 90 Minuten entfernt man den Deckel, reibt die Keulen erneut ein und stellt den Topf offen für weitere 30 Minuten in den Ofen, die Temperatur wird auf 180 c° gesenkt.

Mit der Brühe kann man eine schöne Soße binden, zum Beispiel mit Tomatenmark, die gut zum Gemüse passt, oder man püriert und passiert das Gemüse mit der Brühe und reicht dazu noch eine Beilage. Die Nährwerte beziehen sich nur auf das, was im Tontopf war, die Mengenangaben sind für zwei Portionen.

Nährwerte je Portion: Kcal 718 Protein 94 g, Kohlenhydrate 20 g, Fett 27,5 g

Zutaten für zwei Portionen: Weiterlesen

Protein-Buchweizen-Waffeln, glutenfrei

Protein-Buchweizen-Waffeln, glutenfrei

Protein-Buchweizen-Waffeln, glutenfrei

Ein Paleo-Waffel-Rezept habe ich im Blog schon veröffentlicht, jetzt lege ich noch ein ganz einfaches für Protein-Waffeln nach.

Die Zutaten werden alle miteinander vermengt und im Waffeleisen ausgebacken. Anstatt der Haferkleie kann auch ein anderes (glutenfreies) Mehl verwendet werden, zum Beispiel auch einfach mehr Buchweizen oder Hanfmehl, die Nährwerte ändern sich dann ein wenig, die Kalorien je Stück allerdings kaum.

Dazu gibt es bei uns das selbst gemachte Apfelmus ohne Zucker.

Eine Portion besteht aus zwei Waffeln mit 150 g Apfelmus zu ca. 600 Kcal und liefert gute 50 g Protein, das ergibt auch ein super Frühstück am nächsten Tag.

Nährwerte je Waffel, die Zutaten reichen für ca. 6 Waffeln:

Kcal 240,  Protein 25 g, Kohlenhydrate 14 g,  Fett 5 g

Zutaten: Weiterlesen