Ohne Moos nix los … also her mit der Knete!

Schlechtes Wetter, das ist sozusagen fatal für uns. Die Zeit draußen ist nun deutlich begrenzt, auch weil andere Kinder offenbar bei Regen gar nicht rausgehen. Also was macht man mit einem Kind, dass ständig durch die Wohnung titscht?

Meine Frau hatte beim Discounter ein Knet-Set ergattert und zur Überraschung und Freude von uns beiden beschäftigt sich unser Sohn tatsächlich intensiv und ausgiebig damit.

„Die Verwendung der Knete im Spiel ist von besonderem pädagogischem Wert. Das Formen regt die Kreativität an. Es ist für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr wichtig, sensorische Fähigkeiten durch Ertasten, Umformen und Zerteilen zu schulen. Das Kneten fördert dabei auch die Motorik.“ wikipedia.de

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen und selbst ebenfalls Hand angelegt. Schnell war ich ein wenig enttäuscht, denn diese Knete war irgendwie gar nicht das, was ich früher zum Bauen hatte. Diese neue Knete hielt nicht, setzte sich nicht in den Klamotten fest, auch wenn man sich noch so sehr bemühte und ging von allen Oberflächen leicht wieder ab. Was ist denn das für ein doofes Zeug?

Unser Sohn wusste ja zum Glück nicht, dass Knete früher viel cooler war und Eltern zur Verzweiflung bringen konnte. 😉

Bruises happen

"unser" Spielplatz

„unser“ Spielplatz

Heute Abend auf dem Spielplatz war erstaunlich wenig los, es könnte an den 32 c° gelegen haben. Die meisten Kinder (und Eltern) die auf unseren Haus- und Hof-Kinderspielplatz erscheinen, kenne ich ganz gut, aber es kommen natürlich immer mal wieder neue Gesichter nach.

Eine Mutter hatte ich bereits öfters gesehen, ihr älterer Sohn erinnerte mich mächtig an Piet. Er ist immer unterwegs, erkundungsfreudig und willensstark. Diese Tatsache hat natürlich Nebenwirkungen, die ich zur Genüge kenne, für diese Mutter aber offenbar noch neu waren. Ihr gut 12 Monate alter Sohn saß friedlich auf einer Parkbank, schaute zu seinen Füßen und verlor das Gleichgewicht, alle drei Eltern (inkl. mir), die in unmittelbarar Nähe saßen, konnten den Fall nicht mehr verhindern.

Das Kind fing sich zwar ab, aber die Wucht war noch zu groß, das Ergebnis war eine Beule am Kopf. Die erste Beule dieser Art ist schlimm, sehr schlimm, ein wenig auch für das Kind. 🙂

Der Junge beruhigte sich schneller als die Mutter, die bereits gedanklich auf dem Weg in das nächste Krankenhaus war. Ich holte flott ein Coolpack, das aber, wie immer eigentlich, überflüssig war, denn die Kinder schreien dann nur noch umso mehr.

Faustregel und Verhaltensweisen beim Fall auf den Kopf: Weiterlesen