Badkram

Badezimmer unterliegen, wie viele Einrichtungsgegenstände auch, der Mode. Wer in den 90er-Jahren ein Haus baute, nahm oft den „Mediteranen-Stil“ für die Fliesen, wer um die Jahrtausendwende sein Bad gestaltete, griff gerne auf Mosaik-Borden zurück. Inzwischen sind bodengleiche Duschen und großformatige Fliesen pflicht, möchte man mit der Zeit gehen. Nicht jeder hat den Platz für ein Bad wie aus einer Wohnzeitschrift, geschweige denn das Geld dafür. Auch wir haben daher auf „Standard-Ware“ zurück gegriffen, was nicht unbedingt „billig“ bedeutet.

Das Gäste-WC ist zum Fliesen vorbereitet

Das Gäste-WC ist zum Fliesen vorbereitet

Bei der Planung des Bades haben wir es uns sehr einfach gemacht und nur auf einige persönliche Erfahrungen Rücksicht genommen. Unsere letzte Badsanierung ist erst wenige Jahre her. Was die Aufteilung angeht, bleibt alles beim alten, also genau so, wie es der Sanitär-Installateur 1963 erdacht hat. Natürlich verwenden wir aktuelle Materialien und nehmen einige optische Änderungen vor. Auch wir installieren die Keramiken mit Vorwand-Elementen, vergrößern ein wenig die Badewanne, bekommen ein Hänge-WC mit Tiefspüler und eine moderne Dusche. Die Fliesen sind eher bereits „überholt“ und ein Trend der letzten Jahre: Feinsteinzeug, nicht poliert im Format 30×40 cm. Dafür sind die echt hart im nehmen und lassen sich recht problemlos verlegen. Fotos dazu gibt es vielleicht am Wochenende.

Viele Dinge bleiben aber bewusst „althergebracht“, wir haben zum Beispiel keine Elemente aus Sanitär-Acryl erworben, sonden Stahlemaille und Keramik. Sanitär-Acryl sieht nur im Laden gut aus, eckige Waschbecken habe immer Ecken, in denen sich der Dreck sammelt. Wir haben ebenfalls auf eine bodengleiche Dusche verzichtet, es wäre auch ein großer Aufwand gewesen, dies zu realisieren, dafür bekommen wir eine große Duschtasse mit Glasabtrennung. Bodengleichen Duschen traue ich übrigens nicht über den Weg, zumindest keine 50 Jahre und das ist der Maßstab für mich. Weiterlesen

Kinderzimmer²

Kinderzimmer

Kinderzimmer

Wir versuchen nun bereits seit weit über einem Jahr ein Haus zu kaufen, dabei haben wir bisher noch kein großes Glück gehabt. Teilweise liegt dies am Immobilienmarkt, allerdings auch an unseren Ansprüchen. Zum Beispiel wollen wir, dass unser Sohn in einem Haus kein kleineres Zimmer hat, als in unserer Wohnung, was sich einfacher anhört als es ist.

Die meisten Kinderzimmer sind nur 9 – 12 qm² groß, Piets Zimmer ist immerhin 18 qm². Wir haben allerdings kein 2. Kinderzimmer, falls also unser Sohn nicht alleine bleiben sollte, haben wir wohl ein kleines Problem. Die klassische Lösung dafür ist ein Etagenbett.

Je kleiner das Kinderzimmer, desto kreativer muss man es natürlich einrichten, ein Etagenbett macht daher Sinn. Das gilt auch für den Fall, dass unser Sohn das Zimmer weiterhin alleine nutzt. Oft kann man aus dem Bereich unter dem Hochbett eine tolle Spielecke machen, inzwischen gibt es zahlreiche Angebote im Handel. Freunde von uns haben ein sehr hochwertiges Holzbett, inkl. Kran-Ausleger, selbst gebaut. Da ich handwerklich bei weitem nicht so geschickt bin, werden wir wohl auf die üblichen Angebote zurückgreifen müssen.

Als ich die Tage nach Baumaterial für Renovierungen suchte, landete ich im Online-Shop von Lidl. Wie es manchmal so ist, war ich dann doch überrascht zu sehen, dass Lidl auch eine  ordentliche Auswahl an Kinderbetten hat.
Mir haben auf Anhieb einige davon wirklich gut gefallen, die Auswahl ist größer, als bei allen Möbelhäusern, die wir in der letzten Zeit besucht haben. Noch ist die Anschaffung zwar nicht dringend für uns, denn Piet schläft nach wie vor im Gitterbett. Diese Tatsache mussten wir inzwischen einige Male erklären, da die meisten Kinder in seinem Alter bereits in einem Jugendbett schlafen. Wir haben unser Schlafzimmer in einer anderen Etage und da unser Sohn besonders „kreativ“ ist, hatte ich zuletzt eher darüber nachgedacht, noch einen Deckel auf dem Gitterbett anzubringen, als es in ein Jugendbett umzubauen. Wir werden sehen. 🙂

Privat-Spielplatz

Die Freiluftsaison auf "unserem" Spielplatz ist eröffnet

Die Freiluftsaison auf „unserem“ Spielplatz ist eröffnet

Unser Hauskauf ist ja leider mächtig ins Stocken geraten, eigentlich wollten wir längst auf der neuen Terasse Angrillen und der Investitionskostenzuschuss für die Kindertagespflege wäre längst in die Errichtung eines privaten Spielplatzes geflossen.

Leider haben die Hausverkäufer in Viersen einen Rückzieher gemacht und den Notartermin platzen lassen. Das ist nun über sechs Wochen her. Wir schauen uns nun zwar noch Alternativen an, aber es ist schon wirklich blöd, wenn man gedanklich bereits umgezogen war.

Gerade für Piet tut es mir wahnsinnig leid, denn seine Geburtstagsparty hätte bereits im eigenen Garten stattfinden können. Er ist definitiv ein absolutes „Draussenkind“. Für den Garten hatten wir bereits diverse Ausstattungen fest eingeplant: Sandkasten, Spielhaus, Schaukel, Rutsche, Kletterwand und ein Trampolin

Praktisch ist es, wenn man alles von einem Anbieter bestellen kann, denn das spart Speditionskosten. Wir hatten uns bereits für den Online-Shop von Edinger mit einer Riesenauswahl entschieden, der wird nun aber wohl doch noch eine Weile auf unsere Großbestellung warten müssen.

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Babyshop + Preissuchmaschine + Community + Interaktiver Berater = MiBaby

Als noch alles neu war, hatten wir Fragen über Fragen. MiBaby hat nun die Antworten.

Als noch alles neu war, hatten wir Fragen über Fragen. MiBaby hat nun die Antworten.

Ich bin kein sonderlicher Fan von „Mutti-Foren“, Babyshops gibt es wie Sand am Meer und Ratgeber für Eltern gibt es auch Reihenweise, die meisten mit den immer gleichen Tipps, die auf dem Niveau der tollen Hebammen-Hinweise liegen. Als mich nun eine neue Seite einlud, mal einen Blick zu riskieren, war meine Begeisterung recht gering.

Gemacht habe ich es dann doch, zum Glück.

MiBaby macht tatsächlich etwas anders, es verbindet einen klassischen Online-Shop, bzw.  Preissuchmaschine mit einer aktiven Community und schreibt „neutrale“ Berichte, MiBaby führt Testberichte zusammen, erstellt Einkaufslisten und wird bald auch einen Gebrauchtmarkt beinhalten, der individuell gestaltet sein soll. Auf den ersten Blick sah das alles sehr gut aus und war wirklich informativ.

Über unsere Babyfone-Odyssee habe ich bereits mehrfach geschrieben, auf MiBaby fand ich auf Anhieb eine Übersicht der Babyfone-Testsieger, welche unseren Kauf und unsere Erfahrungen bestätigte. Die Babyfone der Avent-Reihe haben das „Angel-Care“ deutlich geschlagen, davon war ich wirklich überrascht. Passend dazu gibt es eine Preisvergleich-Suche für Babysachen, hier kann man die gewünschten schnell Artikel suchen lassen und bekommt direkt den besten Preis mitgeliefert. Weiterlesen