Twins

gleich und gleich gesellt sich gerne...

gleich und gleich gesellt sich gerne…

Es ist schon lustig, wenn man auf dem Spielplatz ist und überall Kinder in den gleichen Klamotten sieht. Wer den Prospekten der üblichen Discounter folgt, weiss auch warum.

Auch meine Frau wird an diesen Tagen zur Shopping-Queen und steht vor Ladenöffnung an den Türen, um auch noch ja ein Set in der richtigen Größe ergattern zu können. Oft kaufen wir Second-Hand, aber ab einer bestimmten Größe wird es immer schwieriger, etwas zu finden, dann ist der Discounter auch keine schlechte Alternative. Die Sachen werden ja (noch) nicht aufgetragen und eignen sich daher super zur Weitergabe.

Heute Morgen traf ich auf ein Kind, das bei einer anderen Tagesmutter in der Betreuung ist und mit Piet beinahe das gleiche Alter hat.

Beide sind blond, haben recht lange Haare, sind blauäugig und schlank…und hatten die gleiche Jacke an. Da beide sehr gerne zusammen spielen, kam es mir ein wenig so vor, als hätte ich heute Zwillinge dabei. 🙂

Die U7

Wo ist der große Zeh?

Wo ist der große Zeh?

Heute waren wir mit Piet zur U7 (21-24 Monate), der ideale Zeitpunkt für ein Update der technischen Daten:

  • Größe = 90 cm
  • Gewicht = 11,3 Kg
  • Kopfumfang = 48 cm

Piet hat also inzwischen den Umfang meines Bizeps weit hinter sich gelassen und arbeitet sich beim Kopfumfang mit hohem Tempo an meinen Oberschenkel heran. 😉

Den Sprachtest hat Piet gut bestanden, rezeptiv und expressiv, die Ärztin notierte als Gesamtfazit: Prima!

Nachdem Piet auf der wackligen Waage einbeinig gestanden hatte, statt sich hinzusetzen, gab es auch an seinen motorischen Fähigkeiten keine großen Zweifel mehr. Nun ist auch meine Frau wieder beruhigt, läuft doch alles gut soweit.

Ich hab jetzt was eigenes: Zertifizierte Kindertagespflegeperson

Mit dem Bestehen der mündlichen Prüfung (Fachgespräch) am heutigen Morgen bin ich nun offiziell ein zertifizierter Tagesvater. Ob es eine der anderen Tagesmütter nicht geschafft hat, ist mir bisher nicht bekannt, allerdings haben zwei Mitschüler auf die Abschlussprüfung und somit auch auf das Zertifikat verzichtet.

Die schriftliche Prüfung habe ich bereits vor einigen Wochen abgelegt.

Ich verzichte mittlerweile darauf, das Zertifikat „Jodeldiplom“ zu nennen, nachdem mich eine Mitschülerin darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie selbst ein solches besitzt und das gar nicht einfach war. 🙂

Die Ausbildung und die Prüfung, damit meine ich den schriftlichen und mündlichen Teil, entsprach in etwa dem, was ich für eines meiner LK-Fächer im Abitur geleistet habe (ich war eher bequem). Was man aus der Fortbildung macht, hängt allerdings stark vom eigenem Interesse ab. Zum Ende hin wurde es erheblich interessanter, aber es lag nicht nur an den Themen, sondern auch an den Dozenten.

In Neuss kann man aktuell noch ohne Zertifikat tätig werden, in Viersen und Düsseldorf ist das inzwischen nicht mehr möglich. Der Umfang der Ausbildung soll in naher Zukunft noch erheblich erweitert werden, für bereits zertifizierte Tagespflegepersonen wird es sicherlich Fortbildungen geben. Ich bin darauf sehr gespannt, aber zuerst möchte ich mein Zertifikat in den Händen halten. Die Zertifikatsverleihung findet erst im April statt.

Die Seiten hier im Blog werde ich erst in den nächsten Wochen anpassen, also nicht wundern.

Tagesvater werden kann kompliziert sein

Tagesvater im Einsatz

Tagesvater im Einsatz

Eigentlich wäre ich diesen Monat komplett ausgebucht gewesen, hätte also drei Kinder zuzüglich meinem Sohn in der Betreuung gehabt. Ein Kind kam allerdings ein ganzes Jahr früher als geplant in den Kindergarten, ein weiteres wurde abgesagt wegen Umzugs und nun ein weiteres, ebenfalls wegen Umzug. Ein Kind sollte im April kommen, dem musste ich nun leider absagen, denn auch wir werden wohl bald umziehen und bleiben nicht in Neuss.

In Viersen gelten im großen und ganzen die gleichen Regeln für die Kinder-Tagespflege wie hier in Neuss, das Zertifikat sollte man aber mitbringen. In meiner Ausbildung zum Tagesvater befinde ich mich in den letzten Zügen, in wenigen Wochen ist die schriftliche, etwas später die mündliche Prüfung. Einen Monat später, vermutlich im April, erfolgt dann (hoffentlich) die Zertifikatsausgabe durch das Jugendamt.

In Viersen kann ich also erst ab April wieder Kinder betreuen, vorausgesetzt ich erhalte vom dortigen Jugendamt eine Pflegeerlaubnis. Immerhin müsste ich dann nicht mehr so viel schleppen und hätte einen eigenen Garten zur Verfügung, dies würde die Tagespflege schon erheblich einfacher machen. Die nächsten Wochen werden sehr spannend. Ich werde natürlich berichten, denn Umzüge gehören für Kinder zu den großen Stressoren.

 

Oben wie unten

Was ist genau doppelt so lästig wie eine Magen-Darm-Grippe?

Richtig, zwei Magen-Darm-Grippen. Die letzte Woche war wirklich kein Spaß, meine Frau war unterwegs und mich streckte so ein Virus nieder. Mein Sohn hatte irgendwie kein Verständnis für einen Papa, der nicht vom Sofa hochkommt und wenn, dann direkt in das kleine Zimmer mit den Wasserspielen läuft. Als mich Piet dann in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch aus meinem Bett holte, rannte ich wie üblich die Treppe runter in die Küche, um seine Flasche fertig zu machen. Ich hatte den zweiten Löffel Milchpulver noch nicht drin, da wurde mir schwarz vor Augen.

Ach, hey, ich bin ein über 100 Kg Brocken, das geht schon, oder?

Nein, ging es nicht. Gerade noch fiel mir die Cola-Flasche im Kühlschrank wieder ein, die war von unserer letzten Party übrig geblieben und fristete seitdem ein einsames Schicksal. Ich hatte die Cola noch nicht offen, schon räumte ich doch noch final die Küche ab und ging scheppernd zu Boden. Es brauchte eine ganze Weile, bis ich wieder hoch kam. Mein Rücken und mein Kopf hatten auch neue Bekanntschaften geschlossen. Nach einem Glas Cola ging es dann endlich besser, wenn auch noch ein wenig schmummerig. So was passiert einem auch immer, wenn man alleine ist. Weiterlesen

Nichts zu lachen am 11.11.

Piet im Kinderwagen

Piet im Kinderwagen

Nach einer weiteren, eher unruhigen Nacht wollten wir mit Piet an die frische Luft. Da er offensichtlich noch nicht wieder fit war, wollten wir nicht zu Freunden fahren, die ebenfalls kleine Kinder haben. Wir diskutierten mal wieder in den Tannenbusch zu fahren, aber irgendwie hatte ich darauf so gar keine Lust. Meine Frau hatte die Idee, den Tierpark in Odenkirchen (Mönchengladbach) zu besuchen, das fand ich gut.

Gesagt getan, alle ab in die Familienkutsche und los. Das Navi sagte was von 20 Minuten Fahrzeit, konnte das stimmen? Das wäre ja quasi „umme Eck“. Es stimmte, wir waren im Nu da. Dieser kleine Tierpark kostet etwas Eintritt (3,00 Euro für Erwachsene), dafür ist das Parken frei. Piet hatte anfangs durchaus seinen Spaß mit Raben und Affen, verlor dann aber schnell die Lust. Der parkeigene Spielplatz hellte die Stimmung auch nur kurz wieder auf, die meiste Zeit war er sehr trotzig und wollte nur auf den Arm, oder in Wagen.
Eher untypisch für unseren Sohn. Weiterlesen

Endspurt

In meiner Qualifizierung zur Kinder-Tagespflege-Person ist die letzte Phase angebrochen. Die Bestätigung für Modul 2 habe ich bereits, das Modul 3 ist gestern gestartet. Während der Herbstferien müssen wir nun alle Unterlagen zusammen stellen, die für die Abschlussprüfung relevant sind. Belege für die Ersthelfer-Ausbildung für U3 Kinder, beglaubigte Zeugnisse, Nachweise über die besuchten Unterrichtsstunden und noch einige Kleinigkeiten.

Auch das Thema für die Abschlussarbeit muss nun erarbeitet werden, spätestens im Dezember muss man das Konzept zur Abnahme vorlegen können. Ein bisschen Zeit bleibt noch, für mich ist das kein Problem, denn ich habe mir bereits verschiedene Themen überlegt. Andere im Kurs haben noch keinen Schimmer, zu welchem Thema sie referieren und schreiben wollen.

Zu meinem Thema werde ich noch einen Blog-Artikel verfassen, wenn ich es soweit vorbereitet habe. Die Arbeit soll handschriftlich erfolgen, ich habe mal freundlich angefragt, ob man nicht auch an einem PC schreiben darf, Computerräume sind dort durchaus vorhanden. Meine Handschrift hat mich schon im Abitur Punkte gekostet. 😉

Die erste Stunde im Ki-Bo-Tu

Heute war ich mit Piet zum ersten Mal beim Eltern-Kind-Turnen für Kleinkinder, hier in Grimlinghausen. Organisiert wird das Ganze vom SC-Grimlinghausen, der hierfür die Turnhalle der Grundschule benutzt. Letztere hat mich enorm an die Turnhalle in meiner Grundschule erinnert, die inzwischen abgerissen wurde. 😉

Gefühlt waren 100 Kinder in der Halle, in Wirklichkeit aber wohl eher nur 20 zuzüglich der Eltern. Piet war durchaus interessiert, wusste aber noch nicht so recht, was er da machen sollte. Die meisten Kinder waren eher etwas älter. Dennoch ist die Stunde zügig rum gegangen.

Wenn wir einen Platz bekommen können, denn es gibt zurzeit Wartelisten, werden wir diesen wohl annehmen. Für den Winter ist das eine super Sache. Theoretisch geht das Angebot bis zum Alter von über sieben Jahren, aber wenn Piet etwas älter ist, lasse ich ihn noch andere Sportarten ansehen. Weiterlesen

Spiele in Frieden

Die "Idylle" am Rheinstrand

Die „Idylle“ am Rheinstrand

Ich hatte es mir eigentlich so schön vorgestellt, jeden Tag mit den Kindern rausgehen, ab an den Rhein oder in das Naturschutzgebiet und sonst eben auf die Spielplätze der Umgebung. Bevor Piet laufen konnte, klang das alles total logisch, inzwischen wurden diese Vorstellungen leider einem „Reality-Check“ unterzogen. Es liegt nicht daran, dass die Kinder nicht gerne am Rhein oder im Wald spielen würden, aber der Begriff Rheinauen und Naturschutzgebiet klingt leider idyllischer, als es wirklich ist.

Am Rhein liegt haufenweise Glas, Müll und sehr spezieller Müll, wie zum Beispiel bereits verwendete Kondome inklusive Inhalt. Dort, wo keine Scherbenhaufen liegen, liegen Haufen anderer Art, denn viele Hundebesitzer kommen extra zu uns nach Grimlinghausen gefahren, um ihrem Hund etwas Bewegung zu gönnen, leider vergessen die Halter die Hinterlassenschaften wieder mitzunehmen.

Im Wald liegt Bauschutt, Glas und einiges andere, was dort ganz sicher nicht hingehört und selbst auf den Spielplätzen und Spielwiesen ist man vor Hundehaufen, Glas, Müll und Zigarettenkippen nicht sicher. Zwei Spielplätze reinige ich mehrmals die Woche selbst, so gut es eben geht. Den Kampf gegen die Hundehaufen (auf den Spielwiesen) kann man jedoch nicht gewinnen. Der Bolzplatz ist nach der letzten Kirmes ein Ascheplatz aus Glasscherben geworden, da möchte man kein Kind mit einem Ball draufschicken. Macht auch keiner, dafür gehen umso mehr Hundehalter dorthin, es stinkt zum Himmel. Auf dem Weg zum Naturschutzgebiet liegt die Hundehaufensdichte bei ca. 3-4 je Meter, da die Kinder gerne am und auf dem Rand gehen, wird der Weg zum Spießrutenlauf. Also, was tun? Weiterlesen

Total abnormal

Es gibt Situationen, die sind irgendwie ungewöhnlich, obwohl es auf den ersten Blick überhaupt nicht danach aussieht.

Heute Nachmittag waren mein Tageskind und mein Sohn auf dem kleinen Spielplatz, der direkt vor unserer Haustüre liegt. Es waren nur wenige Kinder da, trotz des sehr schönen Wetters. Nach einer Weile bot ich den Kindern einige Gurkenscheiben an, diese wurden auch dankbar angenommen.

Zuerst setzte sich das Tageskind neben mich auf die Bank, diesem Beispiel folgte promt mein Sohn. So saßen wir schön zu dritt auf der Bank und schauten den anderen Kindern zu. Nach mindestens zehn Minuten hatte sich an dieser Situation nichts geändert. Beide mümmelten immer noch die Gurkenscheiben, als eine Mutter zu mir sagte: Weiterlesen