Haus gekauft!

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

60er-Jahre-Reihenmittelhaus

Es hat nun endlich geklappt. Beinahe zwei Jahre waren wir auf der Suche, haben verschiedene Kaufangebote abgegeben, haben mehrfach den Notar bestellt, endlich haben wir einen Kaufvertrag unterschreiben können.

Kaum war unser Sohn auf der Welt, haben wir bemerkt, dass unsere Wohnung zwar groß genug ist, aber die dritte Etage mit Kind eine wahnsinnige Schlepperei bedeutet, da hat auch mein Gewichtsverlust von weit über 20 Kg nicht viel geholfen. Ergänzend stellte sich heraus, dass Piet ein echtes „Draußenkind“ ist. Wir haben zwar den Spielplatz, den Rhein und das Naturschutzgebiet direkt vor der Haustüre, aber ein Garten ist vermutlich eben doch etwas praktischer. Auch die Entfernung zu unseren Freunden und der Familie stellte sich als kleines Problem heraus, denn wir waren immer am Fahren. Das alles sollte sich mittelfristig ändern. Weiterlesen

Schnee und Rodel gut, zumindest gestern

Im Schnee laufen ist gar nicht so einfach...

Im Schnee laufen ist gar nicht so einfach…

Am Niederrhein fällt ja eher wenig Schnee, umso mehr freut es mich, dass Piet bereits mit 19 Monaten die Gelegenheit bekommen hat, Schnee ohne Winterurlaub kennen zu lernen.

Als es am Freitag begann heftig zu schneien, konnte er das weiße Zeug auf dem Boden überhaupt nicht fassen. Immerhin lagen bereits 10 cm, also gut bis zu seinem Knie.

Bis wir zur nächsten Häuserecke kamen, fand er es total toll…und dann kam der Wind von vorne. Plötzlich wurde ihm die Sache unheimlich und er wollte lieber auf den Arm. Als dann gestern die Sonne schien, bei schön frostigen minus 4,5 c°, haben wir ihn gut eingepackt und holten sein Weihnachtsgeschenk vom letzten Jahr aus dem Keller. Seinen Schlitten konnte er bisher nicht verwenden. Weiterlesen

Spiele in Frieden

Die "Idylle" am Rheinstrand

Die „Idylle“ am Rheinstrand

Ich hatte es mir eigentlich so schön vorgestellt, jeden Tag mit den Kindern rausgehen, ab an den Rhein oder in das Naturschutzgebiet und sonst eben auf die Spielplätze der Umgebung. Bevor Piet laufen konnte, klang das alles total logisch, inzwischen wurden diese Vorstellungen leider einem „Reality-Check“ unterzogen. Es liegt nicht daran, dass die Kinder nicht gerne am Rhein oder im Wald spielen würden, aber der Begriff Rheinauen und Naturschutzgebiet klingt leider idyllischer, als es wirklich ist.

Am Rhein liegt haufenweise Glas, Müll und sehr spezieller Müll, wie zum Beispiel bereits verwendete Kondome inklusive Inhalt. Dort, wo keine Scherbenhaufen liegen, liegen Haufen anderer Art, denn viele Hundebesitzer kommen extra zu uns nach Grimlinghausen gefahren, um ihrem Hund etwas Bewegung zu gönnen, leider vergessen die Halter die Hinterlassenschaften wieder mitzunehmen.

Im Wald liegt Bauschutt, Glas und einiges andere, was dort ganz sicher nicht hingehört und selbst auf den Spielplätzen und Spielwiesen ist man vor Hundehaufen, Glas, Müll und Zigarettenkippen nicht sicher. Zwei Spielplätze reinige ich mehrmals die Woche selbst, so gut es eben geht. Den Kampf gegen die Hundehaufen (auf den Spielwiesen) kann man jedoch nicht gewinnen. Der Bolzplatz ist nach der letzten Kirmes ein Ascheplatz aus Glasscherben geworden, da möchte man kein Kind mit einem Ball draufschicken. Macht auch keiner, dafür gehen umso mehr Hundehalter dorthin, es stinkt zum Himmel. Auf dem Weg zum Naturschutzgebiet liegt die Hundehaufensdichte bei ca. 3-4 je Meter, da die Kinder gerne am und auf dem Rand gehen, wird der Weg zum Spießrutenlauf. Also, was tun? Weiterlesen

Das erste Mal: Schnee

Warum geht es nicht weiter?

Warum geht es nicht weiter?

Natürlich kann Piet Schnee noch nicht richtig genießen, aber als ich heute mit ihm vor der Tür war, fand er die weißen Dinger, die vom Himmel fallen schon sehr, sehr spannend.

Noch spannender war allerdings das Duzend Kinder, das im Naturschutzgebiet, auf den komplett gefrorenen Überschwemmungsflächen, eine riesige Schlittschuhbahn „entdeckt“ hatte und begeistert Eishockey spielte. Leider habe ich davon kein Foto machen können.

Der Schnee ist ja nun leider nicht liegen geblieben, so dass Rodeln wieder einmal ausfällt. Hoffentlich kann Piet in den nächsten Wochen sein Weihnachtsgeschenk noch einweihen, im Sommer ist Schlitten fahren eher langweilig.

Heute ist mein geliebter Quinny über die Kleinanzeigen verkauft worden, schade, dass Piet meine Begeisterung für den Wagen nicht teilen wollte. Hoffentlich bekommt er ein gutes, neues zu Hause.

Minus 20c°

gut eingetüddelt

gut eingetüddelt

Dass es kalt ist, hat vermutlich jeder gemerkt. Wir wohnen unter dem Dach in einem Haus, das 1982 gebaut wurde und heizen uns blöde. Unser Thermometer zeigte heute Morgen minus 13,8 Grad an, in der Nacht waren es sogar minus 20 c° auf dem Balkon. Wir hätten doch die neuen Fenster einbauen sollen. 🙂

Natürlich gehen wir auch bei diesen Temperaturen an die frische Luft. Im neuen Kinderwagen fühlt sich Piet offenbar sauwohl und warm ist ihm im neuen Kaiser Fußsack „Dowwny“ auch, so kann man ruhig eine Stunde raus gehen. Schnee ist ja bisher bei uns noch nicht gefallen, also ist Rodeln im Naturschutzgebiet noch nicht drin gewesen. Ich selbst bin absolut beeindruckt von meinen Mammut Wanderschuhen, in denen habe ich immer total warme Füße, auch die anderen Klamotten von Craghoppers machen sich super bei dem Wetter. So wird einem beim Schieben zumindest nicht kalt.

Piet selbst bekommt eine Daunenjacke und noch eine Mütze dazu als Kälteschutz an, beides haben wir gebraucht, für kleines Geld, im Second-Hand-Laden Aramsamsam bei uns in Grimlinghausen ergattert. Die Mütze steht Piet erstaunlich gut. Ein Foto werde ich nachreichen.