Ball oder Ballett?

Wir suchen einen Sport für unser Kind, mit dem Judo sind wir leider nicht so ganz glücklich. Dies liegt zum einen daran, dass unser Sohn wenig Spaß daran hat und zum anderen, dass ständig die Betreuer wechseln. Letztes hat dazu geführt, dass unser kleiner Besserwisser dem Trainer erklärt, wie was geht. Kommt nicht so gut. 🙂

Also sind wir auf der Suche nach einer Alternative. Er soll bald Schwimmen lernen. Schwimmen geht erst wieder mit fünf Jahren, ist also noch etwas zu früh, Reiten darf er erst mit sechs, also noch später. Ich war versucht ihn beim Ballett anzumelden, denn ich bin mir sicher, das würde ihm auch Spaß machen. Meine Frau war dann aber doch eher für die Variante ohne „-ett“ und besuchte stattdessen eine Ballsport-Gruppe mit ihm.

Das hat unserem Sohn wohl ebenfalls Spaß gemacht. Kann nicht schaden, denn weder ich noch meine Frau sind bei Ballsportarten sonderlich begabt. Ich kann erst was mit Bällen anfangen, wenn die 7,25 Kg wiegen und aus rostfreiem Edelstahl sind.

Da wir in diesem Verein ohnehin noch bis zum Jahresende Beitritt zahlen, probieren wir den Ballsport eine Weile aus. Falls nicht, gehe ich mit ihm zum Ballett. 🙂

Ein rosa T-Shirt habe ich ja schon.

Ein Tag im Freibad

Das Wetter ist so warm wie selten, einen Ausflug in das naheliegende Freibad, das Volksbad in Mönchengladbach, schien eine gute Idee zu sein. Obwohl wir schon über ein Jahr in Mönchengladbach wohnen und das Freibad nur wenige Meter entfernt ist, war ich bisher nicht dort.

Ich packte also alle Sachen und unseren Sohn und fuhr mit dem Rad gegen 10:00 Uhr zum Volksbad. Vor dem Eingang war eine kleine Schlange, es ging aber zügig voran. Unser Kind nutze die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme und quatsche einfach die Familie vor uns an. Wie so oft erfolgreich, die zwei Jungs im gleichen Alter sollten uns noch öfter begegnen. Kaum hatten wir den Eingang hinter uns gelassen, rannte das Kind los. Noch während ich rief: „Nicht so schnell, sonst legst du dich auf die..“ , machte es laut „Klatsch“ und die Knie waren offen. Es folgte eine Stunde Gejammer und hatte einen Vater sehr nahe an einem Nervenzusammenbruch zur Folge.

Mein Sohn schafft es, sich fünf Meter hinter dem Eingang, die Knie blutig zu schrammen, unglaublich. Weiterlesen

Die Oster-U8

Lego-Stadt in Trümmern

Lego-Stadt in Trümmern

Wir haben Ostern gut verbracht, am Samstag hatten wie die Familie zum Brunch eingeladen, da wir nur eine kleine Familie sind, kamen noch einige enge Freunde dazu.

Insgesamt haben wir 20 Personen bewirtet, auch glutenfrei und vegan. Es wurde ein sehr schöner Nachmittag. Der Cousin meiner Frau brachte glücklicherweise noch drei Kinder im Alter unseres Sohnes mit. Nachdem die Bande die Lego-Stadt entdeckt hatte, waren die nicht mehr gesehen. Ich werde nun einige Wochen brauchen, um die Legostadt wieder aufzubauen, aber dafür ist das Lego ja da. 🙂
Die Figuren sind mittlerweile wieder montiert, die Fahrzeuge und Häuser müssen noch warten. Weiterlesen

Wir sind dann wieder weg…

Kindergeburtstage hatten wir ja schon so einige, aber abgeben und wieder fahren, das war neu … und toll.

Kind rein – Eltern raus.

Etwas seltsam war das nun schon, hat aber ganz hervorragend geklappt. Unser Kind wird halt immer selbstständiger, da muss man sich auch erst dran gewöhnen. Seinen eigenen Geburtstag planen wir daher nun auch ohne Eltern, die freuen sich dann hoffentlich auch genauso wie wir über zwei freie Stunden.

Der Kindergarten hat wieder begonnen und ich freue mich auf den Sport am Montag, endlich wieder. Das Wetter könnte etwas besser sein, denn ich würde gerne etwas im Garten machen. Davon abgesehen muss ich mich dringend um mein Fahrrad kümmern, das habe ich den Winter durch gefahren und so sieht das nun auch aus. Auch der Chariot hat es mal wieder nötig.

Am Montag zeigen wir unserem Kind einen neuen Sport, da bin ich ja mal gespannt. Das Turnen ist so langsam nichts mehr für ihn, er braucht ein wenig mehr Action. Weiterlesen

Der Vorleser

Gestern war wieder ein Impftermin für unseren Sohn, direkt nach Öffnung sollten wir für die Spritze dort sein, ich erwartete daher keine lange Wartezeit und hatte weder was zu essen noch zu trinken, noch zu spielen oder lesen mitgenommen. Leider war meine Annahme ein Irrtum, wir warteten gut 75 Minuten. Da jemand nicht gefrühstückt hatte, war die Laune schnell im Keller, nein, ausnahmsweise mal nicht meine. 😉

Viel ärgerlicher war noch, dass ich kein Buch mitgenommen hatte. Unser Kinderarzt in Neuss hatte stets reichlich Auswahl, in Mönchengladbach ist leider im Wartezimmer nichts zu finden. Unser Sohn zeigte daher großes Interesse an den mitgebrachten Büchern der anderen Eltern und tatsächlich, „Prinz Charming“ hatte Erfolg und lieh sich ein Buch aus der „Kokusnuss“-Reihe, die bekommt er besonders gerne vorgelesen und auch ich kenne die Charaktere ganz gut, so dass ich die einzelnen Stimmen extra betonen kann. Große Tiere habe eine tiefe, dunkle Stimme, kleine Tiere eine helle, eher piepsige. Den Effekt kennt jeder, der schon mal ein Harry-Potter-Hörbuch gehört hat. Weiterlesen

…nur meine liebe Laterne nicht.

St. Martin ist vorbei. Der Zug am Kindergarten war etwas spartanisch, aber wir haben von Freunden gehört, dass es noch einfachere in Mönchengladbach gegeben hat. Da drängt sich ein wenig die Frage auf, ob ca. 140 Martinszüge in einer Stadt wirklich Sinn machen. Aber gut, unser Kind hatte seine helle Freude. St. Martin, in unserem Fall St. Martina, war wirklich nett und hatte auch ein tolles Pferd dabei. Mehr braucht es eigentlich auch nicht. 😉

Als unser Kind, kurz bevor es los ging, weinend zu uns kam, weil seine Laterne nicht mehr funktionierte, staunten die umstehenden Eltern nicht schlecht. Die Ursache für die Panne war schnell geklärt, unser Sohn hatte den Stab demontiert und dabei eine Batterie verbummelt. Wir zogen daher, ganz selbstverständlich, die Ersatzbatterien aus der Tasche.

„Ihr habt Ersatzbatterien dabei? Der Zug dauert doch nur 30 Minuten?“
„Klar, wir kennen doch unser Kind.“

Wir hatten selbstverständlich auch noch Ersatzstab und Ersatzlaterne dabei. An diesem Abend sind wir nicht mehr von Haus zu Haus gezogen, es war für den Mops einfach schon zu spät. Das holten wir dann am Freitag Abend nach. Eigentlich waren wir zu einer Garagenparty geladen, mit Glühwein und so, die ein Nachbar ausrichtete. Weiterlesen

Flashed bei Musike

Schönes Wetter im September, das muss man nutzen.

Schönes Wetter im September, das muss man nutzen.

Der Kindergarten hat einige Nebenwirkungen auf unseren Sohn, die neuen Umgangsformen hatte ich ja bereits erwähnt, es ist aber noch einiges mehr.

Wenn ich den Racker aus dem Kindergarten nach Hause geholt habe, kann ich ihm keine Minute den Rücken zudrehen, ohne dass er irgendwas anstellt. Tendenziell war das vorher auch schon so, aber es hat doch tatsächlich noch eine neue Qualitätsstufe erreicht. Damit meine ich, das er mit Vorliebe Dinge tut, von denen er genau weiß, dass sie uns ärgern und die ihm natürlich ausdrücklich verboten sind. Seit er in den Kindergarten geht, provoziert er uns ganz zielgerichtet.

Kleines Beispiel:

Unser Sohn steht in unserem Schlafzimmer, ich creme mich gerade ein. Er hat bereits einige leere Creme-Dosen zum Spielen in seinem Zimmer. Die Dose, die ich gerade verwende, ist aber noch ganz voll.

„Papa, darf ich die Dose haben?“

„Nein, mein Sohn, aber wenn die leer ist, dann kannst du sie bekommen, jetzt nicht.“

Diese Aussage war ein fataler Fehler. Weiterlesen

Selbstfahrer

Kinderkarussel

Kinderkarussel

Im Nachbardorf ist gerade Kirmes, da mussten wir mit unserem Sohn natürlich hin. Wie letztes Jahr wollte er wieder gerne auf die Krake, aber dafür muss er noch 30 cm wachsen.

Den Einstieg machte daher das Riesenrad, auf das er netterweise mit meiner Frau ging. Ich bin da nicht für zu haben. Danach folgte das klassische Kinderkarussel, 10 Fahrten 10 Euro, das geht in Ordnung. Unser Kind sucht sich natürlich nur die coolen Sachen aus, so was wie die Feuerwehr, die Polizei oder einen Düsenjet, siehe Foto links. 😉

Danach ging es dann zum Autoscooter, zuerst dachte ich, der kleine Kerl hätte Angst beim Fahren gehabt, aber als er ausstieg, hüpfte er vor Freude.

Ich erinnere mich daran, dass früher am Autoscooter die beste Musik, eben die coole Mucke lief. Entweder hat sich das in den letzten 25 Jahren massiv geändert, oder Helene Fischer ist cool. Weiterlesen

Kindergartenplatz

Wir haben einen Kindergartenplatz für unseren Sohn. Es ist nicht die erste Wahl, auch nicht die zweite oder dritte, sondern die vierte. Aber wir haben am Ende gesagt, dass es fast egal ist, wohin, Hauptsache unter Kindern. Es ist ein recht kleiner, katholischer Kindergarten, der mit dem Fahrrad gut zu erreichen ist. Nächsten Monat haben wir einmal in der Woche Schnuppertage, im Prinzip ganz ähnlich wie die Loslösgruppe in Neuss, die wir noch besuchen.

Interessant ist auch, dass wir bei den drei Kindergärten in Neuss, in denen wir angemeldet hatten, keinen Platz erhalten haben. Auch da wäre es also die vierte Wahl oder noch schlechter geworden.

Letzte Woche waren wir schon auf dem ersten Kindergeburtstag in Mönchengladbach eingeladen, inzwischen fühlen wir uns sehr zu Hause, auch wenn ich mich eigentlich noch gar nicht gut auskenne. Ein Blog-Leser hatte in den Kommentaren vermerkt, dass die Stadt Mönchengladbach arg fahrradfeindlich ist, dazu kann ich folgendes sagen: Er hat recht. Weiterlesen

Froh geostert

Unser Sohn sagt, wo es lang geht.

Unser Sohn sagt, wo es lang geht.

So, Ostern ist jetzt fast vorbei, unserem Sohn hat es auf jeden Fall gefallen. Karfreitag kamen alle Verwandten, um ihn zu beschenken. Da war die Hütte das erste Mal so richtig voll, es verlief sich dann doch erheblich besser, als in unserer Wohnung.

Das Wohnzimmer wurde kurzerhand zum Fuß- und Basketballplatz umfunktioniert, der neue Roller kam auch zum Einsatz, erst drinnen, dann draußen. Zu Essen gab es diverse Kuchen, auch glutenfrei und meine Fischsuppe:

Kartoffeln, Karotten, Süßkartoffeln, Stangensellerie, Sellerie, Knoblauch und Frühlingszwiebeln werden sehr klein gewürfelt und in reichlich Butter auf niedriger Flamme 20 Minuten oder länger geschmurzelt. Abgelöscht wird mit Sherry und gehackten Tomaten. Frische Kräuter kommen auch dazu: Curry-Kraut, Tymian, Oregano, Salbei und Lorbeer, es geht auch eine italienische Kräutermischung oder Kräuter der Provence. Jetzt kommen Meeresfrüchte und Fisch dazu, mit Wasser aufgießen und dann NICHT KOCHEN, sondern 20-30 Minuten ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Tomatenmark abschmecken. Weiterlesen