Herbstferien

Die Herbstferien sind vorbei, die ersten „Ferien“ für unser Kind, seit es in der Schule ist. Er hat sich nach den Ferien tatsächlich auf die Schule gefreut, ich kann mich nicht erinnern, dass mir das jemals passiert ist, aber gut.

Am ersten Schultag sollten die Kinder in Kunst malen, was sie in den Ferien erlebt haben, der Klassiker.

Wir haben uns wirklich Mühe gegeben, dem Kind ein wenig Abwechslung zu verschaffen, der Kalender war zwar nicht ganz voll, dafür waren aber einige sehr außergewöhnliche Unternehmungen dabei, zumindest für uns.

Durch einen glücklichen Zufall kamen wir kostenlos an drei VIP-Tickets für das letzte VLN-Rennen am Nürburgring. Dort war ich selber noch nie, aus gutem Grund, denn Autorennen sind nun wirklich nicht mein Ding, aber als Erlebnis insbesondere für den Sohn doch sicherlich nicht ganz verkehrt und einen Ausflug Wert.  Am 21. Oktober waren wir daher den Tag über am Nürburgring, schauten auch hinter die Kulissen und beobachteten den Start und das Rennen aus einer VIP-Lounge heraus. Für den Sohn das Highlight: Mini-Croissants.

Nürburgring, VLN, Vip-Lounge

Soviel dazu, er ist ja auch kein Fan von „Cars“. Weiterlesen

Plötzlich selbstständig

Mit drei Jahren war Fahrradfahren kein Problem mehr. Aber mit sechs soll er nicht zur Schule fahren können?

Mit drei Jahren war Fahrradfahren kein Problem mehr. Aber mit sechs soll er nicht zur Schule fahren können?

Es ist schon erstaunlich zu beobachten, wie schnell sich Kinder an neue Situationen anpassen können. Zumindest kann ich mit gutem gewissen behaupten, dass sich unser Kind schneller an den neuen Rhythmus gewöhnt hat, als ich.

Heute ist gerade mal der dritte „richtige“ Schultag und wenn ich ihn morgens am Tor abgebe, habe ich den Eindruck, er macht das schon seit Jahren so. Wir fahren nun doch mit dem Fahrrad zur Schule, der Wipproller erfreut sich nicht mehr der nötigen Beliebtheit, was mir persönlich auch ganz recht ist, mit dem Rad geht es dann doch mittelfristig schneller.

Es gibt genau zwei Kinder, die mit dem Rad zur Schule kommen. Zwei, in allen vier Stufen mit je zwei Klassen. Das liegt vermutlich auch daran, dass die Polizei auf dem Info-Abend ausdrücklich davon abgeraten hat, dass die Grundschulkinder mit dem Rad fahren. Weiterlesen

Tagesvater in Mönchengladbach

Ich bekam eine Anfrage, die ich nicht ablehnen konnte, daher habe ich nun eine Pflegeerlaubnis für Mönchengladbach beim Jugendamt beantragt.

Wir haben zwar zwischenzeitlich viele Dinge aus der Tagespflege abgegeben, aber für zwei Kinder zwischen zwei und drei Jahren sind wir noch ganz gut aufgestellt. Den Raum im Erdgeschoss müssen wir allerdings erst wieder U3-tauglich und kindersicher machen, unser Sohn hatte sich hier natürlich ausgebreitet.

Der Raum selbst ist nach wie vor kindersicher, aber vieles von dem Spielzeug ist es nicht. Der Besuch vom Jugendamt ist für Ende Januar geplant, bis dahin wird auch die Wickelkommode wieder dem eigentlichem Zweck zugeführt. Die Seite „Tagesvater“ habe ich im Blog reaktiviert und werde hier in den nächsten Wochen wieder Informationen für Eltern sammeln.

Aktuell gehe ich davon aus, dass ich ab März 2017 wieder U3-Kinder betreuen darf.

Diese Entscheidung kam ebenso wie die Anfrage sehr überraschend und spontan, aber irgendwie freue ich mich auch darauf wieder als Kindertagespflege-Person tätig zu sein, auch wenn es unseren Alltag wieder mächtig umkrempeln wird.

Soweit ich weiß, werde ich der einzige Tagesvater für U3-Kinder in Mönchengladbach sein, meine Dienstleistung ist also in jedem Fall „einzigartig.“ 🙂

Als Familie zahlt man mehr

Seit unserem Umzug, weg aus Düsseldorf nach Neuss und etwas später nach Mönchengladbach ist uns klar, dass die Gemeinden sehr unterschiedlich zur Kasse bitten. Besonders krass war der Unterschied der Müll-Gebühren von Neuss nach Mönchenlgadbach, für den Preis einer 35 Liter Tonne (mittlere Größe) konnten wir in Neuss eine 1100 Liter Tonne nutzen. Wer in MG Kinder im Windelalter hat, kommt mit 35 Litern aber kaum aus, die größte Tonne, 50 Liter, kosten im Jahr 304,14 Euro.

Die Wasser- und Abwasser-Gebühren sind auch nicht ohne, als Familie braucht man logischerweise auch mehr Wasser, wir zahlen grob 900 Euro im Jahr. Huch.

Aber, was auch die ARD im „Geld-Check“ treffend festgestellt hat, besonders teuer wird es bei der KITA-Betreuung. Die Unterschiede sind enorm:

„Der „Geld-Check“ hat dies für die Ballungsräume Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Leipzig und München berechnet. In einem Radius von jeweils 20 Kilometern liegen die Kitakosten in den einzelnen Kommunen weit auseinander. Spitzenreiter ist der Ballungsraum Hamburg, bei zwei Kita-Kindern liegt die  Differenz hier bei 4400 Euro pro Jahr.“ Weiterlesen

Wer die Wahl hat…

Wie sicher ist der Schulweg?

Wie sicher ist der Schulweg?

Unser Sohn ist nun ein Vorschulkind. In den letzten Tagen erhielten wir dann auch die Informationen zur Einschulung vom Jugendamt, bzw. zur Anmeldung an der Grundschule. Wie üblich in unserer neuen Heimat, dauert irgendwie alles etwas länger.

Wir haben offiziell drei Schulen zur Auswahl, dazu noch eine in der Nachbargemeinde. Bei einer Schule war der Tag der offenen Tür schon gelaufen. Glücklicherweise hatten wir uns zuvor bereits selbst informiert.

Für uns kommen eh nur zwei Schulen in Frage, beide sind gleich weit weg, in etwa 1500 Meter, und beide sind gleich schlecht zu erreichen, was die Sicherheit des Schulwegs betrifft. Gerade am letzten Samstag wurde jemand an der großen Kreuzung zur Grundschule überfahren, die Frau hat es nicht überlebt. Den Schulweg wird unser Kind sicher nicht alleine machen, auch, weil die Zebrastreifen über die beiden Hauptverkehrsstraßen wahre Todesfallen sind. Das Konzept des Zebrastreifens, bei Verstößen übrigens gleichzusetzen mit einer roten Ampel, ist offenbar vielen Autofahrern unbekannt.

Schülerlotsen? Gibt es nicht.

Polizei? Ich habe bisher noch nie einen Streifen-Beamten dort gesehen. Weiterlesen

Gelungenes Marketing: Kinderfest vom Autohaus

Der Tiger zerreißt die Beute...

Der Tiger zerreißt die Beute…

Unser Kindergarten drückte uns ein Los in die Hand und sagte, wir sollten das unbedingt einwerfen und möglichst auch gewinnen, denn das Dach wäre undicht und die katholische Kirche hätte kein Geld.

Das Los war von einem Mönchengladbacher Autohaus ausgestellt worden und der Kindergarten konnte bis zu 3000,00 Euro gewinnen, wenn das Kindergartenkind ein Auto malt und das Los persönlich abgibt. Das ganze sollte auf einem „Kinderfest“ passieren, das das Autohaus zum 60-jährigen bestehen ausrichtete.

Viel erwarteten wir nicht, wollten aber dem Kindergarten einen gefallen tun. Wir waren schon oft auf „Kinderfesten“, die meisten waren eher enttäuschend. Zu dem Los gab es noch einen Gutschein für eine Zuckerwatte und eine kleine Tüte Popcorn. Am Samstag Vormittag fuhren wir hin und waren doch sehr positiv überrascht.

Das Autohaus hatte volles Programm aufgeboten: Weiterlesen

Ich will ein Schloss kaufen…

Es war Kindertrödelmarkt in Mönchengladbach, eigentlich hatten wir geplant dort auszustellen und etwas zu verkaufen, aber es passte terminlich nicht so gut.

Allerdings wollten wir uns den Markt zumindest anschauen, um zu wissen, wie es dort so abläuft. Da unser Kind mit sollte, mussten wir mit ihm einige Absprachen treffen, wir hatten nun wirklich keine Lust auf Trotz- und Wutanfälle.

Er durfte 5,00 Euro aus seiner Spardose mitnehmen und diese in neue Spielsachen investieren. Es ist zwar noch ein wenig früh für den Umgang mit Geld, aber schaden tut es sicher nicht, wenn er schon mal sieht, wie das so funktioniert, vor allem, wenn es „seins“ ist. Das klappte erfreulich gut.

Es gab dort viel zu gucken, aber von einem Stand war er nicht mehr weg zu bewegen. Zwei Mädchen verkauften dort ihre alten Spielsachen und unser Sohn war total aus dem Häuschen. Er wollte unbedingt das Schloss kaufen. Weiterlesen

Ball oder Ballett?

Wir suchen einen Sport für unser Kind, mit dem Judo sind wir leider nicht so ganz glücklich. Dies liegt zum einen daran, dass unser Sohn wenig Spaß daran hat und zum anderen, dass ständig die Betreuer wechseln. Letztes hat dazu geführt, dass unser kleiner Besserwisser dem Trainer erklärt, wie was geht. Kommt nicht so gut. 🙂

Also sind wir auf der Suche nach einer Alternative. Er soll bald Schwimmen lernen. Schwimmen geht erst wieder mit fünf Jahren, ist also noch etwas zu früh, Reiten darf er erst mit sechs, also noch später. Ich war versucht ihn beim Ballett anzumelden, denn ich bin mir sicher, das würde ihm auch Spaß machen. Meine Frau war dann aber doch eher für die Variante ohne „-ett“ und besuchte stattdessen eine Ballsport-Gruppe mit ihm.

Das hat unserem Sohn wohl ebenfalls Spaß gemacht. Kann nicht schaden, denn weder ich noch meine Frau sind bei Ballsportarten sonderlich begabt. Ich kann erst was mit Bällen anfangen, wenn die 7,25 Kg wiegen und aus rostfreiem Edelstahl sind.

Da wir in diesem Verein ohnehin noch bis zum Jahresende Beitritt zahlen, probieren wir den Ballsport eine Weile aus. Falls nicht, gehe ich mit ihm zum Ballett. 🙂

Ein rosa T-Shirt habe ich ja schon.

Ein Tag im Freibad

Das Wetter ist so warm wie selten, einen Ausflug in das naheliegende Freibad, das Volksbad in Mönchengladbach, schien eine gute Idee zu sein. Obwohl wir schon über ein Jahr in Mönchengladbach wohnen und das Freibad nur wenige Meter entfernt ist, war ich bisher nicht dort.

Ich packte also alle Sachen und unseren Sohn und fuhr mit dem Rad gegen 10:00 Uhr zum Volksbad. Vor dem Eingang war eine kleine Schlange, es ging aber zügig voran. Unser Kind nutze die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme und quatsche einfach die Familie vor uns an. Wie so oft erfolgreich, die zwei Jungs im gleichen Alter sollten uns noch öfter begegnen. Kaum hatten wir den Eingang hinter uns gelassen, rannte das Kind los. Noch während ich rief: „Nicht so schnell, sonst legst du dich auf die..“ , machte es laut „Klatsch“ und die Knie waren offen. Es folgte eine Stunde Gejammer und hatte einen Vater sehr nahe an einem Nervenzusammenbruch zur Folge.

Mein Sohn schafft es, sich fünf Meter hinter dem Eingang, die Knie blutig zu schrammen, unglaublich. Weiterlesen

Die Oster-U8

Lego-Stadt in Trümmern

Lego-Stadt in Trümmern

Wir haben Ostern gut verbracht, am Samstag hatten wie die Familie zum Brunch eingeladen, da wir nur eine kleine Familie sind, kamen noch einige enge Freunde dazu.

Insgesamt haben wir 20 Personen bewirtet, auch glutenfrei und vegan. Es wurde ein sehr schöner Nachmittag. Der Cousin meiner Frau brachte glücklicherweise noch drei Kinder im Alter unseres Sohnes mit. Nachdem die Bande die Lego-Stadt entdeckt hatte, waren die nicht mehr gesehen. Ich werde nun einige Wochen brauchen, um die Legostadt wieder aufzubauen, aber dafür ist das Lego ja da. 🙂
Die Figuren sind mittlerweile wieder montiert, die Fahrzeuge und Häuser müssen noch warten. Weiterlesen