Eine seltsame Möhre

Dass Piet auf junges Gemüse steht, habe ich ja bereits mehrfach geschrieben. Als wir heute beim Bauern für die heutige Suppe einkaufen waren, war er völlig faziniert von einer besonders attraktiven Wurzel, die musste mit nach Hause.

Das Handling stellte sich dann aber für ihn doch etwas schwieriger als erwartet heraus:

Auch seltsame,  weiße Möhren bekomme ich klein.

Auch seltsame, weiße Möhren bekomme ich klein.

Es kann nur eine Möhre geben

Die Erkenntnis, dass ein Stück Möhre meinen kleinen Finger schont, hatte ich ja bereits vor einiger Zeit gemacht. Inzwischen sind zwei Zähne im Unterkiefer bei Piet durchgebrochen.

Das bereitet ihm Zahnschmerzen und uns Ohrenschmerzen. Er kaut auf allem rum, was er finden kann:

  • Beißringe
  • Knotentücher
  • Spucktücher
  • Kimbas Schwanz
  • und mit besonderer Vorliebe immer noch auf kleinen, gekühlten und geschälten Möhrchen.

Inzwischen ist er in der Lage, die Möhre selber zu halten und mit ein oder zwei Anläufen, selbige in die richtige Öffnung zu befördern.

Eine Möhre der Glückseligkeit

Gestern Abend hat Piet unzufrieden genörgelt, das kommt ja eher selten vor. 🙂
Wir hatten ja schon gute Erfahrungen mit Beißringen gemacht, aber die sind alle noch ein wenig groß. Daher hatte bisher immer ein kleiner Finger von mir herhalten müssen. Das wurde aber langsam etwas unangenehm. In einem Forum hatte ich mal gelesen, dass eine Karotte auch gut funktionieren würde, besonders, wenn diese aus dem Kühlschrank kommt.

Ich suchte daher eine Möhre in der Größe meines kleinen Fingers aus, schälte sie und gab auf diese Weise Piet etwas kühles zum Draufbeißen. Das funktionierte ausgesprochen gut. Piet gluckste gücklich vor sich hin und maltretierte das kleine Mörchen nach bestem Können. Gut, dass das nicht mein Finger war. Er hatte bestimmt 15 Minuten Spaß damit und war danach wesentlich entspannter. Kleine Dinge, große Wirkung.