I can’t get no sleep

Was für eine Aussicht!

Was für eine Aussicht!

Es ist vorbei, vorbei, vorbei: Unser Sohn hat vor fünf Tagen den Mittagsschlaf eingestellt.

Damit fällt meine Pause in der Mittagszeit nun auch noch weg, das wird noch ganz schön anstrengend.

Wie lange Kinder Mittagsschlaf halten ist sehr unterschiedlich, aber wenn sie, wie unser Sohn, einfach aufhören zu schlafen, werden sie eben sehr unkonzentriert und unleidlich. Eine Folter für die Eltern, so empfinde ich das zumindest.

Hin und wieder habe ich Erfolg bei dem Versuch, mit ihm ein Buch zu lesen, oder etwas Duplo zu bauen, aber es langt nie für die ganzen zwei Stunden, die er vor wenigen Tagen noch selig geschlafen hat. Zum Schlaf zwingen kann und sollte man Kinder nicht, man muss sich leider der Realität stellen.

Kinder zwischen zwei und drei Jahren brauchen statistisch gesehen ca. 12 – 13 Stunden Schlaf insgesamt. Da unser Sohn gegen 19:00 bis 19:30 Uhr ins Bett geht und idealerweise bis 7:00 Uhr morgens schläft, kann er offenbar wirklich auf seinen Mittagsschlaf verzichten, auch wenn mein persönliches Gefühl ein anderes ist.

Der Vorteil liegt darin, dass wir nun unsere Ausflugs- und Aktivitätenplanung nicht mehr an seinen Mittagsschlaf anpassen müssen und daher viel flexibler werden. Bisher haben wir stets eisern darauf Rücksicht genommen.

Die Sache mit dem Mittagsschlaf

Mittagsschlaf

Mittagsschlaf

Alle Eltern kennen die Schlafgewohnheiten ihrer Kinder recht gut, als Kindertagespflegeperson ist man zu Beginn auf die Wünsche und Angaben der Eltern des betreuten Kindes angewiesen. Nicht immer sind Wunsch und Wirklichkeit jedoch deckungsgleich. Mein erstes Tageskind sollte bei mir nicht schlafen und um 14:00 Uhr abgeholt werden, das war genau in der Schlafenzeit meines Sohnes, der von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr schläft.
Das war ein echtes Problem für mich, denn meinen Sohn ins Bett zu bekommen und gleichzeitig zu verhindern, dass ein komplett übermüdetes Kind nicht einschläft, war in der Realität nicht zu schaffen. Weiterlesen

Nichts zu lachen am 11.11. – dank Mittelohrentzündung

Piet im Kinderwagen

Piet im Kinderwagen

Nach einer weiteren, eher unruhigen Nacht wollten wir mit dem Kind an die frische Luft. Da er offensichtlich noch nicht wieder fit war, wollten wir nicht zu Freunden fahren, die ebenfalls kleine Kinder haben. Wir diskutierten mal wieder in den Tannenbusch zu fahren, aber irgendwie hatte ich darauf so gar keine Lust. Meine Frau hatte die Idee, den Tierpark in Odenkirchen (Mönchengladbach) zu besuchen, das fand ich gut.

Gesagt getan, alle ab in die Familienkutsche und los. Das Navi sagte was von 20 Minuten Fahrzeit, konnte das stimmen? Das wäre ja quasi „umme Eck“. Es stimmte, wir waren im Nu da. Dieser kleine Tierpark kostet etwas Eintritt (3,00 Euro für Erwachsene), dafür ist das Parken frei. Der Sohn hatte anfangs durchaus seinen Spaß mit Raben und Affen, verlor dann aber schnell die Lust. Der park eigene Spielplatz hellte die Stimmung auch nur kurz wieder auf, die meiste Zeit war er sehr trotzig und wollte nur auf den Arm, oder in Wagen.

Eher untypisch für unseren Sohn.

Top Attraktion: Der Spielplatz

Top Attraktion: Der Spielplatz

Der Park selbst ist nett, es ist kein richtiger Zoo, dafür ist die Anlage gut überschaubar und für kleine Kinder ideal. Tierfutter bekommt man eine Tüte für 50 Cent, die Ziegen, Schafe und Vögel danken es einem und die Kinder haben großen Spaß. Die beste Attraktion für das Kind blieb aber der Spielplatz, davon gab es sogar zwei, einen drinnen und einen draußen am Parkplatz. Die Zeit ging schnell um und wir machten uns auf den Heimweg, damit unser Kleiner seinen Mittagsschlaf bekommen konnte.

Das klappte nicht, er war wieder nicht in sein Bett zu bekommen und brüllte nun ohne Unterlass, allerdings diesmal kein Trotzgeheule, sondern definitiv Schmerzensschreie. Kurz entschlossen sind wir, bei traumhaftem Novemberwetter, in die Kinderklinik Neuss gefahren. Diesmal hatten wir einen super netten Doc erwischt, leider änderte das nichts an der Diagnose:

„Beidseitige Mittelohrentzündung“

Wir fuhren anschließend noch die verschriebenen Antibiotika holen und packten den kranken Kerl abends wieder in sein Bett und siehe da, er schlief, wie ein Stein. Es war uns schon beinahe unheimlich. Die Nacht wurde recht erholsam und heute war unser Sohn schon wieder richtig gut gelaunt. Das Turnen muss aber heute noch mal ausfallen.

Tierpark Odenkirchen

Tierpark Odenkirchen

Das Speckbett

Die meisten Kleinkinder halten einen Mittagsschlaf, unser Kind ist da keine Ausnahme. Früher verteilte sich die Zeit für ein Nickerchen zwischendurch fair auf vormittags und nachmittags. Inzwischen hat sich dies auf den Nachmittag verschoben. Morgens sind es selten mehr als 15-30 Minuten, am Nachmittag aber bis zu zwei Stunden. Üblicherweise wehrt er sich, insbesondere am Nachmittag mit allen Kräften gegen das Einschlafen, das kann ganz schön an den Nerven zehren. Erschwerend kommt hinzu, dass mein Sohn ja nicht irgendwo schlafen möchte. Auch hier helfen Rituale natürlich weiter.

„Sorgen Sie für feste Schlafenszeiten und feste Schlafgewohnheiten. Wenn Ihr Kind nur noch einmal während des Tages schläft, ist es am besten, den Schlaf in die Zeit nach dem Mittagessen zu legen. So weiß Ihr Kind, dass es nach dem Mittagessen Zeit ist, sich zu entspannen und auszuruhen. Etablieren Sie Mittagsschlaf-Gewohnheiten, die ähnlich sind wie Ihre Routine am Abend, zum Beispiel das gleiche Buch vorzulesen oder zu kuscheln. Die Mittagsschlaf-Routine kann aber wesentlich kürzer sein. Bei den Kindern, die richtig müde sind und sich auf ihr Bett freuen, können Sie sie auch ganz weglassen.“ Babycenter.de Weiterlesen