Simon Scarrow: Marcus Gladiator. Kampf für Freiheit

Marcus Gladiator

Marcus Gladiator

Da ich vom letzten Buch des ArsEdition-Verlags sehr angetan war, habe ich auch diesmal bei „bloggdeinbuch“ wieder zugegriffen. „Das Siegel der Wölfe“ war ein wirklich überzeugendes Jugendbuch und der Start einer Reihe. „Marcus Gladiator-Kampf für Freiheit“ hörte sich mindestens genau so spannend an. Der Hauptcharakter des Buches ist 10 Jahre alt, was, laut Angaben des Verlages, auch die Zielgruppe ist.

Die Folienprägung ist sehr schön gelungen, das Buch macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Cover hätte ruhig etwas realistischer sein dürfen, denn die abgebildete Person hat mit einem Gladiator nun wirklich nichts zu tun und verweste Totenschädel lagen in einer römischen Arena sonst sicher auch nicht rum. Im Buch selbst versucht sich Simon Scarrow an historische Fakten zu halten, die Beschreibungen sind sehr treffend und der historische Rahmen, soweit ich das beurteilen kann, ist korrekt. Man merkt, dass sich hier jemand Mühe gegeben hat. Das Buch kann durch aus als historischer Roman durchgehen, was viele Autoren und Verlage behaupten, aber nur wenige tatsächlich erfüllen. Die handelnden Personen werden geschickt in die Geschichte integriert, zum Ende hin spielen tatsächliche historische Figuren leider eine bedeutend stärkere Rolle. Mir ist es eigentlich lieber, wenn diese im Hintergrund bleiben und nicht aktiv auf die frei erfundene Erzählung Einfluss nehmen. Das ist aber wohl Geschmackssache.

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