Familienurlaub … ach ne … Urlaub von der Familie

Unser Familienurlaub wird erst wieder im Dezember stattfinden, dann geht es erneut zusammen mit Freunden in eine Jugendherberge. Es ist aber nicht wie beim letzten Mal Daun, sondern diesmal Cochem. Planmäßig sollten wir zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgreich in unser neues (altes) Haus gezogen sein. Bevor der Renovierungs-Wahnsinn aber losgeht, habe ich von meiner Frau drei Tage frei bekommen, die Zeit nutze ich, um etwas wandern zu gehen, ALLEINE. 🙂

Ich mache also Urlaub  von der Familie. Ausgesucht habe ich mir die Rur-Olef-Route in der Eifel, das sind knapp unter 60 Km und in drei Tagen gut zu schaffen, hoffe ich zumindest. Eine Beschreibung dazu werde ich natürlich hier veröffentlichen.

Vorher musste ich noch meine Ausstattung etwas aktualisieren, abnehmen ist zwar toll, hat aber eben auch einige teure Nebenwirkungen. Viele meiner schönen Trekking-Klamotten passen einfach nicht mehr. Meine Hardschell- und auch Softshell-Jacken von Craghoppers sitzen inzwischen wie ein Sack, die Hosen rutschen einfach runter, da musste Ersatz her. Also habe ich im Schlussverkauf von „Bergfreunde.de“ noch einmal zugeschlagen.

Ich habe inzwischen eine neue Lieblingsmarke, Craghoppers war zwar sehr preiswert, konnte mich aber qualitativ nicht überzeugen, im Moment bin ich absoluter Fan von Outdoor-Research und Patagonia, was ich mir aber wirklich nur im Ausverkauf gönne. Weiterlesen

Minus 20c°

gut eingetüddelt

gut eingetüddelt

Dass es kalt ist, hat vermutlich jeder gemerkt. Wir wohnen unter dem Dach in einem Haus, das 1982 gebaut wurde und heizen uns blöde. Unser Thermometer zeigte heute Morgen minus 13,8 Grad an, in der Nacht waren es sogar minus 20 c° auf dem Balkon. Wir hätten doch die neuen Fenster einbauen sollen. 🙂

Natürlich gehen wir auch bei diesen Temperaturen an die frische Luft. Im neuen Kinderwagen fühlt sich Piet offenbar sauwohl und warm ist ihm im neuen Kaiser Fußsack „Dowwny“ auch, so kann man ruhig eine Stunde raus gehen. Schnee ist ja bisher bei uns noch nicht gefallen, also ist Rodeln im Naturschutzgebiet noch nicht drin gewesen. Ich selbst bin absolut beeindruckt von meinen Mammut Wanderschuhen, in denen habe ich immer total warme Füße, auch die anderen Klamotten von Craghoppers machen sich super bei dem Wetter. So wird einem beim Schieben zumindest nicht kalt.

Piet selbst bekommt eine Daunenjacke und noch eine Mütze dazu als Kälteschutz an, beides haben wir gebraucht, für kleines Geld, im Second-Hand-Laden Aramsamsam bei uns in Grimlinghausen ergattert. Die Mütze steht Piet erstaunlich gut. Ein Foto werde ich nachreichen.

Ein Fuß wie ein Mammut

In der letzten Woche war ich jeden Tag mit meinem Sohn wandern. Er saß entweder im Tragesitz, oder in seinem Buggy. Das ist eigentlich unser Kinder-Fahrradanhänger, den wir zum Buggy umrüsten können. Der Cougar lässt sich viel leichter schieben, als ein normaler Kinderwagen. Ideal für ausgedehnte Fußmärsche.

Ich bin nicht unbedingt gut zu Fuß, 220 Pfund wollen erst mal bewegt werden. Vor allem fiel mir auf, dass meine Schuhe dafür definitiv nicht ausgelegt sind. Nach einer Stunde schmerzten meine Füße sehr eindrucksvoll.
In den letzten Tagen hatte ich viele Berichte über den Appalachian Trail gelesen und in diesem Zusammenhang auch die Erfahrungen über die Ausrüstung mitbekommen. Da ich ohnehin neue Schuhe brauchte, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, mir die Hiking oder Walkigschuhe mal genauer anzusehen. Ich habe davon wirklich keine Ahnung, also fuhren wir in ein Fachgeschäft. Zuvor hatte ich mich bei Amazon grob orientiert.

Seit meiner Zeit als aktiver Judoka der „Bärenliega“ (+100 Kg),  habe ich überdehnte Bänder an den Fußgelenken, Halbschuhe kommen daher nicht in Frage, damit knicke ich permanent um. Schuhe fürs „harte“ Gelände brauche ich aber auch nicht, ich habe nicht vor Berge zu besteigen, sondern im Grafenberger Wald spazieren zu gehen.

Von der Auswahl an Marken war ich schlicht überwältigt. Von den Preisen im übrigen auch. 🙂

Viele AT-Hiker waren mit Meindl und Lowa unterwegs, mich interessierten daher besonders die Meindl Vakuum Modelle, die von der Beschreibung her gut zu mir passen würden. Im Fachgeschäft war die Auswahl dann doch sehr übersichtlich, da die Halbschuhe ja nicht in Frage kamen. Mit der Beratung war es auch nicht weit her, ohne Verkäufer ist das auch schwierig. Wir probierten es daher noch einmal bei Karstadt-Sport, die auch über eine gute Trekking-Abteilung verfügen. In dem Laden in Düsseldorf kaufe ich öfters ein.  Karstadt hatte die Meindl Vakuum GTX im Gegensatz zu „McTrek“ vorrätig, so dass ich diese anprobieren konnte. Weiterlesen