Wer die Wahl hat…

Wie sicher ist der Schulweg?

Wie sicher ist der Schulweg?

Unser Sohn ist nun ein Vorschulkind. In den letzten Tagen erhielten wir dann auch die Informationen zur Einschulung vom Jugendamt, bzw. zur Anmeldung an der Grundschule. Wie üblich in unserer neuen Heimat, dauert irgendwie alles etwas länger.

Wir haben offiziell drei Schulen zur Auswahl, dazu noch eine in der Nachbargemeinde. Bei einer Schule war der Tag der offenen Tür schon gelaufen. Glücklicherweise hatten wir uns zuvor bereits selbst informiert.

Für uns kommen eh nur zwei Schulen in Frage, beide sind gleich weit weg, in etwa 1500 Meter, und beide sind gleich schlecht zu erreichen, was die Sicherheit des Schulwegs betrifft. Gerade am letzten Samstag wurde jemand an der großen Kreuzung zur Grundschule überfahren, die Frau hat es nicht überlebt. Den Schulweg wird unser Kind sicher nicht alleine machen, auch, weil die Zebrastreifen über die beiden Hauptverkehrsstraßen wahre Todesfallen sind. Das Konzept des Zebrastreifens, bei Verstößen übrigens gleichzusetzen mit einer roten Ampel, ist offenbar vielen Autofahrern unbekannt.

Schülerlotsen? Gibt es nicht.

Polizei? Ich habe bisher noch nie einen Streifen-Beamten dort gesehen. Weiterlesen

„Ich habe Nägel!“

Wir hatten einen ausgebuchten Sonntag. Während ich mich vormittags beim Sport quälte,  (anders kann man das, seit ich mit dem Abnehmen begonnen habe, einfach nicht nennen,) kam eine Freundin meiner Frau vorbei und die drei machten einen Ausflug zum Sportfest des Turnvereins in Lürrip. Leider war da keiner, aber so eine kleine Fahrradtour ist ja auch ganz nett.

Ich habe nach meinem Hanteltraining, statt der üblichen 20-30 Minuten auf dem Cross-Trainer, ein „Cybertraining“ mitgemacht: „Tiefenwirksames Vibrationstraining

Naja, offenbar sah man mir an, dass ich so was noch nie gemacht habe. Die anderen Kursteilnehmer versuchten mir zu helfen, was ich nett fand, irgendwie war es aber dann doch befremdlich dafür gesietzt zu werden. Ich fand die 20 Minuten nicht besonders anstrengend, sieht man von den Übungen für den Bauch einmal ab. Dafür war ich danach sehr entspannt. 😉

Im Strandkorb

Im Strandkorb

Als alle wieder daheim waren, ging es auf zu meinen Schwiegereltern, denn der Opa hatte Geburtstag, am späten Nachmittag fuhren wir dann noch zu Freunden Grillen. Es waren einige Kinder da und unser Sohn war gut beschäftigt. Irgendwann hatte ich ihn aus den Augen verloren und vor allem hörte ich ihn nicht mehr. Da werde ich immer etwas nervös.

Als wir ihn dann ausmachten, waren wir schon etwas verwundert (siehe Foto). Es saß doch in aller Ruhe etwas abseits im Strandkorb, hatte sich die „Auto-Bild“ geschnappt und ließ die anderen Kinder fangen spielen. Schon ein lustiges Bild.

Abends ging es dann zurück zum Auto, wir waren noch nicht ganz da, da fing der Kleine an zu wimmern und sagte:

„Ich habe Nägel!“

Was sollte denn bitte das sein? Weiterlesen

„Einmal Regenbogen, bitte.“

Eis am Spielplatz

Eis am Spielplatz

Wir waren auf Spielplatz-Erkundung und fuhren zu einem Spielplatz, den man sogar auf Google-Maps sofort erkennen konnte.

Mit dem Fahrrad war es nicht weit, mitten in einem Neubaugebiet, das vermutlich 10 Jahre alt ist. Der Spielplatz ist dreigeteilt, also für drei Altersstufen ausgelegt. Das ist sehr sinnvoll, damit die kleinen Kinder den großen nicht unter den Füßen rumrennen, es verbessert auch die Übersichtlichkeit enorm.

Meine Hoffnung, auf andere Eltern mit Kindern im gleichen Alter zu treffen, wurde erfüllt. Als wir ankamen saß dort bereits eine Mutter mit zwei Kindern, die wir vom Kinderturnen her kennen, besser geht es nicht. Piet war auch sofort unterwegs, das Wetter war schön und ich konnte von den anwesenden Müttern wertvolle Tipps zur Umgebung ergattern. So hatte ich mir das erhofft.

Als dann auch noch der Eiswagen am Spielplatz anhielt, war die Welt auch für unseren Sohn perfekt. Wir gingen natürlich hin, vor uns standen schon zwei Kinder: Weiterlesen

Kindergartenplatz?

Morgen erfahren wir, ob Piet in unserem „Wunschkindergarten“ unterkommen kann. Für ihn (und auch für mich) wäre das eine tolle Sache, wir merken seit einiger Zeit deutlich, dass er mehr Erfahrungen mit anderen Kindern sucht. Eine lange Eingewöhungszeit wird er wohl kaum benötigen, die Loslösgruppe bei uns vor Ort war ja ein voller Erfolg.

Der Kindergartenplatz in Mönchengladbach ist mit ca. 450 Euro im Monat ähnlich teuer wie in Neuss, in Viersen wäre es erheblich preiswerter gewesen, in Düsseldorf sogar kostenlos. Leider ist es ja nicht ohne weiteres möglich, sich einen Kindergartenplatz auszusuchen. Da das Leistungsangebot unglaublich unterschiedlich ist, aber der monatliche Betrag immer der gleiche, kommt mir das irgendwie nicht richtig vor.
Das System funktioniert vermutlich nur so lange gut, wie es zu wenig Plätze gibt. Daher ist das Bestreben nach einer wirklich ausreichenden Zahl an Plätzen von Seiten der Komumen auch offenbar sehr begrenzt, denn dann würde man vielleicht an den Belegungsquoten ablesen können, welcher Kindergarten tatsächlich etwas taugt. Das geht natürlich nicht. Weiterlesen

Licht in Flur und Diele

Blick in die Diele, am hellichten Tag, aber ohne elektrisches Licht innen

Blick in die Diele, am hellichten Tag, aber ohne elektrisches Licht innen

Bis jetzt ist die Diele und auch der Flur eine recht dustere Angelegenheit. Das liegt an der Haustür, der dunklen Holzdecke, aber vor allem an der Tatsache, dass irgendwie ein Fenster fehlt.

Wir haben daher einen Dachdecker nach einem Angebot gefragt und bekommen nun nicht nur ein weiteres Dachflächenfenster, sondern auch noch drei Velux-Licht-Spots. Zwei kommen oben in den Flur, einer in die Dusche im Bad. Da wir den Dachboden eh nicht nutzen wollen, bot sich diese Lösung super an.

„Tageslicht ist auch für innen liegende, fensterlose Räume unter dem Dachboden möglich: Der VELUX Tageslicht-Spot ist eine natürliche Belichtungsquelle und bringt Tageslicht in Bäder, Treppenhäuser oder Abstellkammern. Dunkle Ecken können so ohne künstliche Lichtquelle am Tag beleuchtet werden.“ velux.de Weiterlesen

Auf gute Nachbarschaft

Noch ist von den Nachbarn nicht viel zu sehen, das wird sich bald ändern

Noch ist von den Nachbarn nicht viel zu sehen, das wird sich bald ändern

Den wunderschönen Oktobertag gestern haben wir genutzt, um eine grundlegende Baustellenaustattung zu organisieren und den „Vorgarten“ etwas zu pflegen. Beim Discounter haben wir uns mit einer Kaffeemaschine für 6,66 Euro eingedeckt, dazu einige Tassen, Filter und Kaffee besorgt. Da freuen sich sicher nicht nur die Handwerker drüber. 😉

Da es ja des deutschen Hobby ist, an einem Samstag vormittag den Rasen zu mähen, oder das Auto zu putzen, kommt man schnell in Kontakt mit seinen neuen Nachbarn. Wir haben nun bereits sehr viele kennengelernt. Ich denke, wir haben es wirklich gut getroffen. Rückseitig wohnt eine Familie mit zwei Jungs im Alter von 9 und 11 Jahren, die aber offenbar auch oft Besuch von kleineren Kindern bekommen, was man an der Ausstattung im Garten ablesen konnte. Weiterlesen