Schnuppertag

Mit der Wasserpistole im Garten

Mit der Wasserpistole im Garten

Letzten Donnerstag war es endlich soweit, der erste Schnuppertag im neuen Kindergarten. Wie erwartet lief eigentlich alles problemlos, es waren aber auch nur zwei Stunden.

Die Zeit nutze ich intensiv, um einige wüste Stellen im Keller aufzuräumen. Als ich dann in einer kleinen Kaffeepause auf dem Sofa saß, bemerkte ich eine unglaubliche innere Nervösität.

Es war einfach zu ruhig, also extrem verdächtig, was stellt er nur wieder an?

Ach Moment, unser Kind war ja gar nicht zu Hause, also kein Grund zur Sorge. Vermutlich wird das in naher Zukunft ein kleines Mantra werden:

„Ohmmm, es ist alles gut, er ist gar nicht da, ohmmm.“

Ob das anderen Eltern eigentlich auch so geht? Weiterlesen

Kindergartenplatz?

Morgen erfahren wir, ob Piet in unserem „Wunschkindergarten“ unterkommen kann. Für ihn (und auch für mich) wäre das eine tolle Sache, wir merken seit einiger Zeit deutlich, dass er mehr Erfahrungen mit anderen Kindern sucht. Eine lange Eingewöhungszeit wird er wohl kaum benötigen, die Loslösgruppe bei uns vor Ort war ja ein voller Erfolg.

Der Kindergartenplatz in Mönchengladbach ist mit ca. 450 Euro im Monat ähnlich teuer wie in Neuss, in Viersen wäre es erheblich preiswerter gewesen, in Düsseldorf sogar kostenlos. Leider ist es ja nicht ohne weiteres möglich, sich einen Kindergartenplatz auszusuchen. Da das Leistungsangebot unglaublich unterschiedlich ist, aber der monatliche Betrag immer der gleiche, kommt mir das irgendwie nicht richtig vor.
Das System funktioniert vermutlich nur so lange gut, wie es zu wenig Plätze gibt. Daher ist das Bestreben nach einer wirklich ausreichenden Zahl an Plätzen von Seiten der Komumen auch offenbar sehr begrenzt, denn dann würde man vielleicht an den Belegungsquoten ablesen können, welcher Kindergarten tatsächlich etwas taugt. Das geht natürlich nicht. Weiterlesen

Loslösgruppe

Heute ist der zweite Termin für die Loslösgruppe im Kindergarten. In der Loslösgruppe werden U3-Kinder auf den Kindergarten vorbereitet, die Trennung von den Eltern (Bezugspersonen) wird geübt.

Dies soll später den Eintritt in einen Kindergarten erleichtern. Letzte Woche waren wir mit unserem Sohn das erste Mal dort, heute ist nun der zweite Termin.

Während ich dies schreibe, ist mein Sohn im Kindergarten, „alleine“. Ich konnte heute bereits nach wenigen Minuten gehen, es gab keinerlei Trennungsängste. Eine gute Stunde habe ich für mich, die Gelegenheit habe ich genutzt um…

… endlich mal in Ruhe die Wohnung zu putzen und diesen Artikel zu schreiben.

Es ist zwar kaum zu fassen, aber ich habe es genossen. 😉

Post haben wir heute auch bekommen, die Rechnung für die Eintragung der Vormerkung für das neue Haus, in wenigen Tagen werden wir dann wohl endlich bezahlen dürfen. Juhu!

„Ich hab Wasser!“

Wir wissen nicht genau, wie unser Sohn darauf kommt, genau diese Formulierung zu verwenden, aber wir sind froh, dass er es tut. Noch nicht immer, aber schon regelmäßig ertönt ein: „Ich hab Wasser!“
Hin und wieder sogar bei Nacht aus dem Babyfon, die Anzahl der Fehlalarme ist dabei erstaunlich gering geworden.

Beim großen Geschäft sieht die Sache noch anders aus, da kommt immer erst im Nachhinein die Aufforderung: „Tüte!“
(In die packen wir immer die Windeln, um dem Gestank etwas entgegen zu setzen)

Wir sind im Moment ganz optimistisch, dass das bis zum Kindergartenstart klappen wird. Einen Platz haben wir in Möchengladbach ja leider noch nicht, diese Woche werden wir wieder den ein oder anderen Kindergarten ansehen und unseren Sohn auch anmelden, wenn die Einrichtung uns gefällt. Piet lassen wir nun aber zu Hause, denn er verstand die letzten Besuche einfach nicht, warum er nicht gleich da bleiben durfte.

In der nächsten Woche nehmen wir daher mit ihm an einer Loslös-Gruppe teil, wobei die Eingewöhung in den Kindergarten vorbereitet wird. Was das angeht, machen wir uns jedoch eh wenig Sorgen.